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Netzwerkfestplatte in der Praxis: Meine Cloud ist selbstgebaut
Matthias Kremp

Jeder will Datensicherheit - nur darum kümmern will sich keiner. Hilft eine Netzwerkfestplatte? Wir haben ausprobiert, wie kompliziert ihre Einrichtung ist und ob sie im Alltag Dienste wie Dropbox ersetzen kann.

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steingärtner 06.08.2017, 19:44
90. Schön wäre es ja

Zitat von aka-d-miker
...ganz nett,aber der sicherste Speicher ist und bleibt Apples iCloud (neben vielen anderen professionellen Sicherungsmöglichkeiten). Alle Daten Ende-zu-Ende verschlüsselt und von niemandem auszulesen, der nicht am "richtigen" Ende sitzt...(also am Benutzerende!). Deswegen wäre das zB für Schulen, die iPads einsetzen, die sicherste Lösung. Niemand (NIEMAND!!!) kann personenbezogene Daten auslesen... das ist anders, wenn der Server lokal Schulamt oder beim Hausmeister steht. Lokaler Speicher für Datenausfall: ok!!! Das geht mit der "alten" USB-Festplatte. Private NAS betreiben: Nein Danke! Dummerweise sehen das viele Verwaltungen anders. Und dort muss nur mal ne Festplatte "verschwinden" und dann ist das Gejammere groß... !
Sie glauben das offensichtlich wirklich, dass NIEMAND bei Apple personenbezogene Daten auslesen kann ?
Wenn dem so wäre, verstiesse Apple gegen US-Recht was ich in letzter Konsequenz für unwahrscheinlich halte. Sie wissen schon, Terrorismus und so. Blauäugigkeit ist bei allem was im Netz hängt oder transportiert wird völlig fehl am Platz. Auch und erst Recht bei Apple.

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bauklotzstauner 06.08.2017, 20:47
91.

Zitat von shardan
Wie so viele kann Hr. Kremp leider nicht zwischen Datensicherung und Datensicherheit unterscheiden, oder tut es nicht in seinem Artikel. Ein RAID erhöht die DatensicherHEIT. Ein Ausfall einer einzelnen Platte bringt nicht alle Daten ins Nirwana. Wer das für eine DatensicherUNG hält, sollte sich vor Augen führen: Herr Kremp sichert die Rechner aller Familienmitglieder in einzelne Ordner. Folgt man den Angaben im Artikel, in dem nichts (!) über eine Zugriffssicherung steht, bedeutet das: Ein Familienmitglied fängt sich einen Verschlüsselungstrojander, dann ist der Rechner weg, das Backup des Rechners - und das Backup aller anderen Rechner gleich dazu! Tolle Datensicherung. Im Falle eines Blitzschlages ist übrigens auch das RAID ein nettes Häufchen Edelschrott! kups besteht.
Mit dem Blitzschlag haben Sie natürlich absolut recht (alternativ Wohnungseinbruch, Hochwasser etc. pp.). Aber das mit dem Verschlüsselungstrojaner war Quatsch. Das wäre der Fall, wenn live auf die Daten zugegriffen würde. Im Artikel war aber von einem Backup-Programm die Rede, das seine Backups aufs NAS speichert. Ein Verschlüsselungstrojaner aber würde dieses Backup nicht automatisch mitverschlüsseln. Dazu müßte er es ja anwerfen und einen Backupvorgang starten, der zugleich die vorherigen Backups löscht....

Aber ja, ein Backup vom NAS sollte auf jeden Fall sein.

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micheleyquem 06.08.2017, 22:07
92. Hmmmm... ein ganz Schlauer...

"Machen sie regelmäßig Back-ups von Ihrem Computer? Ich auch nicht. Zwar steht eine extra dafür angeschaffte Back-up-Platte auf meinem Schreibtisch, aber realistisch betrachtet mache ich mir viel zu selten das bisschen Mühe, sie einzuschalten, anzustöpseln und neue Dateien darauf zu sichern. Und damit bin ich bestimmt nicht allein.

Dabei wäre ein Festplatten-Crash für mich ein Desaster: Neben privaten Fotos, Musik und Videos liegen schließlich auch viele Texte, Dokumente und meine digitalen Steuererklärungen auf den Festplatten meiner Notebooks. Die müssen gesichert werden: regelmäßig, am besten automatisch. "

Es wäre alles so schön auf der Welt wenn Dummheit weh täte....

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bauklotzstauner 07.08.2017, 00:59
93.

Zitat von steingärtner
Onedrive habe ich mal als Backup für meine Fotos genutzt ( nutzen wollen). Bis ich bemerkt habe, dass die Originalauflösung der Bilder eingedampft wurde. Wohl um Platz zu sparen. Habe bis jetzt noch nicht ergründen können, ob es auch eine Möglichkeit gibt, dies zu verhindern.
Das sind diese üblen und oft unvermeidlichen "Helferlein", Algorithmen, die von Leuten programmiert werden, die die Nutzer offenbar für geistig komplett unterbelichtet halten.

Gibts leider immer mehr. Autoplay-Funktionen für Videos, die man teilweise nur mittels Browsereingriff stoppen kann, ebenso, wie schwachsinnige Überblendungen von Webseiten, die einem die "unverzichtbare" Mitteilung machen, daß sich die Startseite gerade geändert habe, und man sie uinbedingt und sofort aufsuchen müsse - obwohl man eigentlich nichts weiter tun will, als den aufgerufenen Artikel in Ruhe zu Ende zu lesen.

Dieses Schwachsinnsvirus gibts leider auch auf SPON,. wobei das zweite unwillkommene "Helferlein" noch schlimmer ist: Wenn man ans Ende der Seite kommt (und sei es nur, weil man runterscrollt, um zu sehen, ob man eine Meldung kommentieren kann oder nicht - wird man automatisch rausgeschmissen und auf die Startseite umgeleitet.

Vollkommen schwachsinnige Automatismen, mit denen der Internetnutzer entmündigt wird, nicht mehr Herr dessen ist, was er tut. Und da passen Cloud-Speicher, die die privaten Fotos umrechnen, kleiner machen und damit deren Qualität mindern, nur zu "gut" ins Bild. Was weiß der Nutzer schon davon, was er will? Nein, der Algorithmus weiß das viel besser! Und tut es einfach - ohne Nachfrage.

Was geht in Menschen vor, die sowas programmieren????

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Lotus Driver 07.08.2017, 02:37
94. Synology

Nachdem ich mit der für Laien umständlichen Bedienung, mangelnden Updates und Service und mangelhafter App Unterstützung meiner Netgear regelmäßig verzweifelt bin, habe ich den Mist verkauft und mir eine der hochgelobten Synology NAS geholt.

Ergebnis: In allen Punkten ein Unterschied wie Tag und Nacht, schneller, einfache Bedienung, brilliante Smartphone Apps, toller Service und regelmässige Updates. Kostet ein paar Euro mehr, aber ist jeden Cent wert.

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chrima 07.08.2017, 12:41
95.

Zitat von exHotelmanager
Nutzt man die NAS, wie eigentlich gedacht, als zentralen Datenspeicher, so ist ein RAID1 mit 2 gleichen Festplatten zu empfehlen
Im RAID1 sollten nie gleiche Festplatten verwendet werden.
Ich habe es in Rechenzentren schon mehrfach erlebt, dass in kurzer zeitlicher Folge Festplatten eines Herstellers aufgrund von Produktionsfehlern den Geist aufgaben.

In einem solchem Fall hilft auch kein RAID mehr gegen physisch bedingten Datenverlust. Denn ist eine Festplatte im RAID1 kaputt, so arbeitet der betroffene Rechner solange nur noch mit der verbliebenen Festplatte bis eine neue Festplatte eingebaut und der (oftmals händisch auszulösende) Resync der neuen Festplatte abgeschlossen ist.
Und das dauert bei TB-Platten teilweise. Raucht in dieser Zeit auch die verbliebene Festplatte ab, sind die Daten oftmals endgültig verloren.

Ich persönlich verwende immer Festplatten unterschiedlicher Hersteller mit ungefähr der gleichen Größe (1 TB von WD muss nicht immer genau soviele Bytes enthalten wie 1 TB von Seagate).
Heutige RAID-Adapter und auch das in den Billigboxen wie der vorgestellten verwendete Soft-RAID haben damit überhaupt keine Probleme mehr.

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Xan1973 07.08.2017, 12:54
96. Korrektur

Zitat von bauklotzstauner
Mit dem Blitzschlag haben Sie natürlich absolut recht (alternativ Wohnungseinbruch, Hochwasser etc. pp.). Aber das mit dem Verschlüsselungstrojaner war Quatsch. Das wäre der Fall, wenn live auf die Daten zugegriffen würde. Im Artikel war aber von einem Backup-Programm die Rede, das seine Backups aufs NAS speichert. Ein Verschlüsselungstrojaner aber würde dieses Backup nicht automatisch mitverschlüsseln. Dazu müßte er es ja anwerfen und einen Backupvorgang starten, der zugleich die vorherigen Backups löscht....
Nein, da liegen Sie falsch. Ein Verschlüsselungstrojaner kann jede Datei verschlüsseln - unabhängig von ihrer Art oder Größe. Bei großen Dateien (Backups) dauert das halt nur etwas länger. Das gilt auch wenn diese Dateien auf Netzwerkfreigaben liegen und nicht mal als Netzlaufwerk verbunden sind.

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chrima 07.08.2017, 13:46
97.

Zitat von ja, Versteher :-)
klar wäre es toll, seine persönlichen Daten nicht Dropbox (und damit dean amerikanischen Geheimdiensten von NSA bis CIA) anvertrauen zu müssen. Als Dropbox-Benutzer habe ich immerhin die Möglichkeit der lokalen Verschlüsselung, was ich ........
Keine Ahnung wie die Versionsverwaltung von Dropbox Pro aussieht, aber für die meisten Anwender dürfte die Versionsverwaltung der kostenlosen und freien Software Owncloud bzw. libreCloud völlig ausreichend sein.

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chrima 07.08.2017, 13:56
98.

Zitat von k.k.laake
... ist es dahin mit der Datensicherheit, abgesehen von regelmäßigen Updates die man auf dem NAS einspielen muss weil die Firmeware Bugs hat. Wie man es dreht oder wendet, sicheren Cloudspeicher gibt es nicht. Irgendeiner hat immer Zugriff.
Sorry es so hart auszudrücken, aber was Sie da erzählen ist Quatsch!

Das eigene Heimnetzwerk für den Zugriff auf einen eigenen Cloud-Server zu öffnen ist nicht ohne Risiko besonders was eigene Fehler in der Konfiguration angeht. Auch mögen immer wieder mal Sicherheitsprobleme in der eingesetzten Software existieren, die jedoch bei selbst aufgesetzten Cloud-Servern schnell geschlossen werden (was leider für die Billig-Boxen wie hier vorgestellt viel zu oft nicht gilt).

Es ist durchaus möglich mit vertretbaren Aufwand einen sehr sicheren eigenen Cloud-Server zu betreiben.
Absolute Sicherheit gibt es in der IT sowieso nicht, wer danach ruft, der sollte jeglichen Kontakt mit dem Internet unterlassen.

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beliebig 07.08.2017, 14:15
99. Objektive Berichterstattung

Netgear dank herzlichst für diesen sehr gut recherchierten und objektiven Bericht.
Es wäre nur noch zu betonen, dass die hier angeführten Vorteile dich selbstverständlich nur auf Netgear Produkte beziehen und keinesfalls aus NAS Lösungen andere Anbieter zu übertragen sind.

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