Forum: Netzwelt
Mobilfunkfrequenzen: 5G-Auktion bringt Deutschland knapp 6,6 Milliarden Euro
Boris Roessler / DPA

Die Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzen ist abgeschlossen. Die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und Drillisch bezahlen insgesamt knapp 6,6 Milliarden Euro an den Staat - deutlich mehr als erwartet.

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Steve.Joe 13.06.2019, 10:44
130. Mobilfunkumsatz Deutschland

Der Mobilfunkumsatz in Deutschland beträgt etwa 26 Mrd. Euro. Dieser Umsatz war über die letzten 15 Jahre weitgehend konstant. In den Umsatz sind Endgeräte enthalten; sicherlich 30% des Umsatzes. Die Zuteilung der Lizenzen ist bis 2040, also etwa 20 Jahre. Wenn man unter Berücksichtigung eines Netzausbaus und langsam ansteigender Nutzerzahlen eine wirtschaftliche Nutzungsdauer der Lizenzen von 10 Jahren unterstellt (d.h. 5G weitgehend flächendeckend ab 2030 genutzt wird), würde die Lizenzkosten etwa 4% bis 6% des Umsatzes betragen. Sicherlich viel ... aber nicht so viel, wie zum Teil hier suggeriert wird.
Der Staat hat verschiedene Einnahmequellen; wenn nicht Lizenzerlöse, dann andere Steuern oder Abgaben.
Grundsätzlich teile ich aber die Auffassung im Forum, dass man die neuen Technologien nicht unnötig verteuern sollte, sondern gezielt unterstützen sollte. Nur eine flächendeckender 5G Ausbau wird die Entwicklung neuer Anwendungen (und damit Arbeitsplätze) sichern. Auch ist die flächendeckende Versorgung für den Mittelstand absolut notwendig. Mobile Arbeitsformen (Home-Office) setzen sich zunehmend durch ... hier ist eine flächendeckende Versorgung zwingend erforderlich. Eine Reduktion der Mobilität kann auch zu einer C02 Reduktion beitragen ... die viele Nebeneffekte einer guten Datenverfügbarkeit lassen sich schwer quantifizieren.

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Gegen Zensur bei Spon 13.06.2019, 10:54
131.

Sie merken es wahrscheinlich gar nicht.

Sie verbreiten NUR und ausschließlich Glauben

Aktueller Stand:

1:
China hat im Gesetz verankert, dass ab 2023 90% aller Fahrzeuge in das landesweite 5G Netz eingebunden sein MÜSSEN, Dazu haben sich die 3 federführenden Misisterien verpflichtet.
Da gehts nicht um "Fahrzeuge brauchen kein 5G sondern können untereinander kommunizieren", sondern das Gesetz fordert das Gegenteil
Betrifft bei Daimler 70% der hergestellten Fahrzeuge
In Europa gibts noch nicht mal die Einigung für einen Standard

In Europa gibt es aber für Neufahrzeuge die Pflicht, in 4G oder 5 G für Notruffunktionen erreichbar zu sein

2:
China und die USA, ganz Asien plant bis 2025 nahezu überall 5G zu haben (China will bis 2023/2025 980 Millione Menschen mit 5 G versorgen)
Warum um alles In der Welt sollen dann egal welche Techkonzerne Geräte herstellen, die auch in 4 G (eingeschränkt) funktionieren?
Für Old Germany Analogistan?


3: Sie verschweigen, dass irgendwann 4G abgeschaltet werden MUSS
Die ersten 4G Frequenzen laufen bisher in Europa ab 2028 ab.
Das wird wahrscheinlich verlängert, im Gespräche ist 2033

Was machen Sie denn auf dem land, wenn 4G wegfällt?
Warum sollte zum Beispiel Vodafone eine Lizenzverlängerung bezahlen, wenn 98% der Kunden 5G nutzen?

Warum soll Samsung ein Smartphone abwärtskompatibel gestalten?

Wie betreiben und planen Sie Dinge wie 5 oder 6 G, wenn ein Teil der nötigen Frequenzen von 4G belegt bzw beeinträchtigt wird?

Das ist absolut derselbe quatsch den unsere Greise bei Vectoring und Glasfaser anstellen
Da MUSS Glasfaser in der Bandbreite gedrosselt werden, da es sich mit dem Supervectoring der alten (neu gebauten) Kupferinfrastruktur beisst

Interessant wird es auch wenn man die bisherige ENwticklung von Software betrachtet
Egal welche
Zuanfangs lief Software kompatibel. Aber je weiter die Zeit fortschritt, desto öfter bissen sich neue und alte Software
Und wir glauben wirklich ernsthaft, dass ein für 3 und 4 G optimiertes Betriebssystem mit eingebundenen Appas auch noch bei einem für 5G optimierten Betriebssystem mit APPs, die für 5G Anwendungen optimiert sind, problemlos abwärtskompatibel sein werden?


Da kann man nur folgendes vermuten: Die Entscheider haben nicht eine einzige Entwicklung von Software mitgemacht
Es geht einige Jahre gut.
Aber dann wird der Aufwand, die verschiedenenen Ausgangsbasen zu beherrschen immer größer

Für Daimler zum Beispiel ist es ein Supergau, wenn er für Asien 70% der Fahrzeuge auf eine andere technische Funktionsbasis stellen muss wegen 5G als in WLAN Germany

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Gegen Zensur bei Spon 13.06.2019, 10:59
132.

Zitat von ghdstz
Übrigens: Man muss kein Greis sein um zu erkennen, dass die Industrie das anbieten wird was im Markt gebraucht wird. Also wird es weiterhin wie bisher abwärtskompatible Geräte geben. Und kein Mobilfunkbetreiber wird vorzeitig eine Basisstation abschalten die sich schon amortisiert hat, noch gut funktiniert, billig zu betreiben ist und Umsätze einbringt - auch wenn irgendwelche Technofreaks postulieren dass diese demnächst stillgelegt werden muss weil sie nicht mehr dem allerneuesten Hype entspricht.
Sie verschweigen, dass irgendwann 4G abgeschaltet werden MUSS
Die ersten 4G Frequenzen laufen bisher in Europa ab 2028 ab.
Das wird wahrscheinlich verlängert, im Gespräche ist 2033 , manche fabulieren bis 2038

Was machen Sie denn auf dem land, wenn 4G wegfällt?
Warum sollte zum Beispiel Vodafone eine Lizenzverlängerung bezahlen, wenn 98% der Kunden 5G nutzen?

3 G WIRD abgeschaltet, das ist bereits Fakt
Und um Abschreibungsfragen, darum gehts nicht, das ist Wissen von 1980!

Warum soll Samsung ein Smartphone abwärtskompatibel gestalten?
Wie betreiben und planen Sie Dinge wie 5 oder 6 G, wenn ein Teil der nötigen Frequenzen von 4G belegt bzw beeinträchtigt wird?

Das ist absolut derselbe quatsch den unsere Greise bei Vectoring und Glasfaser anstellen
Da MUSS Glasfaser in der Bandbreite gedrosselt werden, da es sich mit dem Supervectoring der alten (neu gebauten) Kupferinfrastruktur beisst

Interessant wird es auch wenn man die bisherige ENwticklung von Software betrachtet
Egal welche
Zuanfangs lief Software kompatibel. Aber je weiter die Zeit fortschritt, desto öfter bissen sich neue und alte Software
Und wir glauben wirklich ernsthaft, dass ein für 3 und 4 G optimiertes Betriebssystem mit eingebundenen Appas auch noch bei einem für 5G optimierten Betriebssystem mit APPs, die für 5G Anwendungen optimiert sind, problemlos abwärtskompatibel sein werden?


Da kann man nur folgendes vermuten: Die Entscheider haben nicht eine einzige Entwicklung von Software mitgemacht
Es geht einige Jahre gut.
Aber dann wird der Aufwand, die verschiedenenen Ausgangsbasen zu beherrschen immer größer

Für Daimler zum Beispiel ist es ein Supergau, wenn er für Asien 70% der Fahrzeuge auf eine andere technische Funktionsbasis stellen muss wegen 5G als in WLAN Germany

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darthmax 13.06.2019, 11:42
133. Grundsatzfrage

wie kann ich eigentlich etwas verkaufen , was mir nicht gehört?
Wir könnten auch die Nutzung des Windes verkaufen oder die der Sonneneinstrahlung. Die Nutzung der Luft bzw Atmosphäre.
Hört 5 G an der Grenze auf und werden die gleichen Frquenzen in anderen Ländern von anderen Betreiibern genutzt, deren Gebrauch ab Grenze dann untersagt ist , hupps, ich dachte schon wir wären Europäer. Wenn dann so ein autonomes Fahrzeug über die Grenze fährt, wird es wegen illegaler Nutzung festgenommen.

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ghdstz 13.06.2019, 11:50
134. @Gegen Zensur bei SPON, Netzentwicklung ...

Wenn man das Thema etwas ideologiefreier betrachtet, ergeben sich folgende Kommentare:

Zu 1) Die chinesiche Gesetzgebung wurde so gestaltet, um alle Autofahrer stets lückenlos überwachen zu können. Dies wird in D hoffentlich nicht angestrebt.

Zu 2) Geplant wird viel, die Umsetzung wird recht lange dauern weil Geld überall knapp ist. Kein vernünftiger Mensch wird ein Handy kaufen welches mangels Abwärtskompatibilität abseits der Ballungszentren und auf Auslandsreisen nicht nutzbar ist. Die Mehrkosten hierfür sind lächerlich gering.

Zu 3) Die Frequenzen verschwinden nicht, sie werden halt irgendwann mal für 5G genutzt. Irgendwann mal kauft sich auch jeder ein neues Handy. Wo ist das Problem ?

Das Thema Kupfer vs. Glasfaser in D ist sicher traurig, hat aber nichts mit 5G zu tun. Kompatibilitätsprobleme mit neuen Apps sind nicht zu erwarten - deren Hersteller werden aus purem Eigennutz dafür sorgen dass sie auch über bewährte Übertragungstechnik laufen. 5G ist übrigens noch im Fluss und noch lange nicht so fest in Stein gemeißelt wie dies manche Technofreaks glauben machen wollen - in dieser Ecke wird es noch wesentlich mehr 5G-interne Kompatibilitätsprobleme und daraus resultierend häufig Softwareflicken geben. Business as ususal ...

Daimler und Co. (bzw. deren Zulieferer) haben sich schon längst darauf eingestellt dass sie für die Fahrzeugvernetzung sowohl 5G-D2D als auch WLAN unterstützen müssen, wenn sie ihre Fahrzeuge weltweit verkaufen wollen. Der Mehraufwand ist überschaubar, den angeblichen "SuperGAU" sucht man vergeblich.

Im übrigen ist zu hoffen dass sich möglichst viele Interessierte über den im Zuge der 5G-Normierung entwickelten Schnittstellenstandard D2D informieren und erkennen, dass dieser herzlich wenig mit dem Betrieb von Mobilfunknetzen zu tun hat. Die weitverbreitete Panikmache ist wirklich peinlich - niemand hindert die deutsche Industrie daran, ihre Produkte mit D2D-Schnittstellen zu versehen und überall zu verkaufen. Dies gilt sogar für Deutschland - selbst wenn es hierzulande nie ein 5G-Mobilfunknetz geben sollte ... (;-))

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gangnamstyle 13.06.2019, 12:15
135. In Südkorea hat die Auktion nicht einmal eine Woche gedauert

Kommt das vielleicht daher, weil in Südkorea nur drei lokale Bewerber dabei waren oder weil das Land viel zentralistisch aufgebaut ist als Deutschland. Aber sie haben nicht einmal eine Woche für die Auktion gebraucht und insgesamt ca. 3 Mrd. EUR eingenommen. In Südkorea leben zwar viel weniger Menschen als hier 50 Mio. vs 82 Mio. aber die Durchdringung der Mobilfunktechnik ist größer (fast jedes Kind und auch Senioren) benutzen ein Smartphone und die dortigen Carrier jammern nicht, dass sie so viel Geld für die Frequenzen ausgeben mußten und sie haben mit dem Netzausbau angefangen.
In Deutschland geschieht alles viel laaaangsamer und es wird dabei viel gemeckert...

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Nonvaio01 13.06.2019, 13:06
136. so aehnlich habe ich auch argumentiert

Zitat von gangnamstyle
Kommt das vielleicht daher, weil in Südkorea nur drei lokale Bewerber dabei waren oder weil das Land viel zentralistisch aufgebaut ist als Deutschland. Aber sie haben nicht einmal eine Woche für die Auktion gebraucht und insgesamt ca. 3 Mrd. EUR eingenommen. In Südkorea leben zwar viel weniger Menschen als hier 50 Mio. vs 82 Mio. aber die Durchdringung der Mobilfunktechnik ist größer (fast jedes Kind und auch Senioren) benutzen ein Smartphone und die dortigen Carrier jammern nicht, dass sie so viel Geld für die Frequenzen ausgeben mußten und sie haben mit dem Netzausbau angefangen. In Deutschland geschieht alles viel laaaangsamer und es wird dabei viel gemeckert...
leider werden alle Posts mit fakten geloescht.

Bei 4G hat deutschland nicht mehr eingenommen als andere, im schnitt waren das 50€ mehr als in anderen laendern.

Denn man muss die verfuegbaren nutzer durch die kosten der versteigerung dividieren, und dann sieht es schon gaaanz anders aus.

laender wo die Lizensen genauso viel gekostet haben pro user haben ein viel besseres Netz. Das argument der Telekom das der ausbau so schlecht ist und alles so teuer liegt an den kosten der lizens ist eine glatte marketing luege, und die Buerger schlucken es einfach.

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hman2 13.06.2019, 13:24
137.

Zitat von el_jefe
schlecht für die Verbraucher. Noch heute bezahlen wir für die EUR 50 Milliarden, die die (damals) sechs Mobilfunkunternehmen im Jahre 2000 hinblättern mussten.
Die mussten keineswegs. Das war vollkommen freiwillig. Die WOLLTEN soviel hinblättern. Niemand hat sie gezwungen. Und weil wir Deutschen klaglos die überhöhten Gebühren bezahlen, haben die auch gar keinen Grund es dieses Mal preiswerter zu machen, denn die haben gar keinen Verlust gemacht, den haben nur wir.

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heissSPOrN 13.06.2019, 13:40
138.

Die Erwerber werden es sich zigfach von ihren Kunden wiederholen. Danke, Bundesnetzagentur!

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hman2 13.06.2019, 13:43
139.

Zitat von Gegen Zensur bei Spon
Grund: Die Frequenzen werden zu einen auf Zeit vergeben, und zum zweiten beisst sich zum Beispiel 5G Sendefrequenzen mit Teilfrequenzen von LTE
Das ist nicht ganz richtig. Faktisch ist die erste Ausbaustufe von 5G identisch mit LTE...

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