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Neues von Apple auf der WWDC 2018: Siri ist bald vor Ihnen zu Hause
AFP

Ein Update, das alten iPhones neuen Schwung bringen soll. Komplexere Aufgaben für Siri - und vieles mehr. Apple konzentriert sich in seiner jährlichen Neuigkeiten-Show ganz auf Software. Und das ist gut so.

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Bolligru 05.06.2018, 16:17
30. #lassehoffe ...das ist nicht Ihr Ernst, oder?

Dann ist Ihnen wohl entgangen, dass Sie das Samsung lediglich per USB-Kabel an den PC anschließen müssen, um die Fotos zu übertragen. ... Alternativ gäbe es noch die APP My Phone Explorer oder Airdroid um per WLAN zu übertragen...

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schorsch_69 05.06.2018, 17:54
31. Och Joh!

Zitat von Furchensumpf
Das stimmt so eben auch nicht mehr. Immer mehr Agenturen steigen auf Windows um, weil die Macs im Grunde ihre alleinige Existenzberechtigung verloren haben: Früher konnten eben nur die Power Macs entsprechende Leistung bereitstellen, zudem war durch das System die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Programme (damals hauptsächlich noch Adobe und Macromedia) einfacher. Seit dem im Grunde nur noch Adobe genutz wird, ist dies ebenfalls hinfällig. Windows ist seit Version 7 MacOS ebenbürtig und in einigen Bereichen sogar besser. Macs besitzen zudem einen Nachteil: Sie sind teuer und nur schwer wartbar. Darüber hinaus kommt das Portfolio: Der MacMini ist für viele Bereiche zu schwach, der Mac Pro zu teuer. Und der iMac? Professionelle Bildbearbeitung und ein spiegelndes Display schließen sich per se gegenseitig aus.
Ich werde richtig sauer, permanent das Märchen überteuerter MacPro's zu lesen. Vergleichbare professionelle Workstations der Mitbewerber sind keinen Deut preisgünstiger und auch nicht die benötigte SW. Es sei denn es handelt sich um HW Abverkaufsware, da kann dann schon mal das eine oder andere Schnäppchen gemacht werden. Auch selbst bauen, mit vergleichbaren Komponenten, ist nicht zwingend günstiger!

Es sind nicht nur Adobe und Macromedia, welche viele Betriebe auf Mac nutzten, gleichwohl die schon lange auch auf Windows verfügbar waren. N.v.a.m. sehr wesentlich für den möglichen Umstieg vieler Betriebe auf Workstations der Mitbewerber, war seinerzeit z.B. die Einführung von QuarkXpress auf Windows.

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Furchensumpf 05.06.2018, 18:24
32.

Zitat von Lassehoffe
Eigentlich fährt man mit Ios ganz gut. Ich habe den direkten Vergleich in der Familie. Kinder und ich: iPhone - meine Frau: Samsung. Wenn ich mir den Krampf mit Android anschaue, den ich jedes halbe Jahr kriege, wenn ich die Daten vom Android-Handy meiner Frau herunterspielen muss, dann kann ich nur sagen: Apple ist da noch meilenweit voraus. Ich hatte irgendwann keine Lust mehr. Dann hat meine Frau das Samsung einem Bekannten mitgegeben und die heruntergespielten Fotos auf einem USB-Stick wiederbekommen, von dem ich die Fotos dann in den Rechner spielen musste. Erinnert ein bisschen an Steinzeit.
Wo ist Apple den bitte Meilenweit voraus? Samsung an den Rechner klemmen, Daten sichern. Fertig. Mit einem Dateimanager kann ich sogar die Daten direkt auf mein NAS sichern. Wie soll das bei Apple gehen? Da kommt man an die meisten Dateien nicht mal ran. Bei Apple geht im Grunde ohne Cloud kaum was. Nur warum soll ich etwas in die Cloud sichern, von da runter auf den Rechner und dann aufs NAS, wenn dieses keine 2 Meter von meinem mobilen Gerät weg steht?

Ich bekomme Dateien jedenfalls schneller von meinem Android-Tablet und Smartphone runter als von meinem iPad...

Vielleicht sollten Sie sich erst einmal mit Android befassen, denn da scheinen Sie anscheinend keine Ahnung zu haben...

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Furchensumpf 05.06.2018, 18:26
33.

Zitat von schorsch_69
Ich werde richtig sauer, permanent das Märchen überteuerter MacPro's zu lesen. Vergleichbare professionelle Workstations der Mitbewerber sind keinen Deut preisgünstiger und auch nicht die benötigte SW. Es sei denn es handelt sich um HW Abverkaufsware, da kann dann schon mal das eine oder andere Schnäppchen gemacht werden. Auch selbst bauen, mit vergleichbaren Komponenten, ist nicht zwingend günstiger! Es sind nicht nur Adobe und Macromedia, welche viele Betriebe auf Mac nutzten, gleichwohl die schon lange auch auf Windows verfügbar waren. N.v.a.m. sehr wesentlich für den möglichen Umstieg vieler Betriebe auf Workstations der Mitbewerber, war seinerzeit z.B. die Einführung von QuarkXpress auf Windows.
Lesen Sie bitte richtig. Es ging um das Verhältnis von Preis zu den Aufgaben. Ein Mac Mini kann für aufwendige Bildbearbeitung zu klein sein, dafür brauche ich aber keine Workstation. UNd deswegen ist der Mac Pro zu teuer. Jetzt verstanden oder soll ich noch eine Zeichnung machen (das sollte nämlich aus dem Text her klar sein...)

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Lassehoffe 05.06.2018, 18:29
34.

Zitat von Bolligru
Dann ist Ihnen wohl entgangen, dass Sie das Samsung lediglich per USB-Kabel an den PC anschließen müssen, um die Fotos zu übertragen. ... Alternativ gäbe es noch die APP My Phone Explorer oder Airdroid um per WLAN zu übertragen...
Falsch.
Ich habe einen Apple Mac. Während das iPhone auf Mac und PC für beide Welten bequem über iTunes connectet wird, muss ich für das Samsung auf dem Mac eine Softwarekrücke wie Kies laden, die nur mit Glück und viel Aufwand funktioniert. Schön, wenn einem das Handybetriebssystem (Android) vorschreiben will, welchen Rechner man benutzen soll.

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Furchensumpf 05.06.2018, 18:45
35.

Zitat von Lassehoffe
Falsch. Ich habe einen Apple Mac. Während das iPhone auf Mac und PC für beide Welten bequem über iTunes connectet wird, muss ich für das Samsung auf dem Mac eine Softwarekrücke wie Kies laden, die nur mit Glück und viel Aufwand funktioniert. Schön, wenn einem das Handybetriebssystem (Android) vorschreiben will, welchen Rechner man benutzen soll.
Dann liegt das Problem aber bei Ihnen und nicht bei Android. Denn wenn der mac das Smartphone nicht wie 90% aller anderen Rechner (also Windows und Linux) als Wechseldatenträger erkennt, ist das ebenfalls nicht die Schuld von Android.

Zudem ist es kein großer Aufwand auch das möglich. Android File Transfer heißt hier das Zauberwort. Ansonsten hätten Sie auf dem Mac auch einen Ordner freigeben können, auf den man per Dateimanager zugreifen könnte. Die Chance sollte zudem groß sein, dass das Samsung-Smartphone über einen SD-Karten-Slot verfügt - auch eine Lösung.

Zu allerletzt unterstützen die meisten Smartphones mittlerweile auch USB-To-Go, bei dem man einfach einen USB-Stick oder einen SD-Karten-Adapter an den USB-Anschluss des Smartphones stecken kann.

Und das sich jemand darüber beschwert, dass ihn Android angeblich vorschreiben will was er tut und nicht, aber iOS nutzt, welches dabei so was von künstlich eingeschränkt ist, darüber kann man wirklich nur noch lachen (und ich spreche aus Erfahrung, besitze sowohl Android- als auch iOS-Geräte).

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Auggie Smith 06.06.2018, 00:27
36. Apple in Unternehmen

Wer sich auf Apple einlässt, lässt sich auf eine Welt der Monokultur ein, die es nur zu Apples Gnaden gibt.

Viele Unternehmen setzen auf Windows aus Kostengründen und Hardwareflexibilität. Aber auch die Administrierbarkeit ist durch Gruppenrichtlinien deutlich komplexer und kann Unternehmensstrukturen besser abbilden.

Ich als Medienunternehmer nutze Apple heute im Wesentlichen nur noch als Hardwaredongle für den ProRes-Video-Codec, dessen Erzeugung quasi auf die Apple-Plattform eingeschränkt wurde. Leider ist dieser Codec in der Vergangenheit zu einem Quasi-Standard unter Apple-User worden, weil sie als Nutzer von Final Cut Pro in der Vergangenheit kaum Formatflexibilität kannten und darauf setzen mussten. In NLE-Software auf der Windows-Plattform war es normal auf verschiedene Codecs setzen zu können. Heute lizenziert Apple den eigenen Codec sogar an Hardware-Hersteller, die sich leider darauf einlassen und dadurch ihre Kunden bereits auf eine Plattform vororientieren. Apple machte schon immer auch Marketing mit Hilfe von Protektionismus, Restriktionen, propritärer Software und File-Formaten.
Ein besonders großes Problem für mich liegt in Apples restriktiver Produktphilosopie und den möglichen Abhängigkeiten auf Grund fehlender Produktevolution und daraus resultierender verwaister Software, die auch schon mal von Heute auf Morgen abgekündigt wurde. Dazu kommen unsensible und fundamentale Änderungen komplexer Nutzerkonzepte, zu denen Nutzer nicht befragt werden und auch der Ausschluss von Nutzern mit bestimmten Hardware-Profilen schnell in Kauf genommen wird. Allein aus dieser Sicht ist Apple für mich einer der unzuverlässigsten Hersteller überhaupt, weshalb ich das offenere, quasi freiere Konzept von Windows mittlerweile klar bevorzuge.
Es gibt obendrein bestimmte spezialisierte Medien-Software nicht einmal für den Mac sondern wird ausschließlich für die Windows-Plattform angeboten.

Die Hardware ist bei Apple hochwertig aber leider meist auch hochintegriert. Obendrein bildet sie die Bedürfnislagen vieler Anwendungsfälle gar nicht ab.
Will ich einen ganzen Rechner jedes Mal in Reparatur geben, obwohl z.B. nur das Display 'ne Macke hat (iMac).
Anwendungsfall Monitorswitch: An den Arbeitsplätzen stehen mehrere Arbeitsrechner mit zwei Monitoren als Dualkombi via Switch zur Verfügung. Mit iMacs geht das nicht, also müsste man auf völlig überteuerte Mac "Pro" im Mülleimerdesign zurück greifen!
Apple hat alle sinnvollen Formfaktoren für Geräte nach industriellen Bedürfnissen abgekündigt. Für meinen MacPro (Käsereibe) gäbe es heute keinen sinnvollen Ersatz. Sämtliche Geräte, die früher in ein wertiges Towergehäuse verbaut werden konnten, würden wie ein Spinnennetzwerk als externe Geräte den Arbeitsplatz zumüllen.
Stichwort LAN:
Was kostet die günstigste 10GBit-Lan Schnittstelle für den Mac? Man kann für 600 € einen sauteueren Thunderbolt-Adapter erstehen, weil Apple "Einbauen" nicht mehr vorsieht.

Professionelle MacOSX Server Produkte im 19"Format mit redundanten Netzteilen wurden schon seit Langem ersatzlos gestrichen. Es zeigt, wie Apple professionellen Bedürfnissen "gerecht wird"!

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Fait Accompli 06.06.2018, 14:23
37.

Zitat von Lassehoffe
Eigentlich fährt man mit Ios ganz gut. Ich habe den direkten Vergleich in der Familie. Kinder und ich: iPhone - meine Frau: Samsung. Wenn ich mir den Krampf mit Android anschaue, den ich jedes halbe Jahr kriege, wenn ich die Daten vom Android-Handy meiner Frau herunterspielen muss, dann kann ich nur sagen: Apple ist da noch meilenweit voraus. Ich hatte irgendwann keine Lust mehr. Dann hat meine Frau das Samsung einem Bekannten mitgegeben und die heruntergespielten Fotos auf einem USB-Stick wiederbekommen, von dem ich die Fotos dann in den Rechner spielen musste. Erinnert ein bisschen an Steinzeit.
You made my day, Lassehoffe, you made my day.

Es ist MacOS, was hier Steinzeit ist, nicht Android oder Samsung.

Bei allen Nicht-MacOS Systemen reicht es, dass Android-Smartphone via USB-Kabel mit dem Rechner zu verbinden. Es wird dann als externe Festplatte erkannt (die eingesteckte SD-Karte erscheint als extra Ordner).

Dann kann man gänzlich ohne weitere Software oder Sync-Tools, entsprechende Dateiordner öffnen und alle Dateien - wie Fotos, Videos oder Musik - per Drag and Drop vom oder zum Smartphone kopieren. Es ist sogar nicht ungewöhnlich, dass Android-, Linux- oder Windows-User so ihr Smartphone als USB-Stick zweckentfremden.

Nur MacOS kann das nicht.

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Fait Accompli 06.06.2018, 14:33
38.

Zitat von Auggie Smith
Professionelle MacOSX Server Produkte im 19"Format mit redundanten Netzteilen wurden schon seit Langem ersatzlos gestrichen. Es zeigt, wie Apple professionellen Bedürfnissen "gerecht wird"!
MacOS Server ist tot.

Zum einen hat es sich nie richtig durchgesetzt. Zum anderen war die Einbindung in nicht reine-Mac-Netzwerke mühselig. Und wenn man schon Unix-Kisten als Server nimmt, dann bietet sich hier Linux an: Bessere Integration und kostenlos. Windows kommt gut mit Linux als Server klar, käme mit MacOS Server auch klar, nur MacOS Server ist nur dann richtig glücklich, wenn da nur MacOS Clients dranhängen.

Apple hat das auch gemerkt. Man könnte nun MacOS Server so fit machen, dass auch mit Nicht-Apple-Geräten harmonisiert, aber das wiederspräche Apples Philosophe, dass Fremdanbieter sich Apple anzupassen haben, aber bitteschön nicht anders herum; egal wie die Marktdurchsatz aussieht.

Deswegen wird MacOS Server jetzt radikal beschnitten. Tschüss DHCP, DNS, oder Webserver Dienste. MacOS Server wird zum Management Tool für iOS und MacOS Geräte umgebaut/kastriert.

https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Dienste-abgedreht-macOS-Server-vor-grossen-Veraenderungen-3950911.html

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