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Neuer Google-Coup: Navi-Mammuts sind vom Aussterben bedroht

Sie haben 2500 Euro für das Navi-System in ihrem Auto ausgegeben? Kann man machen, muss man aber nicht. Denn der Markt für die Orientierungshelfer gerät ins Rutschen. Newcomer werden brutal unter Druck gesetzt - und der Gigant Google könnte am Ende als Sieger dastehen.

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Sveto 20.11.2009, 08:46
1. .....

Zitat von sysop
Sie haben 2500 Euro für das Navi-System in ihrem Auto ausgegeben? Kann man machen, muss man aber nicht. Denn der Markt für die Orientierungshelfer gerät ins Rutschen. Newcomer werden brutal unter Druck gesetzt - und der Gigant Google könnte am Ende als Sieger dastehen.
Und was ist mit den Arbeitsplätzen bei den "Premium-Navi-Anbietern"? Da muss der Staat helfen! Ich fordere ein Verbot von Billig-Navis!

(Wer es nicht erkannt haben sollte: Das soll lediglich eine Persiflage auf in Deutschland weit verbreitete Denkmuster sein).

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FMode 20.11.2009, 09:12
2. Hurra

Hurra Teleatlas und Navteq bekommen auf den Deckel !

Diesmal ordentlich weil von Google.
Vorher von z.b. OpenStreetmaps oder NavIt Projekt.

50-100 Euro für eine neue digitale Karte gegenüber 10-30 Euro für eine Gedruckte war schon immer eine Unverschämtheit.

Hier schonmal der Link für die deutschen Niederlassungen:
http://www.arbeitsagentur.de/

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idaroellchen 20.11.2009, 09:13
3. Navi auf dem Handy

Ich nutze schon seit Jahren Ö-Navi auf meinem Handy. Das kostet nichts und funktioniert prima- und ist zudem ein Produkt "Made in Germany", die Macher sitzen in München. So gesehen finde ich es lustig, dass alle Branchenriesen auf einmal so tun, als hätten sie das Handynavi erfunden.

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Ekkehart 20.11.2009, 09:18
4. Navi Mammuts sind out

What else is new? Ich habe ein Festeinbaugerät in einer Oberklassenlimousine und ein TOM-TOM für diverse andere Fahrzeuge. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Ein etwas mehr als briefmarkengrosses an der Windschutzscheibe schlecht zu bedienendes Display, oft lässt sich nicht einmal die Software updaten, mit einem inegrierten System mit Fluxgate, evtl. Faserkreisel, Wegstreckengeber über die Fahrzeugsensoren etc. die auch im Tunnel funktionieren.

Das beste an diesen handhelds ist noch die eventuelle Blitzerwarnung.

Ich habe etwas Erfahrung mit solchen Systemen: Das erste Magnavox SatNav Gerät, noch so groß wie ein kleinerer Kühlschrank und mehr als 100.000 USD teuer habe ich bereits 1984 zum vermessen von Funkfeuern und Instrumentenlandesystemen für die Luftfahrt eingesetzt.

Navigieren mit meinem iPhone oder E65? Never ever.

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ovik 20.11.2009, 09:33
5. Tja

Naja google hat mal wieder erkannt was der Endverbraucher wirklich braucht: viel Leistung für wenig Geld und eine Win-Win-Win Situation geschaffen für den Endverbraucher, für sich selbst und für die google Kunden. Das ist das gleiche wie mit Pay tv: dem gemeinen Volk reichen meist die regulären Fernsehsender aus, wer auf werbung verzichten will muss eben was drauf zahlen, bleibt nur abzuwarten ob einem die werbefreihei. Um die 100€ wert ist. Vorallem in Zeiten in denen das Geld nicht mehr so locker sitzt trifft google mitten ins schwarze!

Navigon und Co hätten ja auch drauf kommen können ein solches Modell anzubieten aber sie haben's verpennt und Karstadt Quelle hat die Zukunft (das Internet auch verpennt) mit bitterem Ende.

Ich denke das kommt davon wenn man sich auf ein Geschäftsmodell ausruht, in der marktwirtschaft gibt es immer einen der seinen konkurenten vom hohen Ross stürzen will und manchmal klappt das auch.

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PeteLustig 20.11.2009, 09:56
6. Ö-Navi

Zitat von idaroellchen
Ich nutze schon seit Jahren Ö-Navi auf meinem Handy. Das kostet nichts und funktioniert prima- und ist zudem ein Produkt "Made in Germany", die Macher sitzen in München. So gesehen finde ich es lustig, dass alle Branchenriesen auf einmal so tun, als hätten sie das Handynavi erfunden.
Ö-Navi kannte ich zuvor nicht - vielen Dank für diesen Hinweis.
Zwei Praxis-Tests dieses Programms kann man hier und hier finden.

Umso erstaunlicher ist der aktuelle Hype um Skobbler oder Google...

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Sleeper_in_Metropolis 20.11.2009, 09:57
7. teuer

Zitat von sysop
Sie haben 2500 Euro für das Navi-System in ihrem Auto ausgegeben? Kann man machen, muss man aber nicht.
Richtig.Mein gebrauchtes TomTom habe ich vor Jahren bei Ebay für um die 70 EUR gekauft, und bis jetzt hat mich (beruflich im Aussendienst) das noch immer problemlos und recht komfortabel an's Ziel gebracht.

Da müßte es also schon verdammt gute Argumente geben, um das nun gegen ein Internetfähiges Handy nebst Flatrate und Navigationssoftware von wem auch immer zu tauschen.

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rrbbkim 20.11.2009, 09:58
8. .

Wer ein höherklassiges Auto (schon ab ~Audi A4 oder größere Passats) fährt, _muss_ zur Zeit dennoch ein Einbaunavi kaufen. Ansonsten rächt sich das brutal beim Wiederverkaufswert.

Darauf sollte ernsthaft hingewiesen werden.

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Sveto 20.11.2009, 10:12
9. ....

Zitat von rrbbkim
Wer ein höherklassiges Auto (schon ab ~Audi A4 oder größere Passats) fährt, _muss_ zur Zeit dennoch ein Einbaunavi kaufen. Ansonsten rächt sich das brutal beim Wiederverkaufswert. Darauf sollte ernsthaft hingewiesen werden.
EUR 1000 niedrigerer Wiederverkaufswert gegen EUR 2000 höhere Anschaffungskosten - brutal ist anders....

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