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Netzwelt-Ticker: Windows-XP-Computer sind Virenschleudern

Diese Rechner machen Ärger: Ein Antivirus-Unternehmen warnt vor alten XP-Computern. Außerdem: Zahnlose Piratenjäger in Frankreich, neuer Hackerangriff auf FBI-Partner und die Geschichte von einem, der auszog, das gestohlene iPhone seiner Freundin zu retten.

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HappyLuckyStrike 30.07.2011, 11:28
80. Windows XP wird jetzt seit etwa 10 Jahren

von mordsmäßig vielen, teils völlig unterqualifiierten
Usern (auch in Ämtern und Firmen weltweit) benutzt,
da ist es doch eine Binsenweisheit, daß die Durchseuchung
bei diesem OS geradezu Spitze sein MUSS.

Klingt wie eine Marketingoffensive von Microsoft...
kauft endlich W7 !
Wieder ein Sommer voller Überraschungen.

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de.nada 30.07.2011, 11:29
81. 

Zitat von Bauer_Lindemann
Ein "Programm, was rauswill" kann KEINE Softwarefirewall wirklich aufhalten. Dazu müssten sie die Internetverbindung kappen.
Die gefällt mir, die Vorstellung ;D
"ein Programm das raus will" da muß erst mal philosphisch geklärt werden, wieso es sich nicht lieber deinstalliert. Das ist ökonomischer, weil das gar keine Internetanbindung erfordert.

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Hosterdebakel 30.07.2011, 11:59
82. Nanu-nana?

Zitat von herkurius
Als Mitarbeiter eines Computerservice habe ich zur Zeit der Veröffentlichung des Service Pack 3 mehr Rechner gesehen, deren Mainboard mit der ersten Version des SP3 nicht kompatibel waren und daher nicht liefen, als in der gleichen Zeit an virenbefallenen PC eingeliefert wurden ...
Was für alte Schätzchen waren denn das?
Selbst das Mainboard auf meinem Test und Ersatzrechner von 2004 kam mit XP und jetzt sogar mit Win7 Ultimate 64-Bit ohne Probleme klar.
Da zickt kein Mainboard oder ähnliches.
Sorry, aber diesem Computerservice traue ich bei der Aussage nicht viel zu, außer auf Kosten der Kunden Geld zu machen.

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LurchiD 30.07.2011, 12:04
83. Glaube

Zitat von hman2
Wieso das denn? Sind die Rechner so mies konfiguriert dass man da dauernd dran rumschrauben muss? Oder reden Sie von einem Testsystem in einer VM oder einem eigenen VPN? Oder sind's doch nur Eitelkeiten?
Wir entwickeln embedded Software (HeadUnits im Automotive-Bereich). Und da ist halt auch PC-seitig viel Selbstgebasteltes dabei, hard- und softwaremäßig. Ist bei uns halt so, auch wenn es gegen irgendwelche reinen Lehren verstößt. Zitat von hman2
Für sowas fliegen sie bei uns achtkantig raus. Virenscanner abschalten gilt als Vorsatz.
Dann hätten halt Sie meinen Virenscanner abschalten müssen, mit Unterschrift vom Chef. Das Ergebnis aber wäre dasselbe gewesen.

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rkinfo 30.07.2011, 12:19
84. Reinstalltion ... Microsoft ist schuld !

Zitat von gallstone
Netzwelt-Ticker: Windows-XP-Computer mit sind Virenschleudern Der PC kann nur so sicher sein, wie sein Nutzer darum bemüht ist. Leute die Ihren PC nicht updaten oder auch keine aktuelle Virensoftware haben, sollte der Internetanschluss gesperrt werden.
Wer seinen PC neu aufsetzen muß mot Windows XP kann nur zur alten Installations CD/DVD greifen welche dann hoffnungslos veraltet ist. Danach muß man sich erst noch das SP3 bei Microsoft runter laden und dann auch nor 2-3 Jahre Updates stückweise bei Microsoft runter laden.

Für Microsoft wäre es ein leichtes eine jeweils aktuelle Installations-CD als iso-Datei im Download oder für Zeitschriften anzubieten. Die User könnte so ihr System aktuell wieder aufziehen.

Die jetzige Situation spiegelt das Desaster wieder was Microsoft selbst fabriziert um Win XP kalt zu stellen.
Hier sollte die Regierungen der Welt Microsoft zwingen das Internet sicherer zu machen.
Im übrigen ist Windows 7 und besonders Windows 7 Starter derart massiv inkompatibel mit älterer Software dass man ohne Win XP sehr viel Software wegwerfen muß. Selbst früher teure Officepakte 2000 - 2003 arbeiten fehlerhaft unter Windows 7.
Daher hat Microsoft ja auch bei Windows 7 prof. ein komplettes Windows XP in virtueller Umgebung beigelegt.
Auch hier wäre eine Pflichtbeilage durch Microsoft gesetzlich nötig denn die Inkompatibilität kostet uns alle viel Geld.

Wer kann sollte daher Windows XP in aktueller Form nutzen was leider nur IT-Profis wirklich sicher bei Reinstallation packen lönnen.

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Bauer_Lindemann 30.07.2011, 12:26
85. .

Zitat von de.nada
Die gefällt mir, die Vorstellung ;D "ein Programm das raus will" da muß erst mal philosphisch geklärt werden, wieso es sich nicht lieber deinstalliert. Das ist ökonomischer, weil das gar keine Internetanbindung erfordert.
Etwas weniger Philosophie - und etwas mehr Sinn für die Praxis ist an dieser Stelle angebracht.

Mit "Programmen, die rauswollen" sind natürlich diejenigen gemeint, die Verbindung zu ihrem Ersteller herstellen wollen, also AUSGEHENDE VERBINDUNGEN aufbauen wollen.

Davon gibt es weit mehr, als viele User denken: Mittlerweile versucht sogar die MEHRZAHL aller Programme, irgendwelche Verbindungen zu etablieren, sei es eine Update-Funktion oder (viel öfter!) die Validierung einer Serial. Dazu werden Techniken genutzt, die denen von Schadsoftware verblüffend ähneln.

Und genau das läßt sich mit einer Softwarefirewall NICHT verhindern, da Windows die Programme nicht strikt trennen kann.

http://blog.copton.net/articles/pfw-versagen/

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orion4713 30.07.2011, 13:10
86. Der Titel dieses Postings unterliegt der Geheimhaltung

Zitat von ein_Volkswirt
wer ist Schuld: die dummen User, die noch Windows XP verwenden und weder Firewall noch aktuelle Virensoftware kennen.. wie wärs denn mal damit, dass Microsoft neue Updates für XP rausbringt und weiterhin unterstützt? habe selber XP SP2 und keine Firewall installiert (nervt nur), nur ein kostenloses Antivirenprogramm und bin glücklich und zufrieden damit. und nachdem ich neulich Windows 7 ausprobiert habe, würde ich beim Kauf eines neuen Computers freiwillig 100€ für Windows XP Treiber drauflegen..
ich bezweifel, dass Sie XP im Einsatz haben oder Sie sind technisch ein absoluter Ignorant worauf ja schon der Nickname hindeutet. Ansonsten wüßten Sie, dass nach wie vor MS jeden 2. Mittwoch im Monat (Ortszeit Deutschland) neue Sicherheitsupdates anbietet.

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Midnightman 30.07.2011, 13:14
87. Danke

Zitat von rkinfo
Wer seinen PC neu aufsetzen muß mot Windows XP kann nur zur alten Installations CD/DVD greifen welche dann hoffnungslos veraltet ist. Danach muß man sich erst noch das SP3 bei Microsoft runter laden und dann auch nor 2-3 Jahre Updates stückweise bei Microsoft runter laden. ... Wer kann sollte daher Windows XP in aktueller Form nutzen was leider nur IT-Profis wirklich sicher bei Reinstallation packen lönnen.
Halte mich nicht unbedingt für den großen IT-Profi, gehe dabei lediglich folgendermaßen vor:
In die Win-XP-Org.-CD mittels "nLite" (Freeware) ServivePack 2+3 integriert, dazu noch den neuesten Sammelpatch von WinFuture.de für alles nach SP3 (kommt ca. 1x pro Monat) & als Clou eine Spezial-SW zur Treiber-Integration (ebenfall auf der CD) und ich habe in "kürzester Zeit" (haha) ein frisch aufgesetztes System. Sollte so schwierig nicht sein

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ArnoNym 30.07.2011, 13:16
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Zitat von eingedanke
Nee, ernsthaft-das 7 läuft mit alten XP-Treibern und ist genauso schnell.
Soweit die Theorie, in der Praxis sieht es nicht ganz so gut aus, auch wenn es für viele Treiber zutrifft. Allerdings ist Win7 deutlich nerviger als XP. Beispiel (Hilfe erwünscht): Wie kann man im Explorer die lästige und völlig unnötige Zeile mit den Drop-Down-Menüs "<Organisieren> <Öffnen> <In Bibliothek aufnehmen> <Freigeben für> <Neuer Ordner>" restlos entfernen? Ich habe sie noch nie gebraucht, und sie nimmt daher nur völlig unnötig Platz weg, vor allem in Zeiten, in denen Displays nur noch Schießschartenformat haben, also überbreit sind bei nur geringer Höhe.

Bei mir dauerte es jedenfalls Tage, bis ich auf meinem Netbook Win7 Prof. so eingerichtet hatte, daß wenigstens die übelsten Punkte beseitigt waren. Deshalb bleiben meine restlichen Rechner bis auf weiteres bei XP.

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ArnoNym 30.07.2011, 13:26
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Zitat von Crom
Behauptet jeder, dass seine Kiste virenfrei ist. Gute Schadsoftware merkt man eben nicht.
Das ist schon richtig, aber wenn man seine Kiste, auf der keine Bloatware namens Virenscanner installiert ist, von Zeit zu Zeit mit einem aktuellen Scanner überprüft, der von CD bootet, kann man deutklich sicherer sein als bei einem installierten Scanner, der systembedingt Probleme hat, Rootkits zu erkennen.

Komischerweise war noch nie eine meiner Kisten verseucht, selbst die mit Win98 nicht, mit der auch heute noch gelegentlich gesurft wird.

Ich hab' statt des jeweils modernsten Betriebssystems allerdings auch Opera als Browser (standardmäßig JScript ausgeschaltet) und zusätzlich (ganz wichtig!) Brain 1.0 installiert.

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