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Moore's Law: Das Gesetz der digitalen Leistungssteigerung wird 50
DPA

Kaum eine Regel hat die Technologie-Branche so geprägt wie das Mooresche Gesetz: Noch heute treibt es die Halbleiterindustrie an. Doch die Grenzen der Technik sind absehbar.

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whocaresbutyou 19.04.2015, 22:47
20.

jepp...

... genau wie bei INTELs 486-DX2/66... als "führende Computertechniker" der Meinung waren, 50 MHZ Bustakt seien physikalisch das Ende der Fahnenstange.

Totgesagte leben länger...

Und wenn die Hersteller nicht alle 12 Monate eine neue Version ihrer Programme auf den Markt werfen würden, müssten sie auch nicht mangelnde Innovationen bei der Programmierung mit BruteForce bei der Hardware ausgleichen.

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deegeecee 20.04.2015, 01:04
21.

Zitat von Nilzf
1Nanometer=1Milliardstel Meter!
... oder auch "Millionstel Millimeter", wie im Text angegeben.

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Discordius 20.04.2015, 20:45
22.

Zitat von tlatz
... knapp 25 Verdoppelungszyklen. Nach dem Mooreschen Gesetz hätte sich die Leistung also um den Faktor 2^25 erhöhen müssen, d.h. 33.554.432 ... Wie viele Transistoren waren auf dem aktuellsten Chip von 77 und wie viele sind auf dem modernsten, das ist hier die interessante Frage.
Ein TMS9900 (Texas Instruments) von 1976 hatte 8000 Transistoren, ein Intel E5-2699 v3 von 2014 hat 5.570.000.000 Transistoren. Das ist also ein Faktor von 700.000, nicht 33.5 Millionen Somit ist das Mooresche Gesetz niemals erfüllt worden. Die reale Erhöhung der Transistorenzahl auf einem Chip ist bei diesen Werten gerade mal 1/50-tel, also nur 2% von dem was dieses "Gesetz" fordert. Die Schwärmereien von managerbraut vom unendlichen Steigern der Leistung sind damit wohl völlig gegenstandslos.

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