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Nacktfotos im Netz: Warum Apple nicht unschuldig ist

Wie gelangten die privaten Promi-Nacktbilder in die Hand von Hackern? Antworten finden sich in einem Online-Forum, wo Tipps zum "iCloud Ripping" ausgetauscht werden. Apple weist dennoch eine Mitschuld zurück.

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socketuning 03.09.2014, 15:24
10. Limitierte Fehlversuche

haben auch einen Nachteil. Will ich jemanden ärgern probiere ich so lange Passworte bis ich entweder das richtige habe oder er oder sie ausgesperrt wurde.

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olaf_olafson 03.09.2014, 15:24
11. Wieder viel Lärm um nichts

Man braucht ID und Passwort um auf die Daten zugreifen zu können. Auf sein Passwort sollte man einfach aufpassen und ab einer gewissen Komplexität sind Bruteforce-Attacken auch witzlos. Bei den besagten Leaks handelte es sich auch nicht um solche, sondern jemand hat einfach auf anderem Wege das Passwort rausbekommen.
An meinem iCloud-Konto beißt sich auch jemand mit toller "Hackersoftware" für 1500€ die Zähne aus. Ohne vorher das Passwort zu kennen geht da nichts. Wer noch sicherer gehen will, kann auch zwei Konten für Store und iCloud nutzen (2 Passwörter) ohne Komforteinbußen.

Wenn man also ein wenig um Sicherheit bemüht ist, ist die iCloud auch sicher. Wer keine Zwei-Wege Authentifizierung nutzt, Antworten auf Sicherheitsfragen wählt, die auch andere Personen wissen könnten oder einfache Passwörter nutzen, der scheint nicht sehr um Sicherheit bemüht zu sein. Da muss generell gesellschaftlich etwas passieren, um das Sicherheitsbewusstsein zu schärfen.

Apple empfiehlt jedem Nutzer bei der Einrichtung des Geräts entsprechende Sicherheitsstandards. Natürlich könnte man es auch erzwingen, aber dann wäre die Aufregung eventuell noch viel größer, weil Apple mal wieder bevormundet.

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mischpot 03.09.2014, 15:27
12. Wer so doof ist Nacktbilder auf seinem Computer

zu speichern oder gar in einer Cloud, der gehört einfach dafür bestraft.

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fessi1 03.09.2014, 15:29
13. hmm, wo hatte ich die antworten noch gespeichert?

Zitat von markus_wienken
Wer ist denn wirklich so blöd und gibt bei den Sicherheitsfragen die richtigen Antworten an? Kopfschüttel
unter F wie Ferschiedenes vielleicht!?

Sich nach Jahren noch an die Quatschantwort zu erinnern ist gar nicht so einfach... die echte Antwort in Pinyin bringt es vielleicht ;)

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cor 03.09.2014, 15:33
14. Naja

Also wenn überhaupt, hat Apple nur bedingt Mitschuld. Die Funktionalität, die Apple anbietet, entspricht in punkto Sicherheit absolut dem Standard jedes x-beliebigen Cloud-Dienstes. Und selbst das sicherste System ist nicht sicher, wenn der Benutzer Mist baut.

Ich sehe nach wie vor die grösste Schuld bei den Promis, die erstens sensible Daten bei dritten gespeichert haben und zweitens leicht knackbare Passwörter verwendet haben.

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MacKernobst 03.09.2014, 15:33
15.

@alternativloser_user:

Ihr Fazit ist also "alles Volltrottel".
Vielleicht sollten Sie einmal 30 Sekunden darüber nachdenken warum IOS-Geräte so beliebt sind:
Weil sie, und die ganze IOS-Infrastruktur, gezielt so entwickelt wurden, dass auch DAUs sie nutzen können (und wollen). Und weil sich diese DAUs absolut sicher fühlen (ohne Wissen zu haben / haben zu müssen) - und genau dieses Gefühl unterstützt Apple dann auch.

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StefanXX 03.09.2014, 15:33
16.

Zitat von markus_wienken
Wer ist denn wirklich so blöd und gibt bei den Sicherheitsfragen die richtigen Antworten an? Kopfschüttel
Sicherheitsabfragen sind generell nicht sehr schlau. Die richtige Antwort eingeben ist sehr leicht angreifbar. Aber Falsche Antworten eingeben ist auch keine gute Lösung, denn die kann man leicht mal vergessen wenn man bei allen möglichen Diensten verschiedene Sicherheitsabfragen mit verschiedenen Falschantworten beantwortet hat.

Auf jeden Fall liegt die Schuld auch bei Apple.

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lex.squirrel 03.09.2014, 15:35
17.

Noch ein paar Anmerkungen:

- wenn schon immer argumentiert wird, die Frauen seien zu blöd, weil ja keine Ahnung von Technik: es sind nicht nur Accounts von Frauen gehackt worden, sondern u.a. der Account von Kate Upton's Freund. So viel dazu.

- der Vergleich, ein Promi muss sich auch mit Paparazzobilder abfinden, hinkt auch. Denn: der Promi weiß genau womit er rechnen muss sobald er in die Öffentlichkeit geht und auch dort kann der Paparazzo auch nicht machen was er will, bzw. veröffentlichen was er will. Es gibt Prozesse dazu und dann muss man noch Unterscheiden in welchem Land man ist. So einfach ist das nicht. Und nur weil es ein Promi ist, ist er nicht gleich Vogelfrei. Auch ein Promi hat ein Recht auf Privatssphäre.

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baerliner_73 03.09.2014, 15:42
18.

Zitat von olaf_olafson
Man braucht ID und Passwort um auf die Daten zugreifen zu können. Auf sein Passwort sollte man einfach aufpassen und ab einer gewissen Komplexität sind Bruteforce-Attacken auch witzlos. Bei den besagten Leaks handelte es sich auch nicht um solche, sondern jemand hat einfach auf anderem Wege das .....
Das Thema betrifft ja nicht nur Apple, es betrifft alle Online Dienste. Klar sind hier Personen betroffen, die leichtfertig waren und z.B. "12345" als Passwort benutzt haben. Die eigentliche Lehre sollte doch wohl sein, dass man nichts in eine Cloud stellt, was man nicht mit anderen Menschen/Unternehmen/Geheimdiensten etc. teilen will. Schon schlimm genug, dass ich gegen meine Krankendaten, Kundendaten und Online-Steuererklärungen nichts unternehmen kann. Da muss ich doch nicht noch komplette Bewegungsprofile, Naktbilder, Firmengeheimnisse usw. freiwillig der ganzen Welt zur Verfügung stellen. Sobald sie ins Telefonnetz gesendet werden sind sie gefährdet. Auf einem unbekannten Server, auf den unbekannte Mitarbeiter und jeder mit Passwort/ID zugriff haben (ich bemerke einen solchen Zugriff ja noch nicht einmal!), sind die einfach nicht sicher. Man denke an die NSA und Herrn Snowden, er hat gezeigt, dass Mitarbeiter auch unbefugt Datensätze entwenden können und die Daten waren wohl besser geschützt, als mein Couldacc.

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markus_wienken 03.09.2014, 15:49
19.

Zitat von fessi1
hmm, wo hatte ich die antworten noch gespeichert? unter F wie Ferschiedenes vielleicht!? Sich nach Jahren noch an die Quatschantwort zu erinnern ist gar nicht so einfach... die echte Antwort in Pinyin bringt es vielleicht ;)
Ich habe meine Passwörter und Quatschantworten (etwas verschlüsselt) aufgeschrieben und verschlossen zuhause liegen.
Die Passwörter für die wichtigsten Seiten, die ich regelmäßig besuche habe ich eh im Kopf.

BTW, Chinesisch spreche ich auch noch nebenbei...wobei Pinyin nur die lateinische Lautumschrift ist

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