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Neue Regeln: Bezahlte Wikipedia-Autoren sollen sich outen
DPA

Wer Geld dafür bekommt, Wikipedia-Texte zu ändern, muss das künftig offenlegen. Die Regeländerung beim Online-Lexikon soll im Firmenauftrag geschönte Einträge verhindern. Im vergangenen Jahr hatte es Ärger wegen solcher Manipulationen gegeben.

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insert Randomname here 17.06.2014, 21:26
10. Es ist auch nachweislich...

...dass das deutsche Wikiportal schwer linkslastig ist, wobei ich mit dem Finger auf die Admins zeige. Dadurch werden einige Artikelthemen sehr ideologisch unterspült ohne auf Neutralität zu achten.

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fpwinter 17.06.2014, 21:27
11. optional

Gerade weil Wikipedia so populär ist, ist es ein Instrument, das entscheidend zur Meinungsmache beiträgt. Die selbst gesetzten Standards zur Verifizierung können gar nicht gehalten werden, denn wenn man Quellen für Änderungen angibt - wer bewertet dann die Glaubwürdigkeit der Quellen? Deswegen setzt sich immer der Mainstream durch. Und so wird dann plötzlich beispielsweise der Schwachsinn von der Atmosphäre als Treibhaus ein anerkannter Fakt. Die überwältigende Anzahl der Befürworter kann ja nicht irren! So führt Wikipedia in vielen Themenbereichen wieder ein Level der Wissensbildung ein, das wir zuletzt hatten, als der größte Teil der Menschheit noch glaubte, die Welt wäre eine Scheibe. Und alle, die ein Interesse daran haben, bestimmte Meinungen zu machen - ergo bestimmte Ideologien durchzusetzen, ob nun aus politischen oder finanziellen Interessen - haben eine Vielzahl williger Helfer, die ihnen zuarbeiten. Ob nun aus Überzeugung, aus Ignoranz oder wegen des Geldes, ist völlig egal von der Wirkung her. Es gibt einen guten Grund dafür, warum Wikipedia-Artikel nach wie vor in wissenschaftlichen Arbeiten nicht als Quelle verwendet werden dürfen. Gleichwohl beziehen die meisten Leute heute ihr Wissen vor allem aus Wikipedia. *seufz*

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insert Randomname here 17.06.2014, 21:38
12. Es ist auch nachweislich...

...dass das deutsche Wikiportal schwer linkslastig ist, wobei ich mit dem Finger auf die Admins zeige. Dadurch werden einige Artikelthemen sehr ideologisch unterspült ohne auf Neutralität zu achten. http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/henkel-trocken-pressefreiheit-unter-beschuss/7313250.html

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josifi 17.06.2014, 21:51
13.

Zitat von insert Randomname here
...dass das deutsche Wikiportal schwer linkslastig ist, wobei ich mit dem Finger auf die Admins zeige. Dadurch werden einige Artikelthemen sehr ideologisch unterspült ohne auf Neutralität zu achten.
"Nachweislich"? Dann machen Sie mal! Ich bin sehr gespannt!

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aufhohersee 17.06.2014, 22:23
14. Diffamierungsplattform

Es täte Wikipedia noch besser, wenn die im Hintergrund agierenden Zensoren mit Klarnamen auftreten würden. Vielleicht würden dann die politisch motivierten Diffamierungen einer objektiveren Darstellung weichen.

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albert schulz 17.06.2014, 22:47
15. Wozu mäkeln ?

Die Artikel mit eindeutiger Werbeabsicht sind selten. Ich habe mal einen angezweifelt, der sich als Abschrieb einer Werbebroschüre entpuppte. Und flog stante pede raus. Da hatte ein Admin wohl zu viel Rückhalt. Oder man hat was ausprobiert. Sauer bin ich nicht, habe aber keinerlei Lust, mich mit den inneren Verhältnissen dieses Kolosses zu beschäftigen. Die internen Diskussionen und Regeln sind nachgerade grauenhaft und maßlos umständlich, vor allem zeitaufwendig.

Normalerweise erstaunt es, wie wenige Ghostwriter in der Wikipedia ihr Unwesen treiben. Artikel über Städte (Länder etc.) und Firmen sind häufig ausgesprochen armselig, und das bedeutet, daß sich Festangestellte dieser Institutionen, die sich nur um Öffentlichkeitsarbeit zu kümmern haben, einen Scheißdreck darum scheren, was in der Wikipedia steht. Anonym könnten sie durchaus sachliche Informationen beistellen, was sicher niemanden stören würde. Oder auch halbe Lügen, die nicht so leicht zu entschleiern sind. In unzähligen Beiträgen wird sehr sachlich und höchst engagiert berichtet.

Sollte man die Wikipedia kritisch beobachten, so fällt vor allem auf, was an interessanten Informationen peu a peu verschwindet. Betroffen sind vor allem gesellschaftliche und politische (auch geschichtliche) Themen. Man gewinnt den Eindruck, als wolle sich die Wikipedia über das Weglassen habhafter Informationen refinanzieren. Das kann man bedauern, aber es ist ein Zug der Zeit, den Menschen sachliche Informationen vorzuenthalten, insbesondere die Presse erwirbt sich auf diesem Gebiet einen Lorbeerkranz um den anderen, mal abgesehen von mehr oder minder krassen Fehlmeldungen. Darauf verzichtet die Wikipedia, von wenigen Ausnahmen abgesehen, weil die Autoren und Administratoren ein wenig idealistisch gesonnen sind. Dafür sollte man dankbar sein, und für ihren Einsatz.

Wer aufklärerisch mit "links" verwechselt, sollte sich villeicht einen neuen Kopf zulegen. Nebst Hirn.

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spon-facebook-10000672769 17.06.2014, 22:52
16. Klarnamen

Was steht eigentlich im Wege, in Wikipedia mit Klarnamen zu arbeiten? es ist doch keine Schande, in einer Enzyklopädie mitzuarbeiten! Dadurch könnten viele schwarze Schafe entlarvt werden bzw. würden sich nicht mehr trauen, die Artikel in ihrer Vorstellung zu beeinflussen.

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geritw 17.06.2014, 23:09
17.

Wer die Wiki-Plattformen als Lexika sieht, hat noch immer nicht verstanden, warum z. B. der Brockhaus weit über Tausend und Fachbücher oft etliche hundert Euro kosten. Eben diese Wiki-Experten berufen sich gern auf fundiertes Wissen aus Galileo (Pro7) oder verlangen den Schreibern einer kostenlosen App (z. B. spon), Premiumartikel ab. Das kritische Denken, dass sie sich, sei es aus Faulheit (nähere Recherche zu betreiben), Unwissen (wo man weitere Informationen erhält) oder einfach Überzeugung (die einzig richtige Information erhalten zu haben), beweisen wollen, nervt mich mittlerweile so sehr, dass ich mir oft eine Einschränkung der Meinungsfreihet wünschte.

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jizzyb 17.06.2014, 23:14
18. Genau diese Person!

Zitat von FocusTurnier
....den User "Fiona Baine"? Die Massnahmen, die die Aufdeckung dieser Wiki-Manipulation zum Ziel haben, beschreibt einer der führenden feministischen Soziologen, Andreas Kemper, wutschnaubend als "antifeministisch". Vielleicht wird Baine und sein/ihr Treiben ja auch aus Spendengeldern bezahlt. Diese Art der genderideologischen Beeinflussung trieb ein Gründungsmitglied der Wikimedia Deutschland, Ulrich Fuchs, aus seiner Position. Seine Rücktrittserklärung begründet er folgendermaßen: "Ziel von uns Gründungsmitgliedern der Wikimedia Deutschland war die Förderung freien Wissens, mit besonderem Focus auf die Enzyklopädie Wikipedia. Unser Ziel war es keinesfalls, Pseudowissenschaften wie die sogenannten Gender-Studies mit fünfstelligen Beträgen zu finanzieren, um Vorschläge zu erarbeiten wie innerhalb der Wikipedia-Community Probleme gelöst werden sollten, die keine sind." Wikipedia ist schon lange keine ideologiefrei Zone mehr. Ähnliche Manipulationsversuche gibt es auch in den USA mit Hilfe des Projektes "Storming Wikipedia".
Ich wollte keine Namen nennen, aber richtig, genau diesen User meine ich!
Sie, SanFran Farmer, Schwarze Feder (Alias Andreas Kemper), Mautpreller und einige andere beherrschen dort den Genderbereich nach belieben.
Schwarze Feder ging sogar so weit, ein gerade in der Veröffentlichung befindliches Buch gleich als Standardwerk in Bezug auf Männerrechtler einarbeiten zu lassen.

Soviel zur Neutralität von Wikilügia.

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souvereign 17.06.2014, 23:14
19. Es

werden auch oft Artikel, die Frauenthemen betreffen - seien es Biografien zu hist. weiblichen Persönlichkeiten o.Ä. - besonders gerne getrollt, gestört oder auf Relevanz hinterfragt. Eine Umfrage unter WikipedianerInnen 2013/14 kam zu dem Schluss, dass das bislang bei Wiki angewendete gen. Maskulinum an der heutigen Sprachrealität vorbei gehe - Artikel sollten also gegendert werden, da mit dem gen. Maskulinum viele Artikel geschichtsverfälschend wirken, wenn nur von "Künstlern" oder "Komponisten" die Rede ist, obwohl Frauen in der Themengeschichte beteiligt waren. Leider hört man seit dieser Umfrage gar nichts mehr in dieser Hinsicht. Teilweise werden Wiki-Autorinnen auch gezielt angegangen. Bei Wiki gibt es wahrlich noch viele Baustellen.

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