Forum: Netzwelt
Netzwelt-Ticker: Delicious bleibt, WikiLeaks-App muss gehen

Eine App*die WikiLeaks-Inhalte auf dem iPhone anzeigt, durfte nicht im App Store bleiben, Yahoos Bookmarking-Dienst Delicious dagegen soll im Netz weiterleben - irgendwie. Außerdem im Überblick: Kinect erkennt Gebärdensprache, das Nexus S ist geknackt und vieles mehr.

Susiisttot 21.12.2010, 16:25
1. Ja, man sollte sich mal

fragen ob man mit Mapple und Steve Mobs nicht einen der wirklichen Unterdrücker der Wahrheit ünterstützt.
Mir jedenfalls kommt sowas nicht ins Haus, wo man mir vorschreibt welches App ich nutzen darf oder nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cassandra13 21.12.2010, 16:28
2. WEn überrascht das?

Mich nicht. Wenn wikileaks jetzt am Katzentisch sitzt dann werden wohl kaum die Unternehmen von "ganz allein" auf diese neuerliche glorreiche Idee gekommen sein. Das Ganze nennt sich "Staatsräson" - und davon hat die USA ja mehr als genug.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anon11 21.12.2010, 17:49
3. .

Zitat von cassandra13
Mich nicht. Wenn wikileaks jetzt am Katzentisch sitzt dann werden wohl kaum die Unternehmen von "ganz allein" auf diese neuerliche glorreiche Idee gekommen sein. Das Ganze nennt sich "Staatsräson" - und davon hat die USA ja mehr als genug.
Ist doch in anderen Terrorregimenn auch so, das die Unternehmen schnell auf Linie sind.
Die rosarote Brille, das die USA irgendetwas mit freiheitlich oder rechtsstaatlich zu schaffen haben, sollte doch auch dem letzten mittlerweile von der Nase gefallen sein.

Nur die deutschen Politiker noch nicht, sonst würden sie sich schnellstens von solchen "Freunden" trennen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sommernacht 21.12.2010, 19:01
4. Apple App........

Huiiiiiiiii...da hat Apple aber gerade noch so die "Kurve" bekommen!

Bin mal gespannt wie Apple auf eine Kostenlose/Spenden-freie Version (die definitiv kommen wird) reagieren werden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kein Ideologe 21.12.2010, 20:46
5. ja,

Zitat von Susiisttot
fragen ob man mit Mapple und Steve Mobs nicht einen der wirklichen Unterdrücker der Wahrheit ünterstützt. Mir jedenfalls kommt sowas nicht ins Haus, wo man mir vorschreibt welches App ich nutzen darf oder nicht.
und dazu die rundgelutschten Ecken, bäh!
Andererseits ist es doch ganz ordentliche Hardware. Wenn jetzt die ganzen Boykottwilligen die Dinger nicht mehr haben wollen weil Apple den Heiland beleidigt hat(nach den Berichten über die Produktionsbedingungen hat kein Hahn gekräht), dann kann man sowas vielleicht billig kaufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Marty_McFly 22.12.2010, 05:26
6. Schwache ....

Zitat von kein Ideologe
und dazu die rundgelutschten Ecken, bäh! Andererseits ist es doch ganz ordentliche Hardware. Wenn jetzt die ganzen Boykottwilligen die Dinger nicht mehr haben wollen weil Apple den Heiland beleidigt hat(nach den Berichten über die Produktionsbedingungen hat kein Hahn gekräht), dann kann man sowas vielleicht billig kaufen.
....Nummer von Apple. Selbst wenn die zu diskutierenden Regeln des App Stores hinsichtlich Spenden verletzt wurden, sollte Apple seine App-Tester mal in Richtung PR schulen. Aber hier wird wohl wirklich Druck von anderer Seite entstanden sein.

Was die Arbeitsbedingungen angeht, korrekt. Aber Ihnen ist hoffentlich klar, dass beim gleichen Hersteller auch Dell, HP, ..... fertigen lassen. Wenn schon Boykott, dann richtig. Aber dann müssen wir auf viele technische Spielzeuge verzichten. Ich befürchte, dass mein Samsung Smartphone nicht unter besseren Bedingungen gefertigt wurde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lichtalb 22.12.2010, 08:32
7. Merkwürdig...

Ist es nicht so das Apple jede app VORHER überprüft, also bevor sie im app-Shop zu haben ist? Also ist sie erst durchgegangen und dann ist plötzlich aufgefallen das sie mit den Nutzungbedingungen nicht vereinbar ist.

Das könnte der Spiegel schon mal besser recherchieren. Ach stimmt ja, die machen ja gar keinen richtigen Journalismus mehr...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
JohnMcGully 22.12.2010, 12:39
8.

Zitat von lichtalb
Ist es nicht so das Apple jede app VORHER überprüft, also bevor sie im app-Shop zu haben ist? Also ist sie erst durchgegangen und dann ist plötzlich aufgefallen das sie mit den Nutzungbedingungen nicht vereinbar ist...
Das ist schon öfters passiert. Es wurden schon eine Reihe von Apps wieder entfernt, nachgebessert und wieder veröffentlicht. Man sieht daran, dass nicht "Apple" die Apps prüft, sondern Mitarbeiter die die Regeln teilweise unterschiedlich auslegen.

Bekanntestes Beispiel ist die App eines poiltischen Karikaturisten. Dessen App wurde abgelehnt, weil ein Mitarbeiter die Regel "Es dürfen keine Personen diffarmiert werden" hier verletzt sah. Das war aber so nicht gedacht. Apple hat daraufhin die Regel entsprechend angepasst.

Wenn wir mal Verschwörungstheorien beiseite lassen, dann hat wohl ein anderer Mitarbeiter aufgrund der Meldungen in der Presse die App nochmal geprüft und die Regeln anders angewandt.
...... aber ich glaube ehrlich gesagt auch eher an Druck von aussen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Katzenfreund 22.12.2010, 12:54
9. Na und?

Macht doch nichts. Dann gibt es das WikiLeaks-App halt nicht. Davon geht die Welt nicht unter. Und noch darf jede Firma selbst entscheiden was sie zur Verfügung stellt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren