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Mord in Freiburg: Erfundenes Zitat auf Facebook - Künast stellt Strafanzeige
DPA

Der Mord in Freiburg wurde im Netz genutzt, um Renate Künast mit einem falschen Zitat zu verunglimpfen. Die Grünen-Politikerin hat nach SPIEGEL-Informationen Anzeige erstattet, Facebook hat sich bei ihr entschuldigt.

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interessierter Laie 10.12.2016, 12:58
20. @jetzttexteich

Zum Niveau des "Mediums" Facebook gibt es den schönen Sketch von Badesalz über die Spinne in der Yucca-Palme. Ein Freund von nem Arbeitskollegen von nem Schwager von mir hat erzählt... Dasselbe gilt übrigens für Twitter!!!

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pfzt 10.12.2016, 12:58
21.

Das Problem ist doch wohl viel mehr das man ihr und anderen Politikern solche Aussagen irgendwie zutraut. Da kann Facebook nun recht wenig dafür.

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_freidenker_ 10.12.2016, 12:59
22.

Wieso genau ist es bei einem Politiker eigentlich schneller möglich eine Reaktion zu bekommen als einen beliebigen anderen Menschen?
Es sollte vollkommen egal sein von wem eine Äußerung stammt.
Falschmeldungen müssen asap verschwinden wenn sie von den Betroffenen gemeldet werden...

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iron mace 10.12.2016, 13:01
23. Glaubwürdig

Solche "Fakenews" sind eben meist Glaubwürdig weil man es wie in diesem Fall Frau Künast durchaus zutraut sich so zu äußern.

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checkitoutple 10.12.2016, 13:02
24. Das gegen die Fake Nachrichten radikal vorgegangen wird ok

Wichtiger wäre es allerdings gengwn die richtigen Fake vorzugehen also in
ZB der Arbeitsmarkt Bericht der Bundesregierung.Das ist der grösste Fake allerzeiten.

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gronek 10.12.2016, 13:03
25. @2: welchen medien noch trauen?

Keinen natürlich, und das ist gar nicht verschwörerisch gemeint. Es liegt in der Natur der Sache, dass alle Medien eigene Interessen oder zumindest eigeneSichtweisen haben. Man sollte also verschiedene Quellen zur Meinungsbildung heranziehen, und den gesunden Menschenverstand prüfen lassen, wie verlässlich oder fundiert die Quelle berichtet. Und dann (ganz wichtig) auch noch den eigenen Wahrnehmungsfilter einer kritischen Prüfung unterziehen. Erst dann sollte man auch seine Meinung kundtun (wenn überhaupt).

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Kopf-Tisch 10.12.2016, 13:05
26. Medienkompetenz

Falsche Nachrichten wird man nicht komplett unterbinden können - sie können ganz einfach, schnell und reißerisch an viele Benutzer verteilt werden. Sobald man Benutzer davon überzeugt hat, eine Information zu glauben, wird die zudem als Selbstläufer weiter geteilt und vielleicht noch ausgeschmückt. Umso schlimmer, wenn falsche Nachrichten in Medien auftauchen... das xy-Blatt hat den Bericht gebracht, das muss ja stimmen.
Die Internet Benutzer müssen lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen. Medienkompetenz wäre ein tolles Schulfach. Journalisten müssen ebenfalls lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen... zu oft landen Fake News in schnelllebigen Online-Ausgaben und sorgen dort für Verbreitung. "Journalismus sollte nur so schnell sein müssen wie er auch gut sein kann. Sonst ist es keiner."

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mittekwilli 10.12.2016, 13:05
27. Nun auf den Wahrheitsgehalt von Facebook geb ich nichts

Vielleicht wollte der Schreiber jedoch eine Stellungnahme von Frau Kühnast erzwingen.

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sebparker 10.12.2016, 13:08
28. Sehe ich nicht so

"Auch die Beschwerde muß erst einmal geprüft werden. Sonst könnte ja jeder alles, was ihm nicht paßt, löschen lassen. Die Zeit zur Prüfung muß Facebook eingeräumt werden."

Generell richtig. Aber bei angeblichen Zitaten sollte der angebliche Urheber die Möglichkeit haben, sofort zu sperren. Wenn dann bei der Prüfung herauskommt, dass es kein Fake ist, kann es ja direkt wieder online gehen.
Der mögliche Schaden wäre deutlich geringer.

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fottesfott 10.12.2016, 13:08
29. Es wäre ziemlich problemlos möglich

Zitat von skeptikerjörg
Man kann den ärgerlichen Vorgang aber auch mal von der anderen Seite sehen. Wenn Politiker und Parteien nicht von Fakebook profitieren würden, würden sie einvernehmlich Fakebook ignorieren und nicht selbst nutzen. Also, wie wäre es, wenn kein ernstzunehmender Politiker (in) und alle demokratischen Parteien Fakebook boykottieren und ihre eigenen Profile löschen würden? Aber dazu sind sie nicht bereit! Darauf zu hoffen, dass ein ausschließlich profitorientiertes amerikanisches Unternehmen höheren finanziellen Aufwand treiben würde zur "Reinhaltung und Säuberung" seiner Plattform, ist naiv. Was nicht softwaregesteuert geht, was nicht in Englisch geht, dauert eben. Wie soll der Inder oder Bangladeshi es denn auch erkennen. Und gegen Facebook Deutschland vorzugehen, traut sich die Politik nicht, weil es bei potentiellen Wählern unpopulär wäre.
Facebook zu domestizieren, China beweist es.
Mit runden Tischen vom Yellow Press Minister Maas geht es eher nicht.
Ihrem letzten Satz würde ich insofern zustimmen, wobei die Popularität von Facebook über die Parteienpräferenz gesehen sehr unterschiedlich ist. Statt "Veggie Day" "No Facebook Week", mir wäre es herzlich egal.

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