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Mobilcomputer: Worauf Sie beim Notebook-Kauf achten sollten
Matthias Kremp

Für ein neues Notebook kann man 300 Euro ausgeben - oder 3000. Der Überblick über die Unterschiede der verschiedenen Typen und Tipps, worauf man achten sollte.

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sichernicht 13.12.2016, 21:40
80. Ja genau

Zitat von tennislehrer
als Profigerät zu bezeichnen ist schon ein Hohn. Nichts lässt sich aufrüsten, RAM ist zu wenig. Preis- Leistung passt absolut nicht. Man benötigt ettliche Adapter, wenn man Peripherie anstecken will (die dann vielleicht nicht kompatibel ist). Repaieren lässt sich das Ding auch nicht (laut iFixIt). Zudem ist Apple ein Steuerbetrüger. Wer den Müll mit gutem Gewissen kauft, dem ist nicht mehr zu helfen.
Und deswegen laufen in gefühlt fast jeder Werbeagentur großflächig Macs, wohin das Auge blickt. Alles nur Marketing-Gag, was? Oder kommt es etwa doch darauf an, mehrere Prozesse parallel laufen zu haben, ohne dass das Gerät abstürzt oder einen freeze produziert?

Machen Sie doch mal Bildbearbeitung oder Video-Schnitt, dann wird die Antwort sehr schnell klar. Die Brechstange Ctrl-Alt-Del habe ich noch bei keinem Mac gebraucht, und ich habe schon diverse benutzt.

Preis/Leistung passt nicht bei Apple? Sind Sie da sicher? Vergleichen Sie nur mal Ausfallhäufigkeit und Lebensdauer, schon steht der Kaufpreis in einem ganz anderen Licht.

Zu Ihrer Steuer-Anmerkung noch einige Fragen: wie sieht es denn da so bei Microsoft aus? Bei Amazon? Und bei Google? Was ist mit ebay?

Nein, ich will Ihnen Ihre Thesen nicht ausreden, wie käme ich denn dazu. Glaubenssätze wollen schließlich gepflegt werden ;)

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h.hass 13.12.2016, 21:52
81.

Zitat von xenoxx
Mag Ihr Beitrag für deutsche Verhältnisse vielleicht zutreffen, so ist die Verbreitung von Apple-Hardware ausserhalb Deutschlands in vielen Firmen exorbitant höher. Gerade «Klein- und mittelständische Unternehmen», welche keinen eigenen IT-Verantwortlichen beschäftigen wollen, setzen auf Apple. Bereiche: Buchhaltung, Lagerverwaltung, Patientenveraltung in Arztpraxen, Disposition in Transportgewerbe, Stadtbibliotheken, wissenschaftliche Labore, Radiostationen, Filmrestauratoren und und und … Ich jedenfalls sehe überall Apple-Computer, sogar im Chaos Computer Club Hamburg. Schauen Sie mal in den Hörsaal einer Uni: mit einem Blick wird Ihnen klar, dass die 92% Markanteil von Windows nicht der alltäglichen Realität entsprechen. Da aber jede Benzinzapfsäule, jeder Bankomat mit Windowssoftware ausgerüstet ist, kommt man wohl rechnerisch auf dieses «Traumergebnis».
Im professionellen IT-Umfeld ist Apple-Technologie allenfalls von marginaler Bedeutung, gerade auch, weil Netzwerk-Architekturen fast ausschließlich auf Linux-Distributionen oder Windows-Server-Betriebssystemen basieren und - zum Beispiel - sogar eine Spedition mit acht Mitarbeitern bereits ein kleines Netzwerk benötigt. Der Spediteur wird für die Administration natürlich keinen IT-Mitarbeiter einstellen, aber, wenn er als Geschäftsmann einigermaßen professionell agiert, ein örtliches Systemhaus beauftragen, das ihm ein kleines Netzwerk einrichtet und pflegt, meinetwegen mit ein paar Thin Clients vor Ort und einem Server im Systemhaus.

Der Marktanteil von Windows ist exorbitant hoch, egal, ob er nun bei 92 % oder bei 85 % liegt. Ich kenne überhaupt keine Privatanwender, die Macs nutzen (mir ist aber bewusst, dass es welche gibt). Da die meisten Anwender privat mit Windows-Rechnern vertraut sind, ist es in meinen Augen unsinnig und kontraproduktiv, ihnen im beruflichen Umfeld Macs vorzusetzen (noch schlimmer und kontraproduktiver ist es wohl nur, Windows-User auf Linux-Software umschulen zu wollen). So etwas wäre allenfalls dann sinnvoll, wenn die Macs entweder viel billiger als Windows-Maschinen wären, was bekanntlich nicht der Fall ist, oder aber lauter tolle Dinge könnten, die Windows-Rechner nicht können - was ebenfalls nicht der Fall. Wieso sollte man für eine Lagerverwaltung oder eine Patientenverwaltung einen Mac brauchen? Ganz abgesehen von der riesigen Masse an Individualsoftware, die es im Windows-Bereich gibt und bei Apple eben nicht.

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murun 13.12.2016, 22:11
82. Sie bemerken aber schon Ihren ersten Satz:

Zitat von sichernicht
Und deswegen laufen in gefühlt fast jeder Werbeagentur großflächig Macs, wohin das Auge blickt. Alles nur Marketing-Gag, was? Oder kommt es etwa doch darauf an, mehrere Prozesse parallel laufen zu haben, ohne dass das Gerät abstürzt oder einen freeze produziert? Machen Sie doch mal Bildbearbeitung oder Video-Schnitt, dann wird die Antwort sehr schnell klar. Die Brechstange Ctrl-Alt-Del habe ich noch bei keinem Mac gebraucht, und ich habe schon diverse benutzt. Preis/Leistung passt nicht bei Apple? Sind Sie da sicher? Vergleichen Sie nur mal Ausfallhäufigkeit und Lebensdauer, schon steht der Kaufpreis in einem ganz anderen Licht. Zu Ihrer Steuer-Anmerkung noch einige Fragen: wie sieht es denn da so bei Microsoft aus? Bei Amazon? Und bei Google? Was ist mit ebay? Nein, ich will Ihnen Ihre Thesen nicht ausreden, wie käme ich denn dazu. Glaubenssätze wollen schließlich gepflegt werden ;)
... "in gefühlt fast jeder Werbeagentur"? Eben - Ihr Problem und Ihre Wahrnehmung...
Eben Ihre Thesen kann ich nicht nachvollziehen: Bildbearbeitung und DTP z.B. für die Druckvorstufe, dazu Videoschnitt.
Sie sollten offener sein, Glaubenssätze werden durch Sie gepflegt. ;-)

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murun 13.12.2016, 22:20
83. Nun ja:

Zitat von sichernicht
Und deswegen laufen in gefühlt fast jeder Werbeagentur großflächig Macs, wohin das Auge blickt. Alles nur Marketing-Gag, was? Oder kommt es etwa doch darauf an, mehrere Prozesse parallel laufen zu haben, ohne dass das Gerät abstürzt oder einen freeze produziert? Machen Sie doch mal Bildbearbeitung oder Video-Schnitt, dann wird die Antwort sehr schnell klar. Die Brechstange Ctrl-Alt-Del habe ich noch bei keinem Mac gebraucht, und ich habe schon diverse benutzt. Preis/Leistung passt nicht bei Apple? Sind Sie da sicher? Vergleichen Sie nur mal Ausfallhäufigkeit und Lebensdauer, schon steht der Kaufpreis in einem ganz anderen Licht. Zu Ihrer Steuer-Anmerkung noch einige Fragen: wie sieht es denn da so bei Microsoft aus? Bei Amazon? Und bei Google? Was ist mit ebay? Nein, ich will Ihnen Ihre Thesen nicht ausreden, wie käme ich denn dazu. Glaubenssätze wollen schließlich gepflegt werden ;)
Seit Jahren Adobe CC InDesign, Photoshop und Acrobat. Und das auf einem Windows-Notebook problemlos und parallel. Und nun?

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syracusa 14.12.2016, 11:23
84.

Zitat von xenoxx
Mag Ihr Beitrag für deutsche Verhältnisse vielleicht zutreffen, so ist die Verbreitung von Apple-Hardware ausserhalb Deutschlands in vielen Firmen exorbitant höher. Gerade «Klein- und mittelständische Unternehmen», welche keinen eigenen IT-Verantwortlichen beschäftigen wollen, setzen auf Apple.
Ist das so? In den meisten Ländern dieser Welt ist das pro-Kopf-Einkommen sehr viel niedriger als bei uns, was Apple-Produkte für viele unerschwinglich teuer macht.

Aber egal: ich kaufe aus reiner Eitelkeit keine Apple-Produkte. Es wäre mir peinlich, wenn man mich mit einem Apple-Rechner sehen und deshalb für einen Markenfuzzi oder gar eine quasireligiösen Jobs-Verehrer halten würde.

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o.wels 14.12.2016, 11:45
85. Statistik der National Vulnerability Database

Zitat von zwischen_durch
Die von ihnen angeführte Untersuchung ist sehr tendenziös. Alle Versionen von Windows werden hier separat aufgeführt: Windows XP, Windows 7, Windows 8, Windows 10, Windows Server 2012, Windows mobile etc. sind alle mit einem eigenen Wert angegeben. Um einen schlechten Werte für Apple zu erreichen wurden die Schwachstellen aller OS X- Versionen jedoch alle in einem Wert zusammengezählt. Nicht berücksichtigt wurde zudem das Apple sehr viele Open Source Projekte wie Apache, Java u.v.a. enthält. Fehler in diesen Projekten werden von Apple selbstverständlich bei ihren Updates auch geschlossen. Aus den GFI- Angaben geht jedoch nicht hervor, ob die Schwachstellen in diesen Projekten als Apple-Schwachstellen mitgezählt werden. Alle Windows-Schwachstellen zusammengenommen kommt dieser Bericht im übrigen auf über 1400 Lücken.
Die Untersuchung bezieht sich auf das Jahr 2014. Zwar werden die verschiedenen Windows-Versionen separat gelistet, während Mac OS X und Linux nur als Sammeleintrag auftauchen. Allerdings darf man wohl davon ausgehen, dass ein großer Teil der Windows-Sicherheitslücken in allen Versionen zu finden war, die Windows-Zahlen also nicht einfach addiert werden können.
Wenn Sie andere Untersuchungen kennen, die zu gegenteiligen Ergebnissen kommen, lassen Sie es mich wissen.

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qewr 15.12.2016, 03:43
86.

Zitat von jkollar
Der Beitrag ist in der Tat oberflächlich, aber aber im "Prinzip" richtig. Die Kommentare jedoch ... mir schlackern die Ohren voller Experten. Hier nur Beispiele: "Wer spielt ernsthaft mit einem Notebook?" Hmm, vielleicht die Mehrheit aller Spieler? Weil die meisten eben keine "fette Maschine" benötigen? "Kein 4K kaufen, weil man dann alles mit der Lupe sehen muss" – Ja klar.. deswegen hat das Surface 260+ PPI.. noch niemals etwas von HiDPI, Retina, oder dem Regler unter Windows gehört, mit dem man das UI skaliert? Alle modernen Macs ,Surface und viele andere Geräte laufen auf 4K oder gar 5K und man hat gute HiDPI-Skalierungen. "Wer installiert schon ein Mac Netzwerk"... Weil Apple schon seit Jahren Windows-Standards beim Netzwerk verwendet, und Apple File Transfer Protocol eigentlich mit macOS Sierra mehr oder weniger "tot" ist. Oder meinen Sie, man muss alle Kabel doppelt legen 2016? Ausserdem kann man auf Macs "relativ" problemlos parallel Windows booten. Nativ oder per VM. Und dann werden noch PR-Statements zitiert wie "Das MBP2016 ist so schlecht, dass die Leute scharenweise zum Surface überlaufen!" .. die Aussage ist genauso wahr wie die von Tim Cook, dass jedes Jahr die Zahl der Android-Switcher sich verdoppelt. Googlen Sie einmal nach "Probleme Surface", da tut sich idR. nicht viel. Ausserdem steht die Aussage im Kontrast zu Apple-Statements, die von der größten Nachfrage nach einem MB aller Zeiten sprechen. Und dann gibt es Leute, die sagen, man könnte nicht professionell arbeiten ohne 18 Zoll am Notebook, wobei eigentlich jeder einen externen zum stationären Monitor zum arbeiten verwendet. Das geht heute mühelos mit 2x 4K oder 5K usw. Dann wird das Surface gegenüber anderen gelobt, obwohl die Hardware-Ausstattung sogar noch weniger für das performante Arbeiten geeignet ist. Und generell: Es sind nur CAD-Profis, After-FX-Gurus und Raketenwissenschaftler an Bord. Ernsthaft: Man muss nicht immer sein Spielzeug verteidigen und die anderen belehren! Typisch deutsch und so. Wer etwas Kohle hat, sollte einfach keinen Schrott kaufen. Also min. 8GB Ram, FHD-Display, 128GB+ SSD und Intel Core ab i5 für Office und Co. Spiele-Notebooks sind eine andere Liga. Die Kunden lesen auch nicht bei SPON. Und den Unterschied zwischen Mac und PC wird man kaum ernsthaft nur an der Hardware ausmachen, genauso wie Linux. Der Artikel soll doch nur nen groben Überblick schaffen, grob falsch sind aber die Besserwisser!
Well roared, lion!

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echoanswer 15.12.2016, 09:07
87. Hier war auch von MAC-Netzwerken die Rede

Was bitte soll das sein? Bonjour .. das nur ein Ciao ist. Es gibt keine Netzwerkinfrastrukturen von Apple. Das müssen sie denen überlassen, die IT können. Linux oder Windows. Apple kann nur Design und mehr nicht. Ich kenne aus 26 Jahren IT-Business keine einzige Firma, die Apple-Hardware im größeren Stil im Einsatz hat. Und alle Mitarbeiter mit einem Mac haben zum professionellen Arbeiten immer einen zweiten PC mit Windows in der Hinterhand. Was kann ein Mac, was andere nicht können? Diese Frage hat mir noch niemand beantworten können, außer denen, die einen Computer haben möchten, ohne einen zu brauchen.

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monocultur 15.12.2016, 11:50
88. Ich kann nicht alle ihre Fragen beantworten...

Zitat von echoanswer
Was bitte soll das sein? Bonjour .. das nur ein Ciao ist. Es gibt keine Netzwerkinfrastrukturen von Apple. Das müssen sie denen überlassen, die IT können. Linux oder Windows. Apple kann nur Design und mehr nicht. Ich kenne aus 26 Jahren IT-Business keine einzige Firma, die Apple-Hardware im größeren Stil im Einsatz hat. Und alle Mitarbeiter mit einem Mac haben zum professionellen Arbeiten immer einen zweiten PC mit Windows in der Hinterhand. Was kann ein Mac, was andere nicht können? Diese Frage hat mir noch niemand beantworten können, außer denen, die einen Computer haben möchten, ohne einen zu brauchen.
...aber kann heute als Besitzer eines 4 Jahre "alten" MacBook Pro, mit dem ich, genauso wie mit den beiden von mir davor genutzten Modellen von Apple, Musik mache (Ableton Live, Max4Live, diverse Plugins, MOTU-Audio und MIDI-Hardware, als DJ mit Rane Serato und einem entsprechenden Audiointerface) und langer Erfahrung (seit 1997) mit PCs, diversen Audiokarten (EWS 64, Maja, M-Audio) und Software (Steinberg und Cakewalk) sagen, dass ich noch keinen stabileren Rechner hatte als den aktuell von mir genutzten.
Da Sie ja EDV-mäßig absoluter Profi sind, dürften diese Beispiele Ihnen ja nicht fremd sein.
Ich habe entgegen Ihrer Äußerung keinen PC in der Hinterhand.
Netzwerkmäßig bin ich unerfahren, da würde ich dann einen Profi ranlassen. Ich würde mir aber einen suchen, der seinen Job als Admin auch als Job und nicht als (Be)Lehrer über Computer benutzt.

BTW... ich bin KEIN Fanboy, weil ich seit früher Jugend Leute mit Markenfimmel als Idioten betrachte. Ich benutze mein MBP als Werkzeug. In diesem Fall wohl eins mit sehr guter Leistung in anspruchsvoller Arbeit für das Gerät (Audio in/ out gleichzeitig, MIDi, Plugins) in Echtzeit.

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zwischen_durch 16.12.2016, 13:02
89.

Zitat von o.wels
Allerdings darf man wohl davon ausgehen, dass ein großer Teil der Windows-Sicherheitslücken in allen Versionen zu finden war, die Windows-Zahlen also nicht einfach addiert werden können.
Und sie meinen bei Mac OS X ist das nicht so?

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