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Musikbranche gegen Heise: Bundesgerichtshof kippt Linkverbot

In letzter Instanz bekam der Heise Verlag Recht: Es war legal, in einem Artikel über Kopierschutzsoftware auch einen Link auf die Website eines Anbieters zu setzen, der Software zum Kacken solcher Schutzmechanismen vertreibt. Die Entscheidung beendet einen fünfjährigen Rechtsstreit.

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jan-erik 15.10.2010, 13:30
1. kleiner Fehler, große Wirkung

Zitat von sysop
[...] zu setzen, der Software zum Kacken solcher Schutzmechanismen [...]
Da fehlt ein amüsantes kleines n ;)

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TegernseerSpezial 15.10.2010, 13:32
2. ...

Zitat von sysop
In letzter Instanz bekam der Heise Verlag Recht: Es war legal, in einem Artikel über Kopierschutzsoftware auch einen Link auf die Website eines Anbieters zu setzen, der Software zum Kacken solcher Schutzmechanismen vertreibt. Die Entscheidung beendet einen fünfjährigen Rechtsstreit.
zum kacken...vielleicht sollte man doch den artikel vorher lesen, bevor man ihn veröffentlicht...

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Ryker 15.10.2010, 13:34
3. So eine Kacke!

Man mag die Versuche der Industrie ihr geistiges Eigentum zu schützen zwar "Scheiße" finden, aber diese ausgerechnet von der Fa. Slysoft "gekackt" werden verwundert doch sehr...

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xoxox 15.10.2010, 14:23
4. /nelson

Da ist der lieben Musikmafia ihr dreckiges Grinsen im Hals stecken geblieben.

Bravo Heise! Nicht jeder hätte in der heutigen Zeit am Besten alles gelöscht/gesperrt/zensiert werden soll den Mut gehabt, über fünf Jahre hinweg für ein elementares Recht in einer Demokratie zu kämpfen.

FU an die OLGs die einmal mehr bewiesen haben, dass sie von der MI gekauft sind (Gruß auch an Hamburg).

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DerBlicker 15.10.2010, 14:59
5. ein ganz wichtiges Urteil zur Pressefreiheit

Zitat von sysop
In letzter Instanz bekam der Heise Verlag Recht: Es war legal, in einem Artikel über Kopierschutzsoftware auch einen Link auf die Website eines Anbieters zu setzen, der Software zum Kacken solcher Schutzmechanismen vertreibt. Die Entscheidung beendet einen fünfjährigen Rechtsstreit.
es macht klar, dass die Pressefreiheit als Grundrecht nach Art 5GG Vorrang vor den monetären Interessen der Musik- und Filmbranche hat. Ganz wichtig!!

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FirstFallenAngel 15.10.2010, 14:59
6. ~

Es war ja kein Download-Link für eine Trialversion des gemeinten Programms und wenn man den Namen kennt braucht man nicht mal Google um auf die Website zu kommen; von daher war die Klage für mich eher lachhaft und die ersten Urteile alles andere als nachvollziehbar.
Allerdings hätte ich die Klage damals eher von der Film- als von der Musikindustrie erwartet, da es ja um kopierte DVDs ging...

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bernardmarx 15.10.2010, 15:01
7. Grammatik!

Zitat von TegernseerSpezial
zum kacken...vielleicht sollte man doch den artikel vorher lesen, bevor man ihn veröffentlicht...
Vielleicht hat man das Korrekturlesen schon nach Indien ausgelagert. Weiter unten steht auch ",dass das" gemeint ist aber ", das das" (nämlich "das" im Sinne von "welches").

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spiegelleser987 15.10.2010, 15:27
8. rechtzeitig tun ..

Zitat von sysop
... der Software zum Kacken solcher Schutzmechanismen vertreibt. ...
Sie sollten rechtzeitig gehen und dann erst den Text schreiben. Dann brennt sich der Begriff nicht so sehr ins Gehirn ein.

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Nonvaio01 15.10.2010, 16:04
9. Was fuer eine verschwendung von Zeit und Geld

hallo,
eine totale verschwendiung von Zeit und Geld. Als wenn die Musik industrie geld verliert weil ein Link in einem bericht ist. Die jenigen die sich Musik illegal downloaden wissen eh wo man die bekommt.
Die Musik industrie sollte lieber sehen wie Sie ihr angebot attractiver gestalten kann. Immer mehr Kuenstler haben eine eigene webseite wo man songs herunterladen kann und bezahlen, da kommt das Ganze geld beim Kuenstler an.

Die Musik verbreitung wie wir sie kennen wird es eh bald nicht mehr geben, in ca 20 jahren gibt es kein platten lable mehr, es wird unabhaengige Tonstudios geben wo kuenster aufnahmen in qualitaet machen koennen.

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