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"Minecraft", "Mario Kart" und Co.: 18 Spieletipps für Kinder
Titelbild: Foto/Artwork Fabian Sommer für "Dein SPIEGEL"; Fotos Minecraft/Xbox.com, EA, Starwars/Lego, Supermario Bros., Getty Images (2)

Videospiele haben einen schlechten Ruf: Sie rauben Zeit - und machen manchmal aggressiv. Doch es gibt auch Spiele, die Spaß machen und eine positive Wirkung haben. Die Empfehlungen der Dein-SPIEGEL-Redaktion.

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Tom97 22.01.2015, 13:14
1. Leider..

.. setzen sich die Eltern meist gar nicht mit Videospielen auseinander und lassen sich von irgendeiner Medienpropaganda lenken. Videospiele werden die Zukunft des Lernens sein.

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Nikos K. 22.01.2015, 13:18
2. Videospiele haben einen schlechten Ruf?

Vielleicht, aber doch nur in Deutschland. In Japan bspw. veranstalten ganze Klassen Contests in Videospielen gegeneinander, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Da wird nichts zensiert, geschnitten, keine Eltern stigmatisiert, die ihren Kids das Spielen erlauben, also der Wahnsinn , der hierzulande passiert, wird dort nur ein verständnisloses Kopfschütteln auslösen. Und? Müssen sich japanische Kinder, Schüler oder Menschen irgendwie in irgendeinem Bereich verstecken oder treten sie irgendwo unangenehm in Erscheinung? Genau! Aber wir sind ja hier stolz darauf, Christopher Street Day und Bunte Republik zu haben, wo Kinder auf der Strasse live und uncut sehen können, wie Männer und Frauen sich publik oral befriedigen. Spiele und Filme werden aber zensiert und PS4 & TV haben einen schlechten Ruf. 'Nuff said!

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humpalumpa 22.01.2015, 13:23
3. Ich bin doch nicht blöd!

Spiegel will mir jetzt ernsthaft mit dem Artikel Computerspiele als pädagogisch wertvoll verkaufen? Denn mehr ist der Artikel nicht, als eine Werbung. Und ihr wisst ganz genau, dass ein Computerspiel Eigenschaften wie soziale Intelligenz mal ganz deutlich weniger fördert, als wenn das Kind einfach rausgeht und mit echten Freunden spielt. Ihr versucht doch echt, Eltern einzureden, das Kind ins Zimmer vor den PC zu packen, wär ne gute Idee. Was soll das? Kreigt Ihr Provision vom Media Markt?

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Stereomud 22.01.2015, 13:24
4.

Zitat von Tom97
[1]setzen sich die Eltern meist gar nicht mit Videospielen auseinander und lassen sich von irgendeiner Medienpropaganda lenken. [2]Videospiele werden die Zukunft des Lernens sein.
Punkt 1 stimme ich vollkommen zu. Hier müssen sich Eltern genau wie mit jedem anderem Medium außeinander setzen und gezielt prüfen was Sohn/Tochter denn spielt. Das liegt einfach in der Verantwortung des Eltern dasein. Ob das Kind nun ungeeignete Bücher, Filme oder Spiele konsumiert macht keinen Unterschied und gehört somit kontrolliert durch die Eltern.

Punkt 2 ist zu euphorisch und auch nicht wirklich wahr. Videospiele sind eine Wunderbare Art Lerninhalte zu vermitteln und/oder zu fördern aber nicht die Grundsätzliche Lösung. Bücher/Filme/Lehrer haben in Zukunft noch durchaus Ihre darseinsberechtigung. Videospiele sollten nur nicht genere Abgetan werden wie es aktuell leider häufig noch der Fall wird.


Aber bevor Videospiele nicht generell als Kulturgut anerkannt werden, brauchen wir eigentlich gar nicht weiter Diskutieren. Aber das wird so schnell nicht passieren, auf wen kann man denn dann die Schuld schieben wenn was dramatisches passiert...

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Stereomud 22.01.2015, 13:25
5.

Punkt 1 stimme ich vollkommen zu. Hier müssen sich Eltern genau wie mit jedem anderem Medium außeinander setzen und gezielt prüfen was Sohn/Tochter denn spielt. Das liegt einfach in der Verantwortung des Eltern dasein. Ob das Kind nun ungeeignete Bücher, Filme oder Spiele konsumiert macht keinen Unterschied und gehört somit kontrolliert durch die Eltern.

Punkt 2 ist zu euphorisch und auch nicht wirklich wahr. Videospiele sind eine Wunderbare Art Lerninhalte zu vermitteln und/oder zu fördern aber nicht die Grundsätzliche Lösung. Bücher/Filme/Lehrer haben in Zukunft noch durchaus Ihre darseinsberechtigung. Videospiele sollten nur nicht genere Abgetan werden wie es aktuell leider häufig noch der Fall wird.


Aber bevor Videospiele nicht generell als Kulturgut anerkannt werden, brauchen wir eigentlich gar nicht weiter Diskutieren. Aber das wird so schnell nicht passieren, auf wen kann man denn dann die Schuld schieben wenn was dramatisches passiert...

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Stereomud 22.01.2015, 13:28
6.

Zitat von Nikos K.
Vielleicht, aber doch nur in Deutschland. In Japan bspw. veranstalten ganze Klassen Contests in Videospielen gegeneinander, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Da wird nichts zensiert, geschnitten, keine Eltern stigmatisiert, die ihren Kids das Spielen erlauben, also der .....
Ja Spiegel haut hier auch wieder wunderbar drauf, wenn man sich allein die Formulierung durchliest: "Videospiele haben einen schlechten Ruf: Sie rauben Zeit - und machen manchmal aggressiv."

Oh nein ein Hobby raubt zeit, verbrennt es, kreuzigt es und dann vergrabt es unter 10m Erder!
Das mit dem Aggressiv ist leider pure Polemik, aber man muss ja leider Wirtschaftlich schreiben in der heutigen Zeit....

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Stereomud 22.01.2015, 13:32
7.

Zitat von humpalumpa
Spiegel will mir jetzt ernsthaft mit dem Artikel Computerspiele als pädagogisch wertvoll verkaufen? Denn mehr ist der Artikel nicht, als eine Werbung. Und ihr wisst ganz genau, dass ein Computerspiel Eigenschaften wie soziale Intelligenz mal ganz deutlich weniger fördert, als wenn das Kind einfach rausgeht und mit echten Freunden spielt. Ihr versucht doch echt, Eltern einzureden, das Kind ins Zimmer vor den PC zu packen, wär ne gute Idee. Was soll das? Kreigt Ihr Provision vom Media Markt?
Oh man, genau diese Einstellung ist es wieso Spiele nicht als das angesehn werden was sie sind. Ein Kulturgut welches zum reinen Entertainment aber auch für förderliche Zwecke genutzt werden kann. Keiner Behauptet das man Kinder nun zu 100% vorm PC parken muss, aber man soll die möglichkeiten von Spielen nicht außer acht lassen.

Nur weil es neu ist, ist es nicht gleich der Teufel. Wenn ein Kind sich in einer Bücher Welt von seinem Sozialen Umfeld abkapselt hat dies den gleichen Effekt wie wenn es die mit Spielen tut.

Nicht das Medium macht die Menschen zu Sozialen unverträglichen Menschen, dies war es bereits bevor es das Medium präferierte....

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Haliotis 22.01.2015, 13:36
8. Paradox-Strategie-Spiele

Ich kann - zumindest den etwas älteren Kindern - noch die (für mich persönlich furchtbar drögen) Strategie-Reihen von Paradox empfehlen: Hearts of Iron und Europa Universalis. Unser Sohn hat durch sie viel über Geschichte und Geografie gelernt, das hatte mich doch etwas erstaunt - er weiß tlw. mehr als ich :-)

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humpalumpa 22.01.2015, 13:39
9.

Also sorry aber Computerspiele sind mal wirklich kein Kulturgut. Mag ja sein, dass sie zur Not mal eine alternative Beschäftigung sein können, wenn wirklich nichts Anderes geht. Aber das trifft dann auch auf sehr wenige Spiele zu. Aber ein PC- Spiel als bewussten Ersatz für das Lernen in der realen Welt zu verwenden, finde ich völlig unnötig. Und auch nicht gerade gut. Kann jeder machen, wie er möchte, aber mehr als eine absolute Notlösung wird das für uns nicht.

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