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Microsoft und die Zukunft der Arbeit: Wie viel Windows muss noch sein?
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Wer Visionen braucht, sollte nach Redmond gehen: In seinem "Envisioning Center" will Microsoft herausfinden, wie die Zukunft der Arbeit aussieht - und damit auch seine eigene.

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apfelmännchen 12.05.2019, 14:28
50.

Zitat von stelzerdd
Für Fortschritt wird offensichtlich bei MS ausschließlich die "Oberfläche" gehalten. Es muß bunt sein, wackeln, möglichst 3D, dazu plärren. Was soll das einem Produktionsdisponenten, einem Konstrukteur, einem Materialwirtschaftler, einem Buchhalter nützen?
Natürlich tut sich bei Windows mehr als nur Ver(schlimm)besserungen der GUI, die Kachel-Oberfläche, Animationen usw. lassen sich problemlos deaktivieren.

Das Problem für einen Disponenten, Konstrukteur Materialwirtschaftler dürfte sein, dass es viele Programme nur für Windows gibt oder die Windows-Version die funktionalste, schnellste und stabilste Version ist.

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jj2005 12.05.2019, 14:49
51. Software ist eklig

Wenn ich einen Brief oder einen wissenschaftlichen Artikel schreiben will, dann starte ich Microsoft Word 2003 und lege los. Diese Software ist 16 Jahre alt, hat aber mehr als genug Features für meine doch recht anspruchsvollen Bedürfnisse. Aus irgendeinem Grund sind auch spätere Versionen installiert: Elend langsam, überfrachtet mit allerlei Krimskrams, mit schrecklich unübersichtlichen Menüs.

Das Problem mit Software ist aus Sicht der Hersteller, dass sie *funktioniert*: Einmal geschrieben, eine Million Mal benutzt. Man muss nicht alle 1200 km nachtanken wie bei meinem Golf. Keine Werkstattbesuche, kein Ölwechsel, Null Verschleiss.

Da sich Genmaterial und Ausbildung des durchschnittlichen Officebewohners auch so gut wie garnicht ändern, ist die Flut von zusätzlichen Features vollkommen witzlos - Perlen vor die Säue.

Wie sollen die armen, bedauernswerten Office-Entwickler da noch Geld machen? Indem sie ihre Kundschaft mit Werbung zudröhnen, in der Hoffnung, dass viele Journalisten ihnen dabei helfen, dem Kunden überflüssiges Zeugs aufzuschwatzen. Oder indem sie Viren in Umlauf setzen, die den Kunden zwingen sollen, das schrecklich unsichere Windows XP in die Tonne zu treten (ich nutze Win7 und Win10, wobei letzteres garnicht so schlecht ist, wenn man die Kachelei umgeht).

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neurobi 12.05.2019, 16:30
52.

Zitat von dr_gb
Tausende Beispiele liessen sich bemühen, aber allein einfachste OS-Fünktionen wie File/Folder Delete/Copy/Move/Rename/Sync lassen einen flexiblen macOs Usr an einer M$-Doze nur erkranken, verdeutlichen sogleich entscheidende Unterschiede in der Qualität für den User.
Stimmt, geht mir auch so, als Win/Linux User an einem MacOS Rechner. Mit dem Umstieg Apples von Power auf Intel Architektur gibt es selbst für Grafiker keinen Grund mehr Apple zu bevorzugen. Alles was sie MacOS bekommen, bekommen sie auch für Windows. Und das läuft genauso rund und schnell.
Was mich bei MS stört ist der Miet- und Cloudzwang. Zwar kann man alles noch Kaufen, aber zu unattraktiven Konditionen. Und ständig wird man aufgefordert den Online-Speicher zu aktivieren.
Oder Cortana. Ich will keine Sprachsteuerung. Okay, ich habe einen Tower ohne Mikro und wenn ich einen neuen Rechner zusammenstelle, wird auch der keines haben. Aber bei Laptops sind die eingebaut.

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spmc-12355639674612 12.05.2019, 23:37
53. Microsoft

Zitat von GoaSkin
Während Windows früher vor allem der Platzhirsch unter den Desktop-Betriebssystemen war und Microsoft alles darauf gesetzt hat, die Leute am Umstieg auf Mac OS oder Linux zu verhindern, geht es in der heutigen Zeit mehr darum, den Desktop-PC als solchen gegen die mobilen Endgeräte samt ihrer Betriebssysteme zu verteidigen. Microsoft braucht heute die Linux-Community und die Linux-Community braucht auch Microsoft. Statt Schlammschlachten zu führen, integriert Microsoft darum nicht nur ein Linux-Subsystem unter Windows, sondern ist auch aktiv an der Entwicklung des Linux-Kernels beteiligt.
hat auch schon lange, bevor es Linux gab, mit Unix-ähnlichen Betriebssystemen experimentiert. Leider haben viele Linuxpuristen in den noch wilden Linux-Jahren zur Zeit des 386 den Fehler gemacht, zu puristisch bleiben zu wollen, graphische Benutzeroberflächen zu verpönen, auf Computerlaien herabzuschauen und Geldverdienen als uncool abzutun. Damit haben sie eine Menge Potential verschenkt und Microsoft das Feld für gut bezahlte Businesslösungen fast vollständig überlassen. Schade, aber egal. Ich glaube, in der Geschichte der Menschheit gab es kaum eine solche Arbeitsbeschaffungsmaßnahme wie die Produkte von Microsoft. Jeder, der einen PC besaß, konnte in der DOS- und Windows-Welt problemlos an den Lösungen der Zukunft mitentwickeln und damit seinen Lebensunterhalt bestreiten.

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iphone_dummy 15.05.2019, 11:32
54.

Zitat von Nonvaio01
Daten in "die Cloud zu legen" ist größtenteils verboten - bei Wem? ... Evtl ist es in kleingeistrigen deutschen unternehmen verboten weil man einfach keine ahnung hat ...
Ich empfehle die Lektüre des BDSG.
Danach erkundigen Sie sich ggf. noch im persönlichen Umfeld, (oder, falls es daran fehlt) im Netz oder im tagespolitischen Geschehen über die Regelungen der DAX-Notierten Unternehmen, aller Behörden und Unternehmen im Besitz des Bundes oder der Länder

In einem Punkt haben Sie natürlich Recht, das Bundesdatenschutzgesetzes gilt nicht in China, Indien oder Panama.

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