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Nextbit Robin im Test: Geister-Apps aus der Datenwolke
Matthias Kremp

Das kalifornische Start-up Nextbit will das Speicherproblem lösen, indem es bei seinem Smartphone Robin gleich ganz auf Speicherkarten verzichtet. Taugt das Konzept?

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brucewillisdoesit 18.02.2016, 16:43
20. so dumm ist die Idee gar nicht

auch wenn ich µSDs bevorzugen würde. Werden nur Apps ausgelagert, oder auch Daten ? Erfolgt die Auslagerung über HTTPS resp. SFTP oder unverschlüsselt ? Wenn auch Daten übertragen, nach Verschlüsselung durch Passworteingabe oder ohne (oder wird es aus dem Fingerprint automatisch generiert ? Falls verschlüsselt, welcher Verschlüsselungsalgorithmus ? AES ? Welche Schlüssellänge ? So ist der Artikel leider vollkommen unbrauchbar.

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martinm70 18.02.2016, 16:45
21. Relativ sinnlos

Die Apps die eh nicht viel Speicherplatz brauchen und somit auch schnell aus dem Cloud Speicher geladen werden könnten und damit auch kaum Datenvolumen verbrauchen kann man eh problemlos im internen Speicher unterbringen.
Sinnvoll wäre es eher für Speichermonster, Spiele wie Real Racing 3 und Konsorten die teilweise 800 MB und mehr an Daten nach installieren, und die man vielleicht auch nicht so oft verwendet.

Würde auch eine Ewigkeit dauern diese nachzuladen bei dem Handy Empfang denn man hierzulande so hat. LTE ist immer noch eine Seltenheit, und bei Zugfahrten kann man froh sein überhaupt eine Verbindung zu haben.

Ehrlich gesagt sehe ich es eher umgekehrt. Der Weg sollte dahingehen das die Apps mehr Daten lokal installieren und man sie, wenn nicht zwingend nötig auch mal ohne Onlineverbindung starten kann.
Abgesehen davon, das Galaxy S7 wird voraussichtlich wieder einen Micro SD Slot haben und Android 6.0 erlaubt es den internen Speicher quasi eh direkt mit Micro SD Karten zu erweitern.
128 GB SD Karten sind nicht so teuer, also kein Problem.
Allerdings fände ich eine Option nett die es erlaubt eine App aus dem Google Store direkt zu starten ohne sie extra zu installieren und zu deinstallieren.

Es sollte einen öffnen Button im Google Store geben, die App wird direkt gestartet ohne das man installieren muß. Beim beenden wird sie direkt gelöscht.

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smersh 18.02.2016, 16:47
22.

Spielchen sind eine legtime Anwendung. Die allermeisten internetintensiveren Anwendungen eines Smartphones sind auch nicht gerade überlebensnotwendig. Email, Terminkalender und dergleichen gingen auch schon mit weniger smarten Handies und brauchen meist kein schnelles Netz, aber auf einem modernen Gerät sind sie komfortabler zu nutzen.
Das Robin kommt mit 32GB, was eigentlich nicht wenig
ist. Im Grunde ist das aber ein Eingeständnis, dass das mit der Cloud noch nicht so ganz tauglich ist: Wenn man wirklich problemlos alles in die Cloud auslagern könnte, hätte man dem Gerät ja weniger Speicher spendieren können. 16GB, wie das kleinste Iphone? Oder 8GB, oder noch weniger? Gerade genug für das Betriebssystem und ein, zwei Apps? Dann würde permanent aus und in die Cloud geladen, und ich vermute, dann würde man merken, wie störend der Betrieb dann beeinträchtigt ist.

Die überwiegend positive Rezension tut sich meines Erachtens schwer damit darzustellen, was nun die Vorteile der Cloudlösung sind. Es stört halt nicht, na wunderbar. Wenn bislang alle Smartphones in diesem Stil gebaut worden wären und nun käme ein Hersteller mit einer Speicherkarte an, dann würde man ihn preisen dafür, dass er uns vom Joch des Cloud-Flaschenhalses befreit.

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cor 18.02.2016, 16:51
23. Bitte was?

Zitat von swmf
Wozu aber braucht man überhaupt ein Smartphone, wenn man keine gute Internetverbindung und ein entsprechendes Datenvolumen im Vertrag hat? Dann reicht auch ein Nokia 6310, oder ähnliches. Es sei denn, man braucht es für irgendwelche Spielchen...
Es ist ja wohl ein Unterschied, ob ich nur Nutzdaten aus der Cloud lade oder gleich ganze Apps! Solche Apps können heute bis zu mehreren 100 MB gross werden. Einmal eMail checken kostet wenige KB.

Wieder mal diese unsägliche Wort "Brauchen". Man "braucht" überhaupt nix! Sie brauchen beispielsweise auch keine Heizung oder Kühlschrank.

Aber "brauchen" Sie mal weiterhin ihren Ziegelste.. äääh Nokia 6310.

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felisconcolor 18.02.2016, 17:36
24. Dann kommt

Nextbit wenigstens nicht in die Verlegenheit sein eigenes Telefon knacken zu müssen wenn das FBI höflich anfragt. Da können sich die Ermittlungsbehörde mit richterlichem Bescheid gleich die Daten vom Cloudserver holen. Wie praktisch (dämlich ist das) Nach den derzeitigen Erkenntnissen ein absolutes no go dieses Handy

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yshitake 18.02.2016, 17:48
25. Sehr verwundern des Konzept

Ich frage mich da nur, wieso man so eine von Grund auf schlechte Idee ernsthaft bis zum Ende entwickelt hat. Nicht nur Deutschland ist ein toter Markt für so ein Gerät. Die Android Umgebung ist nicht dafür ausgelegt, für die Benutzer ist das Konzept niemals von Vorteil. Da fragt sich doch jeder, wozu er sich das antun soll. Was ist so verkehrt an SD Karten? Selbst wenn man bei dem Gerät die langsamsten Speicherkarten verwendet ist das immer noch um ein vielfaches schneller, als sämtliche Daten ständig per Internet nachzuladen. Von Musik und Fotos die vorallem verfügbar halten will und dazu noch viel Speicher einnehmen, braucht man da garnicht mehr anfangen, das Konzept ist ja schon lange vorher tot, eigentlich. Selbst wenn alles unterwegs immer super schnell wäre, jeder unendlich viel LTE-Daten frei hätte, es Überfall WLan frei verfügbar gäbe....warum nicht einfach lokal speichern?

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dbeck90 18.02.2016, 18:36
26. blödes beispiel

ich besitze nur ein Iphone 6s mit 128gb, weil: a) Apple die meisten Apps anbietet, welche offline laufen
b) ich diese ständig benutze
c) mein halber Aktenschrank dort abgespeichert ist. wenn ich was brauche habe ich immer alles da
d) ich schon sämtliche Apps vorher ohne Speicherprobleme aufspielen kann und sie jederzeit griffbereit habe. Ich wüsste nichts mit dem Teil anzufangen. Besonders in Deutschland. Da hat man doch nirgends mobiles Internet ohne gleich pleite zu gehen...

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ecstacycalle 19.02.2016, 00:03
27. Design

Das beeindruckende an diesem Telefon ist das absolut einzigartige und wunderschöne Design und die Firmenpolitik, die ein entsperren des Bootloaders, rooten und Aufspielen einer Custom Rom zulässt ohne die Garantie zu verlieren. Sie trauen sich was und haben ihr Konzept außerordentlich gut umgesetzt.

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mittagspause 19.02.2016, 00:05
28. Was für ein quatsch

Ich schließe mich den vorrednern an das Ding ist ohne entsprechende Flatrate und Netzverfügbarkeit totaler Mist.
Ich hör z.B gern Musik beim Zugfahren, da ist es doch ganz nett etwas Auswahl dabei zu haben und vor allem auch dass es duchggehend läuft und nicht dauernd die Verbindung abreisst. Noch nicht mal das WLAN im Zug ist besonders stabil.

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cptlars 19.02.2016, 07:42
29. Da ab Android 5 eh der Speicher verschlüsselt wird sehe ich in der Datensicherheit

keine Probleme. Das größte Problem ist der Mobilfunk Ausbau in de...

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