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Millionen Bankdatensätze: Vodafone-Datendieb soll externer Dienstleister sein
DPA

Zwei Millionen Kunden sind betroffen, Namen, Adressen und Bankdaten wurden kopiert: Der für Vodafone peinliche Diebstahl von Kundendaten geht wohl auf einen externen Mitarbeiter des Konzerns zurück.

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luwigal 12.09.2013, 12:49
1. Nachgelagerte Verkettung der Verantwortung, um sich aus der Verantwortung zu drücken?

Das ist sehr problematisch.
Denn, nicht nur um Kosten für das eigene Personal zu sparen, billiger geht es oft mithilfe von Dienstleistern, man kann dadurch auch die Verantwortung, die man für seine eigenen Kunden hat, auf diese verlagern.
M.a.W., Pilatus-Taktik.
Man spart Geld und wenn ´mal etwas passiert, dann waren es die anderen.

Wer haftet in einem Fall wie diesen für Folgeschäden?
Vodafone sicherlich nicht, V. schiebt den Schwarzen Peter dem Dienstleister zu.
Ob der Dienstleister etwas taugt, seine Dienstleistung dem entspricht wofür er bezahlt wird, davon ist nicht die Rede.

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tanmenu 12.09.2013, 12:51
2. Herrlich

Zitat von sysop
Zwei Millionen Kunden sind betroffen, Namen, Adressen und Bankdaten wurden kopiert: Der für Vodafone peinliche Diebstahl von Kundendaten geht wohl auf einen externen Mitarbeiter des Konzerns zurück.
Ein minderbezahlter Mitarbeiter holte sich nur das, was ihm verweigert wurde. Weiter so. Die Firmen haben keine Skrupel in sicherheitsempfindlichen Bereichen einfach mal Leute vom Verleiher zu holen. Nach außen alles in Ordnung, nach innen eine Sicherheitskatastrophe. Die NSA ist da garnicht notwendig.

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mark e. ting 12.09.2013, 12:51
3. Unverständlich

Eine einfache Datenbank-Encryption reicht aus, um die Daten selbst für Datenbankadministratoren unleserlich und damit wertlos zu machen, ohne dass deren Job beeinträchtigt wird.

Ich verstehe nicht warum dies nicht per Gesetz vorgeschrieben ist.

Jeder Datenbankanbieter bietet solche Features an und der Preis ist günstig im Vergleich zu dem Schaden, der jetzt entsteht, angefangen beim Imageschaden bis hin zu Geldforderungen geschädigter Kunden...

Unglaublich.

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Galladan 12.09.2013, 12:58
4.

Genial die verunsicherten Kunden jetzt noch nach den bisher fehlenden Kontonummern und Bankleitzahlen zu fragen. Stirn->Keyboard

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mark e. ting 12.09.2013, 13:01
5. egal

ist auch egal ob es ein Dienstleister oder ein interner Mitarbeiter war. Ist völlig wurscht. Vodafon muss dafür sorgen, dass die Daten sicher sind und mit einer Encryption ist das auf Datenbankebene ganz einfach zu lösen (siehe meinen letzten Post).

Es geht ja noch weiter: warum soll ein Datenbankadministrator denn alle Daten sehen? Was haben den denn z.B. die Gehälter aller Mitarbeiter, oder die Adresssätze der Kunden zu interessieren. Völlig unwichtig für den, was in der Datanbank drin steht. Hier sollte an sich schon alles eingeschränkt sichtbar sein.

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q202076 12.09.2013, 13:02
6. Schadenersatz

Kann man für diesen Fall von Vodafone Schadenersatz verlangen? Z.B. neues Konto bei der Bank eröffnen etc....

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Odde23 12.09.2013, 13:04
7. Dr. med. Wurst

Zitat von Galladan
Genial die verunsicherten Kunden jetzt noch nach den bisher fehlenden Kontonummern und Bankleitzahlen zu fragen. Stirn->Keyboard
So, hab die Prüfung gemacht, bin aber seit zwei Jahren gar nicht mehr bei Vodafone, sondern bei einem billig Anbieter. Jetzt der Knaller, Vodafone hat mir bestätigt, dass meine Daten entwendet wurden, obwohl ich kein Kunde mehr bin. Das ist ja wohl die ober Sauerei. Was soll das? Warum speichern die noch immer meine Bankverbindung?

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münchner80 12.09.2013, 13:04
8. externe...

man hat ja schon bei der NSA gesehen das man externen doch mal lieber einen vertrag geben sollte...steigert vielleicht ein bisschen die loyalität des mitarbeiters... diese externen vertäge sind wohl zur dauer mode geworden !!!

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heikom36 12.09.2013, 13:12
9. Externer Mitarbeiter...

Hmmm...
Steht der unter Werkvertrag bei der NSA, CIA, Secret Service, Mossad oder vielleicht auch KGB?

;-)

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