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Neue Vorschläge von Mark Zuckerberg: Facebook-Chef will internationale Regeln im Netz
Gérard Julien/AFP

Das größte Onlinenetzwerk hat schon so manchen Datenskandal hinter sich, auch aktuell gibt es Kritik an Facebook. Firmenchef Zuckerberg geht nun in die Offensive. Er fordert nicht weniger als eine globale Regulierung.

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claus7447 31.03.2019, 09:19
1. Ein bisschen Ablenkung Herr zuckerberg

Ja, wenn einem der eigene laden aus den Händen gleitet sucht man Schutz bei denen, die einen früher nicht interessiert haben. Jetzt soll es die Staatengemeinschaft richten. Sorry Mr Zuckerberg, SIE haben diese sozialen (oder unsozialen) Netzwerke eingerichtet. Sie sind auch verantwortlich, dass in diesen Regeln einbehalten werden. Und nachdem das Regelwerk dass SIE zu Grunde gelegt haben, Pech.

Denn ihre regeln entsprachen nicht der gängigen und menschlichen Ethik. Dann müssen sie die Konsequenzen ziehen. Nicht unter irgendwrlche mäntelchen flüchten. Geld genug haben sie ja.

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manni0815 31.03.2019, 09:51
2. andere machen die Arbeit,

und Zuckerberg kassiert weiter ab. Wenn Youtube fuer die Rechte der Urheber aufkommen muss, dann ist es auch die Aufgabe von Facebook fuer Ordnung in seinen Netzen zu sorgen. Längst sollte Facebook fuer seinen Datenmissbrauch zur Kasse gebeten werden und zwar so, dass es wirkt. In Sachen Hetze dto. Wie so oft, wenn's ums große Geld geht wird das von unseren Politikern einfach ignoriert.

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stelzerdd 31.03.2019, 11:32
3. Der Wolf hat Kreide gefressen

Herr Zuckerberg sieht es kommen - das grenzenlose Internet mit seiner überhandnehmenden Maßlosigkeit, Kriminalität, Pornografie, Datenklau, Lügen und Sabotage ist am Ende. Und nun setzt er sich drauf: Seht her, ich bin der Gute. Mehr nicht.

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olli47 31.03.2019, 11:49
4. Wer...

...braucht eigentlich facebook und wozu?

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vernetzt weiblich denken 31.03.2019, 12:27
5. wonderbar

FB würgt sich selbst ab. Internationaler Standard? Das bringt Einspruchsrechte für jeden der will.
2,320.000.000 aktive Nutzer und Einspruchsoption für jeden, machen FB den Garaus. Denn um täglich 2.300.000.000 posts nachhaltig zu bereinigen, braucht FB 100.000de Helfer und Zuck zahlt sich blöde.
Was lange steigt fällt länger.

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spon_7933274 31.03.2019, 12:30
6.

Zitat von claus7447
Ja, wenn einem der eigene laden aus den Händen gleitet sucht man Schutz bei denen, die einen früher nicht interessiert haben. Jetzt soll es die Staatengemeinschaft richten. Sorry Mr Zuckerberg, SIE haben diese sozialen (oder unsozialen) Netzwerke eingerichtet. Sie sind auch verantwortlich, dass in diesen Regeln einbehalten werden. Und nachdem das Regelwerk dass SIE zu Grunde gelegt haben, Pech. Denn ihre regeln entsprachen nicht der gängigen und menschlichen Ethik. Dann müssen sie die Konsequenzen ziehen. Nicht unter irgendwrlche mäntelchen flüchten. Geld genug haben sie ja.
Es gibt keine "gängige und menschliche Ethik". Jede Gesellschaft hat ihre eigene Ethik und ihr eigenes Recht. An welche Ethik oder welches Recht sollen sich denn die Internet-Giganten halten? Als US-amerikanische Unternehmen halten sie sich a priori an das amerikanische Recht. Es ist technisch und praktisch unmöglich, für jedes Land der Erde, Sonderregelungen zu implementieren. Deshalb ist es nur absolut nachvollziehbar, sinnvoll und logisch eine internationale Regelung zu fordern.

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n.strohm 31.03.2019, 12:34
7. Ich werde folgenden Verdacht nicht los:

Herr Zuckerberg hofft, durch den kleinsten gemeinsamen Nenner von dann global verbindlichen Datenschutzregeln - auf die man sich zweifelsfrei dann nur einigen wird/muss - kann er mit seinem Facebook auf legaler Basis so weitermachen wie bisher und muss Milliardenstrafen nicht mehr fürchten. (Seine Aktionäre warten d'rauf, garantiert)

Er muss wissen, dass das nur sein Spiel auf Zeit sein kann und er sich selbst zwischenzeitlich als den Messias der Datensicherheit in den Fokus bringen kann.
Vom Saulus zum Paulus - wer's glaubt wird seelig, Herr Zuckerberg und hat wahrscheinlich in seinem Facebook-Account alles freigegeben.

Nein, Herr Zuckerberg: Warum nicht die Einstellungen in Facebook mal ganz einfach zugänglich gestalten und klar formulieren ohne, dass man Rechtsanwalt sein muss ? Und Facebook hört auf Userdaten zu analysieren, um personalisierte Werbung zu schalten....

Tja, das spielen die Aktionäre nicht mit, nicht wahr !

Netter Versuch.

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spon_7933274 31.03.2019, 12:35
8.

Zitat von stelzerdd
Herr Zuckerberg sieht es kommen - das grenzenlose Internet mit seiner überhandnehmenden Maßlosigkeit, Kriminalität, Pornografie, Datenklau, Lügen und Sabotage ist am Ende. Und nun setzt er sich drauf: Seht her, ich bin der Gute. Mehr nicht.
Das Internet ist nunmal global und wird auch immer global bleiben.
Selbstverständlich braucht man deshalb auch globale Regeln, die es momentan noch nicht gibt.

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Hamberliner 31.03.2019, 14:54
9. Globale Regeln

Zitat von spon_7933274
Das Internet ist nunmal global und wird auch immer global bleiben. Selbstverständlich braucht man deshalb auch globale Regeln, die es momentan noch nicht gibt.
Die gibt es schon seit Ewigkeiten. Nennen sich RfCs. Beispielsweise RfC 1855 "Netiquette Guidelines". Ohne globale Regeln würde das Internet gar nicht funktionieren, denn es definiert sich über globale Regeln. Wie RfC 1855 zeigt, sind diese eben nicht nur technischer Art. Zu glauben, was man nicht kennt, existiere nicht, ist allerdings eine verzeihbare weit werbreitete Freud'sche Fehlleistung.

Als wir Nettizens alle noch in einem einzigen zusammenhängenden Meidium, dem Usenet, miteinander kommunizierten und nicht auf lauter isolierten Websites gab es auch außerhalb der RfCs so einiges an globalen Regeln, z.B. was man ganz genau unter Spam versteht und wie man anderer Leute Spam canceln darf - was ich dann auch zigtausendfach getan habe. Gegen "hate speech" gab es damals das allgemein anerkannte Prinzip "don't feed the trolls", garniert mit der allgemein bekannten Karikatur eines Trolls aus ASCII-Zeichen. Heute stelle ich fest, dass manche Leute genau diese Figur als "Grüffalo" bezeichnen und glauben, sie diene dem Entertainment kleiner Kinder. Man muss eben nur altbewährtes wiederbeleben.

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