Forum: Netzwelt
Neue Richtlinien für US-Geheimdienste: Daten über Ausländer müssen nach fünf Jahren g
AP/dpa

Die US-Regierung kündigt neue Richtlinien zur Datenspeicherung der Geheimdienste an. Bestimmte Daten von US-Amerikanern müssen einem Medienbericht zufolge bald sofort gelöscht werden, die von Ausländern spätestens nach fünf Jahren.

Seite 3 von 3
Funni 03.02.2015, 13:40
20. Naja SSD's sind teuer

Die haben doch bloß keinen Speicherplatz, die Daten länger aufzubewahren.. Und wenn man sie eh löschen muss, dann kann man dafür wenigstens noch "Propaganda" machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
newsoholic 03.02.2015, 14:50
21. Ein Witz

Nun sollen wir uns wohl alle wohlfühlen mit unserer Nach-fünf-Jahren-Privatsphäre. Was für ein Witz. Es gibt nur eine Möglichkeit, diesem Treiben der Geheimdienste (egal ob aus den USA, Deutschland, China, Russland oder sonstwo) ein Ende zu setzen: Solide Verschlüsselung mit offenem Quellcode zur Übermittlung von Daten. Und im Ruhezustand soviel wie möglich auf Festplatten lagern, die nicht mit dem Internet verbunden werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rudi_ralala 03.02.2015, 19:25
22.

Zitat von muellerthomas
ganze 2,8% des BIPs...nicht sehr dramatisch, oder?
Wir man bei 1,23 Billionen US$ Defizit im Jahr 2013 auf 2,8 % des BIP's kommt, bleibt doch wohl nicht Ihr Geheimnis. Ich komme auf über 7 %.
Sie als Rechnekünstler werden uns aufklären, hoffe ich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
whocaresbutyou 03.02.2015, 22:46
23. Größe ist relativ...

Zitat von hksm
Ach was, und Softwareentwickler versuchen uns immer einzubläuen, Speicher sei billig - (gegenwärtig 3 TB: 100 EUR).
Das ist für private Anwender auch durchaus richtig, für globale Dienste allerdings eher ein Tropfen im Ozean.

Alleine das DE-CIX transferiert derzeit im Mittel etwa 2.500 Gb/s. Das bedeutet, dass alle Daten, die in Deutschland (über Providergrenzen hinaus) gesendet werden, ihre 3TB-Platte in knapp 10 Sekunden füllen würden.
Also für besagte 5 Jahre etwa 15 Millionen Platten.
Und darin sind nicht mal die Daten enthalten, die innerhalb der Provider selbst verschoben oder gespeichert werden.

Und da in derartigen Anwendungen idR. schnelle Platten mit hoher Lebensdauer verbaut werden und sie die Platten irgendwie organisieren müssen, würde alleine das Speichersystem etwa 250 Megawatt ziehen (was etwa dem dreifachen Durchschnittsverbrauch Deutschlands entspräche).

Und wir reden hier immer noch nur von Deutschland...
Deshalb speichert man im Zweifel (wenn überhaupt) nur Metadaten. Alles andere wäre absoluter Irrsinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 3