Forum: Netzwelt
Netzkonferenz in Berlin: Endlich das Internet retten
re:publica

Sie kennen sich aus im Internet, sind bestens vernetzt und engagiert: Mehrere Tausend Menschen treffen sich in Berlin zur re:publica. Doch in der Netzpolitik haben sie kaum etwas zu sagen, Unternehmen und Regierungen machen viel unter sich aus. Das muss sich ändern.

grafwagner 06.05.2013, 10:17
1. Wissensbündelung

Schaut man sich die Liste der Vortragenden zu dieser Veranstaltung an, dann darf man tatsächlich geschockt sein, wie viel Fachwissen und Netzkompetenz sich dort trifft und zu Wort kommt und wie wenig davon berichtet wird, wie wenig dort Vorgetragenes in entsprechende Debatten einfließt. Ein Vortrag aus 2011 existiert in Protokollform: http://www.terrorschutzamt.com/bibliothek/cyberwar/cyberwar-folgen-fuer-die-informationsgesellschaft.html

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shotballer 06.05.2013, 11:53
2.

Brüssel arbeitet hinter verschlossenen Türen systematisch an einer Totalkontrolle sämtlicher Kommunikation, allen voran des Internets.
Veranstaltungen wie "re:publica" sind lediglich eine Spielwiese und Frustrationsabbau für Menschen, welche meinen tatsächlich etwas dagegen ausrichten zu können.

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souveränsatt 06.05.2013, 13:39
3. Demokratiedefizit

wer es wissen will, weiß es doch schon lange: in allen staatlichen Institutionen bilden sich gerne mal Machtgruppierungen mit Demokratiedefizit. Da bleibt die Frage, wie kommt man denen bei oder manövriert sie aus. Oft kommt dieses Defizit aus alten autoritär-faschistischen Altlasten südlicher EU-Länder wie -oje- Griechenland oder Spanien, aber auch in Deutschland oder Frankreich finden sich erstaunlich wirksame, oft versteckte faschistische Übernahme-Phantasien. Das ist unabhängig von links oder rechts. Dieser "Alltags"-Faschismus ist dort, wo offene , meistens versteckte Gewalt oder auch nur Skrupellosigkeit herrscht. In allen Ländern um Brüssel herum belegen die Gesetze Gewalt, aber meist auch schon persönliche Einschränkungen, mit einem Tabu. Gewalttäter und Freiheitsberauber machen sich strafbar. Nur muß es auch formuliert und vor die Gerichte gebracht werden

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Social_Distortion 06.05.2013, 14:51
4.

Zitat von shotballer
Brüssel arbeitet hinter verschlossenen Türen systematisch an einer Totalkontrolle sämtlicher Kommunikation, allen voran des Internets. Veranstaltungen wie "re:publica" sind lediglich eine Spielwiese und Frustrationsabbau für Menschen, welche meinen tatsächlich etwas dagegen ausrichten zu können.
Aus diesem, und natürlich vielen anderen Gründen mehr, sollte die oligarchische Kommissars- und Bürokratenbande demnächst einen gewaltigen, gesamteuropäischen Hammer übergebraten bekommen. Sonst halten die sich in ein paar Jahren endgültig für den eigentlichen Souverän.

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musikimohr 07.05.2013, 10:36
5. Internet retten ...

ok, aber nicht mit Microsoft.
Das Internet und die Freiheit mussten schon häufiger mit Millionen Geldbußen vor Microsoft gerettet werden.

Ich sage nur: Zwangs-Internet-Explorer, Auschnüffelei mit der ersten Version von WindowsXP und "kostenpflichtige Schnittstellen" und "ActiveX". Und rate zum googlen nach "disrupt other systems" und "nokia" und "microrsoft" ...

Das dürfte reichen um die umrahmende Windows8 - Werbung um die respublica-Übertragung als Hohn und Spott zu empfinden?

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fabrikarbeiter 30.10.2013, 12:53
6. was machen wir dagegen?

Zitat von Social_Distortion
Aus diesem, und natürlich vielen anderen Gründen mehr, sollte die oligarchische Kommissars- und Bürokratenbande demnächst einen gewaltigen, gesamteuropäischen Hammer übergebraten bekommen. Sonst halten die sich in ein paar Jahren endgültig für den eigentlichen Souverän.
Leider bleiben die Bürger bei Europawahlen gern im Bett und zucken bei Netzthemen mit den Schultern. So läuft es, wie es immer lief: die Starken machen, was sie können und die Schwachen erleiden, was sie müssen.

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