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Mindestbestellwert erhöht: Amazon liefert jetzt erst ab 29 Euro gratis
DPA

Viele kleine Online-Einkäufe werden teurer: Marktführer Amazon versendet Bestellungen künftig erst ab einem Wert von 29 Euro ohne zusätzliche Kosten für den Kunden. Das Unternehmen will so wohl seinen Abodienst Prime attraktiver machen.

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Lankoron 12.08.2014, 17:18
30. 12 Jahre lang

hat amazon die Versandpreise gleich gehalten. Im selben Zeitraum hat z.B DHL seine Preise fast jedes Jahr angehoben...leider finde ich keine vergleichszahlen aus 2002, aber allein mit den Erhöhungen aus 2009, 2012 und 2014 ist die 25%- Marke überschritten.
Und amazon liefert immer noch versandkostenfrei ab 29 Euro. Wieviele bvestellungen waren wohl bislang in dem Zwischenbereich von 20-30 Euro? Und deswegen so ein Aufstand? Aber klar....mit amazon-bashing kann man natürlich die Leute von wirklichen Problemen ablenken.

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brunellot 12.08.2014, 17:23
31. jo mai...

mein lokaler Buchhändler hat auch einen online Bestellservice und liefert kostenfrei direkt nach Hause. Auch bei Bestellungen von deutlich unter 20€. Wer braucht da noch Amazon...

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bumminrum 12.08.2014, 17:27
32. Service hat sich verschlechtert

Bei Amazon geht es bergab. Die Bestellzeiten haben sich im letzten Jahr massiv verschlechtert. Früher waren die Produkte nach 2 Tagen da, jetzt dauert es fast immer 4 Tage, teilweise weit über eine Woche und das bei Lagerware. Offensichtlich ist Amazon der Erfolg zu Kopf gestiegen. Mit den zusätzlichen Bestellkosten setzen die nun noch einen drauf.

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klaus meucht 12.08.2014, 17:29
33. Eintrittsgeld

Zitat von cola79
Wenn Aldi morgen Eintritt verlangt, bzw. eine Bezahlgebühr einführt, dann geht man doch erstmal zu Penny, da kostet es nämlich das gleiche, nur ohne Käuferstrafgebühr
Ich glaube nicht dass Aldi Ihnen die Benzinkosten zahlt, um in den Supermarkt zu kommen.

Die Paketzusteller müssen bei extrem niedrigen Verdienst körperlich hart arbeiten. Es ist richtig den Versand nicht kostenlos anzubieten.

Aber wie man sieht ist Amazon kein Sozialunternehmen. Die wollen selbstverständlich Gewinne machen - und das ist keine negative Kritik. Je stärker ihr Monopol ist desto stärker werden sie für möglichst guten Service Geld verlangen.

In der Anfangsphase hatte Amazon mit jedem Buch Minus gemacht. Die kostenlose Versand war ein Minusgeschäft. Da sind kleine Händler chancenlos, da die Bank relativ schnell keine Kredite mehr gibt.

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hdudeck 12.08.2014, 17:29
34. Amazon zeigt in der Regel an, wer das Produkt verkauft.

Viele dieser Haendler haben eine eigene Web-Page und bieten in der Regel das gleiche Produkt zum gleichen Preis (nach Versandkosten) an, bzw um ein paar Cents teurer. Im Zweifel bestelle ich dann bei diesem Haendler. Wenn das Produkt beschaedigt ist, nimmt der Haendler dieses genauso Kulant zurueck wie Amazon. Falls nicht, ordere man bei Amazon das gleiche Produkt und schickt dann das beschaedigte zu Amazon. Da diese das dann an denn urspruenglichen Haendler weiterreicht, hat man den gleichen Effekt. Amazon wird nur benutzt, wenn es nicht anders geht. Und noch einmal der Hinweis. Wer das Kindle benutzt, teilt Amazon automatisch seine Lesegewohnheiten mit, den das Kindle "telephoniert" nach Hause. Buchtitel, Zeit wann lesen startet/ended, Geschwindigkeit per Seite usw. Viel Spass damit.

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rant0r 12.08.2014, 17:32
35.

ich habe immer das gefühl, werbung wirkt nicht bei mir.

allerdings wirken negative schlagzeilen wohl bei mir und davon gabs bei amazon in letzter zeit nicht wenige.

mich stört die erhöhung um 10 euro nicht. was mich stört ist, dass mir dadurch wohl irgendein blödes abo aufs auge gedrückt werden soll.

das einzige was für amazon spricht, ist die bequemlichkeit. aber wenn ich grad eh durch die stadt radle, kann ich eigentlich grad noch im bücherladen n buch mitnehmen.

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muellerthomas 12.08.2014, 17:33
36.

Zitat von Iggy Rock
Ich habe schon jahrelang nicht mehr bei Amazon gekauft. Wo man stattdessen zugreift? Schauen sie einmal ins Netz, Onlineläden gibt's im In- und Ausland genug.
:-) Dass es noch viele weitere stationäre Läden und Onlienshosp gibt, ist mri klar. Meine Frage an den Foristen zielte auch eher darauf ab, woher er denn weiss,d ass dort die Situation hinsichtlich Steuern und Arbeitnehmerrechten besser ist. Klar, über amazon wird berichtet, d.h. aber doch nicht, dass es bei anderen besser ist.



Zitat von
Ansonsten mag ich kleinere Läden sehr gerne, bei denen kann man sich fast sicher sein, dass die kein Steuersparmodell wie die Großkonzerne nutzen.
Dann nennen Sie doch bitte mal so kleinere Läden. Bei der direkten Amazon-Konkurrenz können wir relativ sicher sein, dass auch die jedes legale Steuerschlupfloch nutzen und bei ganz kleinen wäre ich nicht überrascht, wenn da viele auch illegale Methoden verwenden. So oder so habe ich jedenfalls nicht den Eindruck, als wäre der typische Mittelständler jemand, der gerne Steuern bezahlt. Und was die Bezahlung der Mitarbeiter angeht, bezahlt amazon nach Logistik-Tarif. Der Einzelhandelstarif ist auf den ersten Blick günstiger, die Arbeitsbedinungen bei vielen Einzelnhändlern aber so, dass kostenlose Mehrarbeit erwartet wird, so dass der Stundenlohn effektiv niedriger liegt.

Das soll keine Entschuldigung für Fehlverhalten bei amazon sein. Man macht es sich m.E. nur etwas einfach, wenn man einfach woanders kauft, wo man die Bedingungen schlicht nicht kennt und sich einredet, dort sei es besser.


Zitat von
Einiges muss man allerdings beachten: Es ist nicht bequem, es kostet Zeit und man muss viel rechnen. Meist lohnt ein Amazonkauf auch gar nicht, weil die Konkurrenz trotz Versandkosten deutlich billiger ist.
Nunja, wenn es Zeit kostet, ist es aus meiner Sicht schonmal nicht wirklich billig. Zudem kaufe ich oftmals nicht bei amazon wegen des Preises - der meiner Erfahrung nach oft in Ordnung, aber nicht der niedrigste ist - sondern wegen der problemlosen Abwicklung. Bei redcoon musste ich eine eidesstattliche Versicherung abgeben, dass das bestellte Gerät wirklich schon defekt angekommen ist, wobei mir eigentlich recht deutlich unterstellt wurde, dass ich den Schaden verursacht habe. Da bestelle ich seitdem sicher nicht nochmal.

Wo finden Sie denn welche Waren "deutlich" günstiger? Also ich meine nun nicht unbedingt nach 50 Anrufen in allen Läden, sondern relativ zügig.

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territrades 12.08.2014, 17:36
37. Der Fachhandel im die Ecke ...

... ist im besten Fall unfähig und im Allgemeinen kriminell. Hier in Hamburg sehen die Dinge vielleicht etwas anders aus, aber in den Kleinstädten des Ostens habe ich wiederholt diese Erfahrung gemacht. Verkäufer haben keine Ahnung worüber sie reden oder empfehlen absichtlich falsche und teure Waren. Ist das Gerät nicht kompatibel, kann man ja auch noch am passenden Adapter verdienen, oder vielleicht teure Reparaturen vortäuschen. Preise teilweise über 50% höher als im Netz. Angestellte im Buchhandel können schon lange keine geeigneten Bücher empfehlen, sie schaffen es gerade noch so einen Titel in ihrer Datenbank nachzuschlagen, wenn man ihn buchstabiert. Kartstadtmitarbeiter lesen erstmal bei Amazon nach, bevor sie Kundenfragen beantworten können (sic!). Klar gibt es Ausnahmen, Fachgeschäfte in denen ich gerne einkaufe. Vielen Geschäften WÜNSCHE ich allerdings schon die Insolvenz.

Da ich keine Lust habe mich von Verkäufern belügen und betrügen zu lassen, kaufe ich eben bei Amazon. Wenn man einmal gelernt hat die Rezensionen richtig zu lesen, lässt die Beratung kaum Wünsche offen. Kundenservice wird selten benötigt, ist aber optimal wenn benötigt. Prime lohnt sich allerdings nur als Student - dann ist der Preis deutlich reduziert. Die Digitalangebote nutze ich allerdings kaum bis gar nicht - Prime Video Streaming bietet fast keinerlei Filme mit Originalsynchro, und bei Kindle und Audible bin ich dank DRM nicht Herr meines Einkaufs.

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muellerthomas 12.08.2014, 17:37
38.

Zitat von brunellot
mein lokaler Buchhändler hat auch einen online Bestellservice und liefert kostenfrei direkt nach Hause. Auch bei Bestellungen von deutlich unter 20€. Wer braucht da noch Amazon...
Woher wissen Sie denn, welches Buch Sie bei dem lokalen Händler bestellen wollen?

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klaus meucht 12.08.2014, 17:38
39. Ob das gut für alle ist?

Zitat von brunellot
mein lokaler Buchhändler hat auch einen online Bestellservice und liefert kostenfrei direkt nach Hause. Auch bei Bestellungen von deutlich unter 20€. Wer braucht da noch Amazon...
Die Frage ist ob ihr lokaler Buchhändler nicht in einigen Monaten pleite ist.

Natürlich ist es wunderbar für den Kunden wenn perfekter Service fast kostenlos zu haben ist. Nur muss es sich auch für den Händler lohnen, der hoffentlich auch seine Mitarbeiter ordentlich entlohnt.

Ich weiß nicht wie die Gewinnmargen bei einem Buch von 20 Euro für den Händler sind. Ich befürchte sie sind zu gering als diese noch kostenlos versenden zu können.

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