Forum: Netzwelt
Neue Sicherheitsdoktrin: USA erklären das Netz zum Kriegsschauplatz

Das Pentagon hat eine neue Richtlinie: Legt ein Hacker-Angriff wichtige Infrastrukturen lahm und gefährdet Menschenleben, kann die US-Armee einen Vergeltungsschlag starten - mit konventionellen Waffen. Kritiker warnen vor Überreaktionen und befürchten sinnlose Aufrüstung.

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rufus008 01.06.2011, 15:20
50. ...

Zitat von dieMegamaschine
Die USA entwickeln sich immer mehr zu einem "faschistischen" Staat. Wie kann man auf Hackerangriffe mit Bomben antworten? Das ist absolut krank!
Wenn Sie das ernst meinen, bin ich froh, dass meine Sicherheit nicht in Ihren Händen liegt.

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distributer 01.06.2011, 15:21
51. Sicherheitsluecken...

wenn ich eine Sicherheitslucke in einer Software finde, eroeffne ich einen Bug Report und blocke den Service wenn noetig. Je nach Software ist der in 15min oder mehreren Monaten behoben.

Leider habe ich kein Militaer zur Verfuegung. Vielleicht sollte man auch die IP in meinen Apache Logs (file not found) verfolgen, die permanent versucht PHPMyAdmin.php zu oeffnen und da mal ein paar Apache Hubschrauber rueberschicken?

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anton_otto 01.06.2011, 15:21
52. Ganz einfach

Was bitte sehr hat denn kritische Infrastruktur am Internet zu suchen? Es gibt keinerlei Notwendigkeit, Krankenhäuser und Kraftwerke über das Internet zu steuern.
Genauso gibt es keine Notwendigkeit, daß die lieben Rüstungskonzerne ihre Konstruktionsunterlagen im Internet herumfliegen lassen. Ansonsten gibt es Sicherungsmaßnahmen genug.
Diese Pläne sind nichts weiter als ein Vorwand, das Internet wieder unter Kontrolle zu bekommen.

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martian-spy-trap 01.06.2011, 15:22
53. Bei Ankündigungen wie diesen...

sollten die NATO-Partner überdenken, ob eine militärische Allianz mit den USA überhaupt noch Sinn macht.
Die europäische Idee und nicht zuletzt auch die Sicherheit an den Außengrenzen ist nur mit einem rein europäischen Verteidigungsbündnis realisierbar.
Die USA sind in keinem Bereich (mehr) als Partner zu betrachten, sondern torpedieren Europa, wo es nur geht.
Flagge zeigen, neue Bündnisse schmieden, raus aus der Mitläuferposition.

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hallalie 01.06.2011, 15:23
54. Besser ...

Zitat von fred_krug
Widerlich.
Viel interessanter wird es sein, wie die USA dann den Nachweis erbringen wollen von wo und wem der Angriff kam … Ein unmögliches Unterfangen … Aber solche Theaterstücke kennen wir doch noch vom 2. Irak Krieg …

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_muskote 01.06.2011, 15:24
55. .

Aus den USA kommen nur noch gute Nachrichten. Was für einen hervorragenden Verbündeten wir da doch haben.

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promedico 01.06.2011, 15:28
56. ach Gott

Zitat von csar
ROFL, vielleicht doch ein USB-Stick - die Iraner haben damit gute Erfahrungen gemacht... Papier ist sicher. "Behelfslösungen" wie Datenträgertransport sind a) langsam und b) sehr schwer ab zu sichern.
Die USA fallen halt immer mehr ins frühe Mittelalter zurück - ein Staat, mit dem man besser keinerlei Bündnisse haben sollte - leider aber gerade deswegen haben muss....

Zur Datensicherheit:
Bis heute bekomme ich spezielle schützenswerte Projektdaten per Kurier 'on paper' mit der Verpflichtung, diese gar nicht elektronisch zu speichern oder nur auf einem Rechner, der keinerlei Internetzugang hat.

Dazu gibt es eine Verpflichtungserklärung mit massivsten Androhungen für den Fall der "Zuwiderhandlung".

....und das soll ein Problem sein....?

Neeee, die w o l l e n sich einfach nicht an geltendes Recht halten, sondern das "Recht des Stärkeren" ausüben....Krieg erklären eben....pfuiTeufel!

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güntersch 01.06.2011, 15:28
57. Bomben für die Netze

Zitat von sysop
Das Pentagon hat eine neue Richtlinie: Legt ein Hacker-Angriff wichtige Infrastrukturen lahm und gefährdet Menschenleben, kann die US-Armee einen Vergeltungsschlag starten - mit konventionellen Waffen. Kritiker warnen vor Überreaktionen und befürchten sinnlose Aufrüstung.
Na ich hoffe mal das nicht ein Hacker mal in Florida sitzt dann wird der Bundesstaat sofort dem Erdboden gleich gemacht. Kann auch sein das ein Hacker aus Deutschland kommt na dann prost malzeit.

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openminded 01.06.2011, 15:29
58. Wie man in den Wald hineinruft...

Zitat von sysop
Das Pentagon hat eine neue Richtlinie: Legt ein Hacker-Angriff wichtige Infrastrukturen lahm und gefährdet Menschenleben, kann die US-Armee einen Vergeltungsschlag starten - mit konventionellen Waffen. Kritiker warnen vor Überreaktionen und befürchten sinnlose Aufrüstung.
Hacker haben eine neue Richtlinie: Legt ein konventioneller Angriff der US-Armee wichtige Infrastrukturen lahm und gefährdet Menschenleben, können Hacker einen Vergeltungsschlag starten - mit Script-Waffen. Kritiker warnen vor Überreaktionen und befürchten sinnlose Aufrüstung.

Mal im Ernst: An sich verständlich, wenn Hacker Menschenleben gefährden, will man vergelten können. Hauptziel ist ja wohl die Abschreckung.
Aber:
1. Dieses Ziel ist völlig verfehlt, kein noch so bösartiger Hacker wird doch ernsthaft davon ausgehen, dass die USA seinen vermutlichen Aufenthaltsort bombardieren.
2. Es werden für Missbrauch Tor und Tür geöffnet, und wieder können Wasserköpfe über Menschenleben entscheiden.

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katanga1 01.06.2011, 15:31
59. Hilflos, fantasielos und brandgefährlich

Ich kann mir sehr gut vorstellen, das die militärischen und rüstungstechnischen Server immer wieder und Hack Attack stehen.
Ich glaube auch das die Angriffe zunehmen ohne genau zu wissen in welchem Ausmaß das bisher geschiet.
Wenn nun primäre Zivilziele wie Wasserwerke, Telefonanlagen, Elektrizitätswerke etc. von Hackern ins Visier genommen werden, dann ist das allerdings ein Sonderfall. Das ist ein Angriff auf ein Land und nicht mehr ein Spionageakt um an Informationen zu kommen.

Das Problem besteht vermutlich darin den Übeltäter nachweislich ausfindig zu machen.
Ob da dann mit Raketen und Tsching Derassa wirklich etwas erreicht stelle ich mal in den Raum.

Es lohnt sich hier einfach nachzudenken und bestehende Strukturen zu überprüfen. Das muß müssen die USA schon selbst machen und vielleicht mal die ganzen Windoof PC`aus Ihren Elektrik und Wasserwerken verbannen. Die Netzstrukturen sind oftmals vollig unzureichend geschützt. Hier kann die RSA und Homeland Security mal zeigen was sie kann.

Na dann.

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