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"Minecraft", "Mario Kart" und Co.: 18 Spieletipps für Kinder
Titelbild: Foto/Artwork Fabian Sommer für "Dein SPIEGEL"; Fotos Minecraft/Xbox.com, EA, Starwars/Lego, Supermario Bros., Getty Images (2)

Videospiele haben einen schlechten Ruf: Sie rauben Zeit - und machen manchmal aggressiv. Doch es gibt auch Spiele, die Spaß machen und eine positive Wirkung haben. Die Empfehlungen der Dein-SPIEGEL-Redaktion.

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KilgoreTrout 22.01.2015, 13:51
10.

Einen schlechten Ruf haben Videospiele nur, weil gewisse Massenmedien Berichte unweigerlich mit der Behauptung "Videospiele haben einen schlechten Ruf" anfangen.

Kinder, es ist 2015. Videospiele sind im Mainstream angekommen und sind sowohl Literatur als auch Kunst. Für wirklich jeden ist was dabei, auch für Kinder. Und ihr fasst das Thema noch immer an, als wäre es nicht längst Teil der Kulturlandschaft -- oder wann kommt der "diese Bücher machen auch Kindern Spaß und haben eine positive Wirkung"-Artikel?

Hoffentlich hört das auf, oder ich erwarte, dass jede Filmrezension mit "Filme haben den Ruf, Büchern unterlegen zu sein" anfangen und Buchrezensionen mit "Gedruckte Bücher, die nicht von Hand kopiert wurden, stehen seit Jahrhunderten in der Kritik".

Liebe Spiegel-Online-Autoren (und auch Spiegel-Autoren, falls die überhaupt je Spon lesen): Bitte geht doch nicht immer davon aus, dass eure gesamte Leserschaft aus sechzigjährigen Maschinenstürmern, Pegida-Mitläufern und AfD-Wählern besteht, die sich in die 1930er zurückwünschen, wenn ihr euch nicht auf genau dieses Publikum reduzieren wollt.

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Stereomud 22.01.2015, 13:55
11.

Zitat von humpalumpa
Also sorry aber Computerspiele sind mal wirklich kein Kulturgut. Mag ja sein, dass sie zur Not mal eine alternative Beschäftigung sein können, wenn wirklich nichts Anderes geht. Aber das trifft dann auch auf sehr wenige Spiele zu. Aber ein PC- Spiel als bewussten Ersatz für das Lernen in der realen Welt zu verwenden, finde ich völlig unnötig. Und auch nicht gerade gut. Kann jeder machen, wie er möchte, aber mehr als eine absolute Notlösung wird das für uns nicht.
Und warum sind Spiele wniger Kulturgut als Filme? Wieso eignen sich Spiele nicht zum lernen obwohl dieser Effekt durchaus bewiesen ist?

Haben Sie auch Fakten oder würden diese Ihre Ansichten gefährden?

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benmartin70 22.01.2015, 14:15
12.

Zitat von humpalumpa
Spiegel will mir jetzt ernsthaft mit dem Artikel Computerspiele als pädagogisch wertvoll verkaufen? Denn mehr ist der Artikel nicht, als eine Werbung. Und ihr wisst ganz genau, dass ein Computerspiel Eigenschaften wie soziale Intelligenz mal ganz deutlich weniger fördert, als wenn das Kind einfach rausgeht und mit echten Freunden spielt. Ihr versucht doch echt, Eltern einzureden, das Kind ins Zimmer vor den PC zu packen, wär ne gute Idee. Was soll das? Kreigt Ihr Provision vom Media Markt?
Willkommen im Leben!
Ihnen ist schon klar, dass es beide Welten gibt und das nicht alles schwarz und weiss ist?
Man kann bei unserem tollen Wetter hier sich durchaus auch mal mit freunden treffen und ne gepflegte Runde Videospielen. das gilt für Erwachsene und für Kinder.
Zumal in dem Artikel auch bööööse Brettspiele genannt wurden, ohne TV und so.....
Also locker bleiben!

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kolonigulus 22.01.2015, 14:29
13.

unabhängig von dem restlichen Artikel wird Minecraft mal wieder nur als "Klötzchen-Bauspiel" Bezeichnet. ich spiele viel Minecraft, habe In den letzten 2 Jahren aber vielleicht ein Haus gebaut. Vielmehr schreibe ich Plugins für Minecraft Server (von Drittanbietern) spiele gegen andere Spieler (nennt man PvP und ist genauso komplex wie in LoL),baue logische Konstrukte um bestimme Befehle auszulösen, die zum Teil komplexer sind als Java Plugins. Minecraft ist kein Kinderspiel und ehrlich gesagt finde ich nichts in der Minecraft Szene schlimmer als irgendwelche 9 Jährigen die keinen Plan haben was sie dort machen, irgendwelche Leute beleidigen, und sich in irgendwelchen erbärmlichen Posts zum Narren machen und die ganze Communitie in Verruf bringen. Fantasie kann gefördert werden mit Hilfe von Minecraft, aber ist inzwischen nicht mehr Primär, vielmehr geht is um logisches Denken "Skill" und Fairness.

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Lexx 22.01.2015, 15:11
14. @humpalumpa

Was für ein unqualifizierter Beitrag! Hier wird einem nichts VERKAUFT. Computerspiele werden gespielt, so oder so. Dann kann man doch wenigstens den Kindern ein Spiel aussuchen, bei dem sie etwas lernen statt dass sie zu freunden gehen und sinnlose spiele spielen. Ich denke es gibt kaum Eltern, die ihre Kinder 24/7 beschäftigen und wenn doch, werden diese von ihren Kindern gehasst. Und die Kinder immer zum spielen rausschicken ist auch nicht besonders schlau. Dann wird aus Langeweile mist gebaut, Alkohol getrunken, Drogen genommen, etc. Keiner sagt, dass die Kinder die ganze Zeit Computerspiele spielen sollen...

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tallantis 22.01.2015, 15:12
15. @humpalumpa

Kannst du deine Polemik mal im Keller lassen. Jaaa nur weil der Meister sagt, dass Videospiele unnötig sind muss man sie am Besten verbannen. Kleiner Herrscherkomplex? Natürlich sind Videospiele genauso Kulturgut wie Filme und Bücher, irgendwann wird das auch jeder wissen, eben weil es viel mehr Reiz hat selber einzugreifen als wie bei einem Film einfach nur in die Röhre zu starren.

Dass Kinder natürlich nicht nur damit Zeit verbringen soll ist glaub ich jedem klar, auch wenn es viele Eltern aus Faulheit trotzdem zulassen. Videospielen aber irgendwas Negatives zu unterstellen zeugt nur von Unwissenheit und solch ein Umgang mit seiner Unwissenheit steht für vollendete Dummheit. Daher am besten mal die Finger von der Tastatur nehmen, ist gesünder für dich.

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medizin-horst 22.01.2015, 15:54
16. Kulturgut

So manches Computerspiel hat einen gewaltigen Tiefgang und es werden zum Teil sehr komplexe Geschichten erzählt. Ich finde nicht, dass z.B. die Final Fantasy Reihe (v.a. Teil 7,8 und 10) Harry Potter in irgendetwas nachsteht. Computerspiele sind nicht selten extrem aufwendig produziert, mit beeindruckendem Soundtrack und verschlingen enorme Budgets. Klar gibt es auch Trash-Titel, aber die gibt es in Film und Literatur genauso. Und es ist alles Kulturgut.

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cor 22.01.2015, 15:59
17.

Zitat von humpalumpa
Spiegel will mir jetzt ernsthaft mit dem Artikel Computerspiele als pädagogisch wertvoll verkaufen? Denn mehr ist der Artikel nicht, als eine Werbung. Und ihr wisst ganz genau, dass ein Computerspiel Eigenschaften wie soziale Intelligenz mal ganz deutlich weniger fördert, als wenn das Kind einfach rausgeht und mit echten Freunden spielt. Ihr versucht doch echt, Eltern einzureden, das Kind ins Zimmer vor den PC zu packen, wär ne gute Idee. Was soll das? Kreigt Ihr Provision vom Media Markt?
Was ein unqualifizierter Beitrag. Nirgends steht, dass ein Kind nun 24/7 vor den PC gesetzt werden soll.

Ist aber auch egal. Die nächste Generation, bei der Computerspiele ganz selbstverständlich zur Kultur gehören werden, wird Ihre Konservative Sichtweise im Nichts verschwinden lassen. Verlassen Sie sich drauf.

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elvismüsley 22.01.2015, 16:15
18.

Den wichtigsten Tipp, den man Kindern im Bezug auf Computerspiele geben kann, ist: Spielt bloß nicht nur das, was für Euer Alter zugelassen ist (oder was Eure Eltern für pädagogisch wertvoll halten)! Spielt das, was Euch Spaß macht! Ob das nun ab sechs, ab 18 oder (wie es sicher bald eingeführt wird) ab 35 freigegeben ist. Man darf als Kind/Jugendlicher auch ruhig mal ein wenig Action und Horror sehen. Mir dreht sich der Magen um, wenn ich mir eine Gesellschaft vorstelle, die sich beim Konsum jeglicher Unterhaltungsmedien vollkommen an den Vorgaben der Menschen orientiert, die für die Freigabe zuständig sind. Menschen, die zum Beispiel im Jahr 2015 noch nicht kapiert haben, was Zombies sind. Menschen die Spiele, welche diese Phantasiewesen enthalten, sogar härter zensieren als jegliches Kriegsspiel mit realem Bezug. Daß wir uns dank dieser geistig verwirrten Leute ganze Generationen realer, verhaltensgestörter Zombies heranzüchten, ist an Ironie kaum zu überbieten und wird sich als schöner Treppenwitz der Geschichte erweisen.

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themistokles 22.01.2015, 16:30
19.

Zitat von humpalumpa
Spiegel will mir jetzt ernsthaft mit dem Artikel Computerspiele als pädagogisch wertvoll verkaufen? Denn mehr ist der Artikel nicht, als eine Werbung. Und ihr wisst ganz genau, dass ein Computerspiel Eigenschaften wie soziale Intelligenz mal ganz deutlich weniger fördert, als wenn das Kind einfach rausgeht und mit echten Freunden spielt. Ihr versucht doch echt, Eltern einzureden, das Kind ins Zimmer vor den PC zu packen, wär ne gute Idee. Was soll das? Kreigt Ihr Provision vom Media Markt?
Genau. Dabei weiss doch jeder, dass eine Modelleisenbahn im Keller, Lego bauen oder Barbie spielen zu Hause die soziale Intelligenz wesentlich besser fördert...

Ich will ja nicht Herrn Nuhr zitieren, aber wenn man mal keine Ahnung hat, einfach.....

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