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Nach Cyberangriff: Bundestag sperrt Zehntausende Websites für Abgeordnete
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Der Cyberangriff auf den Bundestag hat Konsequenzen für die Abgeordneten: Aus Angst vor weiteren Trojanern werden nach SPIEGEL-Informationen mehr als 100.000 Websites für alle Nutzer im Parlament gesperrt.

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matokla 26.06.2015, 12:11
10. Eine Lachnummer....

...wie die Bundestags-IT mir dieser Krise umgeht. Von serverseitigen HTTP-Virenscannern hat dort wohl noch keiner was gehört. Und wie soll das weitergehen? Denn Gefahren aus dem Web durch Crossside-Scripting und ähnliches wird es wohl immer geben.

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bonngoldbaer 26.06.2015, 12:11
11.

"Es ist mit dem freien Mandat unvereinbar, dass eine Regierungsbehörde entscheidet, auf welche Informationen Abgeordnete zugreifen dürfen, und diese Kommunikation zudem protokolliert."

Hat Herr Klingbeil zuhause keinen Computer? Das wäre ein Grund für die nächste Diätenerhöhung.

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tobixx 26.06.2015, 12:13
12. Antivirenprogramme hilflos?

Für mich als Ottonormalverbraucher heißt das doch dann nur eins: Antivrenprogramme sind ihr Geld nicht wert!
Wenn schon die Regierung und das Parlament vor Trojanern in die Knie gehen, dann ist wohl alles zu spät.

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disi123 26.06.2015, 12:14
13. Gang und Gaebe

"Es ist mit dem freien Mandat unvereinbar, dass eine Regierungsbehörde entscheidet, auf welche Informationen Abgeordnete zugreifen dürfen, und diese Kommunikation zudem protokolliert."

Das ist voellig normal in Firmennetzwerken, um die Benutzer vor sich selbst zu schuetzen. Es sind dann die Kollegen, die in Hotels oder Zuhause ungeschuetzt surfen und als letzte Bastion nur noch den lokalen Anti-Virus Client haben.
Mich wundert warum das nicht schon immer so war? Cisco bietet z.B. ueber seine CWS Tower vorgescanntes Internet an, die Benutzer koennen dann keine Schadsoftware herunterladen aber alle Seiten besuchen.

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lexus1234 26.06.2015, 12:16
14. Vollkommener Realitätsverlust der Behörden

Da steht ganz lapidar:

Eine Dauerlösung könne dies jedoch keinesfalls sein. "Es ist mit dem freien Mandat unvereinbar, dass eine Regierungsbehörde entscheidet, auf welche Informationen Abgeordnete zugreifen dürfen, und diese Kommunikation zudem protokolliert."

Die Tatsache, daß so eine Behörde so eine Maßnahme überhaupt ergreift, ist schon vollkommener Realitätsverlust und spiegelt den Machtwahn der Beamtendiktatur wider.

Wenn man dieses Verhalten auf den BND appliziert, der noch viel unkontrollierter agiert, ist der Vergleich mit den schlimmsten Jungs unserer dunkelsten Vergangenheit nicht mehr weit.

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hzj 26.06.2015, 12:19
15. Freier Zugang auf die Schmuddelseiten!

Klar, die Abgeordneten müssen im Bundestag freien und unkontrollierten Zugang in alle Schmuddelecken des Internet haben! Sonst wäre es das Ende der Demokratie!
Klar! Zu Hause wollen sie sich ihre privaten Computer nicht verseuchen und die Familie darf auch nichts davon mitbekommen!
Wenn auch noch die Zugriffsversuche auf illegale Seiten registriert und gespeichert werden, wäre das ja eine Art Vorratsdatenspeicherung, speziell für Abgeordnete. Das wollen die doch mit großer Mehrheit für uns Bürger; es wäre daher nur fair, wenn sie mit gutem Beispiel vorangehen!
Es bleibt die Frage, wer denn unter welchen Bedingungen die Listen einsehen darf?

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DDRMutti 26.06.2015, 12:19
16. Was soll denn das

Müssen dann ab jetzt Abgeordnete ihren eigenen, privat bezahlten Internetzugang nutzen, um sich Kinderpronos anzusehen? Bisher hat die Bevölkerung doch auch dafür bezahlt.

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herr minister 26.06.2015, 12:20
17. Neuland

Heule net herum, Herr netzpolitischer Sprecher der SPD. Keiner zensiert hier das Internet und Leute wie Sie sollten eigentlich dafür verantwortlich sein, dass zumindest in sicherheitsrelevanten Abteilungen das Netz vor Angriffen geschützt ist.

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k-3.14 26.06.2015, 12:20
18. .

Diesen Satz "Der Verfassungsschutz vermutet einen russischen Geheimdienst hinter dem Cyberangriff." hätte man sich schenken können ... Einfach nur lächerlich!

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Sukram71 26.06.2015, 12:20
19. Völlig normal

Dass von einer Firewall und Virenschutz gefährliche Webseiten geblockt werden, die in der Vergangenheit Schadsoftware über Flash
- und Browser-Sicherheitslöcher verteilt haben, ist doch völlig NORMAL.

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