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Nachrichtenportal: AOL plant deutsche "Huffington Post"

Großbritannien hat sie schon, Frankreich und Deutschland sollen folgen: AOL*will seine erfolgreiche Nachrichtenseiten "Huffington Post" in Europa etablieren. Für die deutsche Ausgabe wird nur noch ein Medienpartner gesucht -*weitere Websites sind bereits in Planung.

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Wittekind 02.11.2011, 10:25
1. Was soll das?

Wir haben genug links-versiffte Nachrichtenseiten, die sich ihre Inhalte im Internet zusammenklauen.

Aber AOL hat sich ja schon in der Vergangenheit durch äußerst erfolgreiche Geschäftsoperationen hervorgetan - Viel Glück.

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Rainer Daeschler 02.11.2011, 10:34
2. Perspektive

Zitat von Wittekind
Wir haben genug links-versiffte Nachrichtenseiten, die sich ihre Inhalte im Internet zusammenklauen.
Je weiter man rechts steht, desto mehr sieht man links von sich stehen.

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sappelkopp 02.11.2011, 10:42
3. Geben Sie mal bitte ein Beispiel...

Zitat von Wittekind
Wir haben genug links-versiffte Nachrichtenseiten, die sich ihre Inhalte im Internet zusammenklauen.
...würde mich mal interessieren, wen Sie meinen. Kann man sicher tolle Rückschlüsse draus ziehen. LOL!

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rara_bb 02.11.2011, 10:54
4. Usp

Man möge mich korrigieren, aber: bezieht die amerikanische Huffington Post nicht ihre Attraktivität daraus, dass sie eine linksliberale Alternative zu (aus unserer Sicht) eher konservativ-marktliberal geprägten Medienlandschaft ist? Mit diesem Alleinstellungsmerkmal wird es auf dem deutschen Markt schwer, denn an linksliberalen Internetportalen besteht hier kein Mangel.

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donbernd 02.11.2011, 10:56
5. Huffington Post

Zitat von Wittekind
Wir haben genug links-versiffte Nachrichtenseiten, die sich ihre Inhalte im Internet zusammenklauen.
Wenn man sich ansieht wen die Huffington Post so alles zu Wort kommen lässt, dann täte ein solches Blatt der deutschen Medienlandschaft gut .
Dort kommen ua. Personen wie Gregg Braden, Edgar Mitchell oder David Wilcock zu Wort, was in deutschen Medien nahezu unmöglich wäre, zumindest ohne diese gezielt ins lächerliche zu ziehen.
Stattdessen bieten deutsche Medien der extremistischen Skeptikerszene ein Forum , ohne die Menschen darüber aufzuklären um was genau es sich dabei für Personen handelt und welche Ideologie hinter deren 'Beiträgen' steht.

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Wolfgang Jung 02.11.2011, 11:02
6. Name völlig daneben

Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Nachrichtenseite, deren Name wie der einer Prärie-Lokalzeitung klingt, in Deutschland Erfolg haben wird.

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PZF85J 02.11.2011, 12:01
7. -

Zitat von Wittekind
Wir haben genug links-versiffte Nachrichtenseiten, die sich ihre Inhalte im Internet zusammenklauen.
Was an der Huff-Post "links" sein soll, erschliesst sich mir nicht. Kennen Sie die Site überhaupt?

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WOLF in USA 02.11.2011, 12:13
8. Gute Nacht ...

Ich kenne Huffington Post sehr gut, den ich lebe seit fast 10 Jahren in den USA und bin gerade im Begriff mich wieder in Deutschland anzusiedeln. Anfangs habe ich die Huffington Post noch mit Interesse verfolgt. Mittlerweile und seit einiger Zeit ist klar, die Huff ist eine bunte Mischung mit einem gehoerigen Anteil Bild-Zeitung. Wuerde ich mir also fuer Deutschland wirklich nicht wuenschen und brauchen wir auch nicht. Medienkonzerne wie AOL oder auch Murdoch's Imperium sind nicht dazu geeignet uns die Welt zu erklaeren! Der Schuss kann nur nach hinten losgehen. Es sei denn Huff macht hier etwas voellig anderes als man es in den USA kennt. Ich hoffe die Leute machen das Huff deutlich ... und zwar schnell ...

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PZF85J 02.11.2011, 12:23
9. -

Zitat von WOLF in USA
Ich kenne Huffington Post sehr gut, den ich lebe seit fast 10 Jahren in den USA und bin gerade im Begriff mich wieder in Deutschland anzusiedeln.
Das alleine ist allerdings noch keine Qualifikation um die Inhalte beurteilen zu können.

Zitat von
Anfangs habe ich die Huffington Post noch mit Interesse verfolgt. Mittlerweile und seit einiger Zeit ist klar, die Huff ist eine bunte Mischung mit einem gehoerigen Anteil Bild-Zeitung.
Man muss Arianas Ergüsse nicht lesen, der Rest ist in der Tat eine bunte Mischung, die allerdings auch mit "Vielfalt" beschrieben werden könnte. Für Leute, die nicht mit vorgefassten Meinungen in solche Sites einsteigen, eingentlich ganz interessant.

Zitat von
Wuerde ich mir also fuer Deutschland wirklich nicht wuenschen und brauchen wir auch nicht.
Wer hat Ihnen gestattet für mich (= "wir in Deutschland") zu sprechen? Ehrlich, das mache ich lieber selbst. Ausserdem würde niemand gezwungen, sich die Site anzusehen.

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