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Mobilfunkqualität: Deutschlandkarte der Funklöcher ist online
Bundesnetzagentur

Seit einem Jahr kann jedermann mit der Breitbandmessung-App der Bundesnetzagentur die Qualität von Mobilfunknetzen dokumentieren. Nun liegen erste Ergebnisse des Massentests vor.

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Weltfinanzexperte 07.11.2019, 21:23
1. 5G wird sicher wieder ein Erfolg!

Den Bürgern... ähhh Kunden wird ja bei 5G soviel versprochen: High-Speed-Internet an jeder Milchkanne und 1000-und-ein neuer Anwendungsfall für diese Technik, z.B. autonom fahrende Mähdrescher oder Traktoren/Hänger, die den Düngemittelbedarf einfach online abrufen und entsprechend umsetzen können.

Blöd nur, dass die meisten landwirtschaftlich genutzten Flächen bislang schon weiß sind. Mit 5G wird sich das Gefälle sicher noch mehr zu Gunsten der Städte verschieben - HighSpeed für ein paar wenige, zahlungskräftige Konsumenten (um nicht falsch verstanden zu werden: ich gönne jedem sein mobiles Dolby-4D-UltraHD-Netflix-Abo), aber bei den wirklich wichtigen Entwicklungen bleiben wir Entwicklungsland.

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vetris_molaud 07.11.2019, 21:26
2.

Die Mobilfunkanbieter wissen auf dem Meter genau, wo sie keine Sendemasten stehen haben, somit ist die App witzlos. Wenn heute in einem Dorf/Stadtteil ein Funkloch existiert, wird es auch die nächsten Jahre so bleiben. Die Betreiber rechnen mit spitzen Bleistift anhand der Bevölkerungszahl, Altersdurchschnitt und weiteren Parametern aus, ob sich die Investition wirtschaftlich lohnt oder nicht. Zeigt der Daumen nach unten und die Bevölkerungszusammensetzung ändert sich nicht wesentlich, werden die Funklochopfer auch weiterhin von Edge träumen, was das ganze 5G-Werbegeplappere wie übelster Hohn erscheinen lässt, da bei dessen Einführung die Antennen nur auf bereits bestehenden Masten hinzumontiert werden. Es gibt Länder, deren Regierung sich ernsthaft um Ausbau und Modernisierung der Infrastruktur kümmert ...

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holzghetto 07.11.2019, 21:27
3. ist doch gut

ich hatte mir die App damals auch installiert und keine 3 Monate später war in Bad Sachsa (wo ich öfters bin) dann auch gleich 4G verfügbar. Vorher nur 3G oder meistens nur E. Es scheint wirklich zu helfen das man den Betreibern mitteilt wo noch Funklöcher sind. Selbst hier in der Sphäre Hannover-Peine gibt es einige Flecken wo man teilweise nur mit E unterwegs ist

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mullertomas989 07.11.2019, 21:29
4. Funklöcher machen nur als absoluter Härtefall....

.... Sinn, für Menschen, die gesundheitlich deshalb überreagieren und nur, wenn eine Gemeinde das mehrheitlich beschließt (was nicht wahrscheinlich ist) und nur wenn das dann am Ortseingang für jeden erkennbar ist. Also nur als absolute Ausnahme - so, dass man das locker an einer Hand in ganz Deutschland abzählen könnte. Alles andere muss auf 5G hoch - ruck zuck.

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schamot 07.11.2019, 21:39
5. Bester Empfang zwischen München und Ingolstadt?

Das bezweifel ich. Gleich, wenn man aus München raus ist, wars das.. Hier wird schöngemalt.

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schwafelbacke 07.11.2019, 21:51
6. Echt jetzt?!

Die neutrale Bundesnetzagentur veröffentlicht eine Karte der Funklöcher in Deutschland auf der fast keine Funklöcher zu sehen sind in MAGENTA?!!

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Sendungsverfolger 07.11.2019, 21:53
7. Ja, ganz sicher...

Zitat von vetris_molaud
Die Mobilfunkanbieter wissen auf dem Meter genau, wo sie keine Sendemasten stehen haben, somit ist die App witzlos. Wenn heute in einem Dorf/Stadtteil ein Funkloch existiert, wird es auch die nächsten Jahre so bleiben. Die Betreiber rechnen mit spitzen Bleistift anhand der Bevölkerungszahl, Altersdurchschnitt und weiteren Parametern aus, ob sich die Investition wirtschaftlich lohnt oder nicht. Zeigt der Daumen nach unten und die Bevölkerungszusammensetzung ändert sich nicht wesentlich, werden die Funklochopfer auch weiterhin von Edge träumen, was das ganze 5G-Werbegeplappere wie übelster Hohn erscheinen lässt, da bei dessen Einführung die Antennen nur auf bereits bestehenden Masten hinzumontiert werden. Es gibt Länder, deren Regierung sich ernsthaft um Ausbau und Modernisierung der Infrastruktur kümmert ...
Genau, weil Mobilfunk so sehr auf stationären Betrieb ausgelegt ist, installieren die Mobilfunkbetreiber nur dort Masten, wo Menschen wohnen oder arbeiten. Wenn man von diesen Orten weg ist, muss das Smartphone ja nicht mehr funktionieren .... Oh, Himmel.

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum es Mobilfunk und nicht Festnetzfunk heißt? Nicht? Dann sollten Sie das schnellstens tun, bevor Sie solche Thesen ins Netzt stellen.

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sonnemond 07.11.2019, 22:03
8. Funkloch? - Klingt nach gutem Baugrund

Wenn man sicher wüsste, dass es auf Dauer bei diesem Funkloch - und damit verminderter Strahlung - bleibt.

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hsoe 07.11.2019, 22:12
9.

Zitat von Sendungsverfolger
Genau, weil Mobilfunk so sehr auf stationären Betrieb ausgelegt ist, installieren die Mobilfunkbetreiber nur dort Masten, wo Menschen wohnen oder arbeiten. Wenn man von diesen Orten weg ist, muss das Smartphone ja nicht mehr funktionieren .... Oh, Himmel.
Ich verstehe Ihre Kritik an diesem Post nicht. Ich halte die Argumentation/Thesefür absolut plausibel. Und bekomme die Auswirkungen täglich zu spüren. Den Mobilfunkbetreibern ist es vollkommen egal ob Ihr Smartphone funktioniert oder nicht. Die wollen Kohle machen und sonst gar nichts. Und deswegen wird auch in fùnf Jahren noch zwischen Biesenthal und Eberswalde kein mobiles Internet möglich sein. Obwohl da die B2 durchführt und tausende Leute täglich tierisch genervt davon sind dass sie beim Warten am Bahnùbergang weder in guter Qualität telefonieren (GPRS mit einem Balken Empfang; egal in welchem Netz) geschweige denn ins Internet können.
So siehts leider nun mal aus im hochentwickelten Industrieland Deutschland.

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