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Neue Bezahlpflicht: Google will für Maps-Einbindung kassieren

Wer eine Google-Maps-Karte in seine Web-Seite einbindet, soll ab einer bestimmten Anzahl Abrufe künftig dafür*bezahlen. Die neuen Regeln, die ab 2012 gelten sollen, könnten viele*Nutzer des*Dienstes*teuer zu stehen kommen - und Google Reichweite kosten.

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Tobias Claren 05.11.2011, 16:43
40. NIcht gewinnorientierte Supermärkte und co...

@hrbnshtwq

Nur weil jemand mehr als 25.000 Zugriffe hat, bedeutet das nicht dass er auch nur einen Cent damit verdient.
Na wenigstens scheint Microsoft da noch kostenlos zu bleiben wenn kein Gewinn erzielt wird.
Ist die Frage wie sie wissen ob etwas ohne Gewinn läuft, denn Werbebanner können ja auch zur Kostendeckung dienen.



@jObserver
~833 Zugriffe am Tag, da braucht es keine "Hostingkosten", das geht auch noch kostenlos.


Kann man bei der "Einbindung als Widget" denn auch Pins setzen und mit Daten versehen?


Wäre es nicht möglich dass ein Scriptschreiber (phpBB, Drupal Muldule/Plugins...) etwas Codet dass Google Maps nur per "Widget" (Frame oder wie man es nennen will) einbindet, aber Daten zu Positionen und deren Informationen in seiner eigenen Datenbank speichert.

Also von der Art so etwas wie Mundraub.org oder auch früher Rottenneighbor, aber mit kostenloser Nutzung von Google Maps?
Ich weiß ja gar nicht wie das bei Nutzung der API ablief bzw. abläuft, werden da jetzt die Daten bei Google oder auf dem Server des Webseitenbetreibers gespeichert.
Wenn man z.B. eine Seite wie Rottenneighbor betreibt, will man trotz der "das ist bei uns nicht illegal-Politik" seitens Google die Daten lieber auf dem eigenen Webspace haben.




@csar

Ich finde es in Ordnung, wenn etwas kostenlos angeboten wird.
Die Konkurrenz hat kein moralisches Recht auf kostenpflicht.

Wäre ich gelangweilter Milliardär, ich könnte Waren und Dienstleistungen ohne Gewinnerzielungsabsicht auf den Markt werfen.
Hauptsache die Angestellten sind bezahlt.
Und wenn dabei Aldi, Lidl und auch Onlinedienste Pleite gehen, und?
Welches moralische Recht dies zu verbieten hätten die?
Und wenn es tatsächlich rechtlich Versuche dies zu unterbinden gäbe, dann wäre das sicher nciht gut für die Kläger. Denn so etwas sehen die Bürger in der Masse gar nicht gerne. Z.B. wenn Aldi, Lidl und Co gegen den Selbstkostendiscounter vorgehen würden.
Da würde ich die Abneigung gegen die Kläger noch mit ein paar Propaganda-Millionen befeuern.


Menschen die das könnten, die leben auch mit einem Prozent ihres Vermögens nicht anders als zuvor. Da gibt es doch diese Bestrebungen von irgendeinem Milliardär bis zu 99% des Vermögens zu spenden.
Warum also nicht als Alternative das Geld in revolutionäre (positive) Veränderungen investieren? Solange man nicht Albrecht heißt, kann es einem egal sein wenn man den gewinnorientierten Lebensmittelmarkt vernichtet. Klar, der Bauer wird noch seine Geld verdienen, aber der altruistische Supermarkt schlägt da keinen Gewinn mehr drauf.
Beim Aufbau solcher nicht gewinnorientierter Unternehmungen würde von Anfang an die Minimierung menschlicher Arbeit im Vordergrund stehen.
Keine Kassierer sind da das Minimum, auch das ausladen der Waren aus LKW, einlagern, und in den Verkaqufsraum stellen ließe sich automatisieren. Wenn man alles aufeinander abstimmt, auch heute schon.
Und Ende des Jahrzehntes dann auch noch Fahrerlose LKW die die Waren in den Supermarkt bringen.
Wenn der Menschenfreund auch gleich noch Landwirtschaftliche Betriebe, Molkereien, usw. aufbaut, könnte er vom Feld bis in den Verkaufsraum jeglichen Gewinn verhindern, und zugleich alles technisch so weit automatisieren, dass möglichst wenige bis bald keine Menschen mehr dort arbeiten. Auch Landmaschinen könnten heute schon autonom Felder bestellen und abernten.

Fortsetzung folgt...

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Tobias Claren 05.11.2011, 16:54
41. Fortsetzung

Welches legitime Recht hätten Bauern sich dagegen rechtlich zu wehren.
Ich schreibe "legitime", weil nicht alles was rechtlich möglich ist, auch moralisch in Ordnung ist.
Und es wäre moralisch NICHT in Ordnung einen Konkurrenten der ohne Gewinnerzielungsabsicht handelt mit rechtlichen Mitteln wegzuklagen, nur weil man Gewinneinbußen fürchtet, und man auf eine Insolvenz zusteuert.
Und? Dann muss der eben frühzeitig Angestellte entlassen, Schrumpfen, und wenn nötig dichtmachen.

Wenn jemand pro Jahr an die 6000 Euro mit medinzinschen Studien verdienen würde (manche machen angeblich €20.000), und er davon leben kann (kann man!), könnte er ganz legal in der vielen Freizeit dem örtlichen Handwerker kostenlose Konkurrenz machen.
Er könnte ein (angemeldetes, fahrbereites und ausreichend betanktes) Auto mit Werbung für die Selbstkostenarbeit direkt vor dem betrieb der Handwerkskonkurrenz abstellen.

Das Gleiche für Programmierer/Webcoder.
Evtl. noch versteckte Kameras an das Auto, die Gefahr dass das beschädigt wird ist groß. Und mit der Aufnahme kann man dem Handwerker noch bösen Ärger mit der Polizei und Justiz einhandeln.

Dieses Handeln kann genau so glücklich oder glücklicher machen als der 08/15-Piefke der für 1600/Monat 8h beim Lidl arbeitet, um "sich was leisten zu können".
Ja, auch der Hass der Konkurrenz die man Kunden und damit Einnahmen kostet, kann legitimer Ansporn und Befriedigung sein.
Auch für etwas gehasst zu werden ist eine Anerkennung dessen was man tut.

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