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Nokia 150: Das "Die Zukunft kann mich mal"-Handy
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Kein Touchscreen, kein Internet, keine gute Kamera - dieses neue Handy ist wie eine Zeitreise. Ob es trotzdem etwas gibt, mit dem das neue Nokia-Modell glänzt, zeigt unser Test.

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frankasten 14.02.2017, 11:00
90. Für alle Aufgaben die richtige Lösung.

Zum Telefonieren ein Nokia 6700s. Zum Fotografieren eine RX100. Zum mobilen Internetz ein Galaxy Tab2 mit Hosentaschenrouter. Laufzeiten der ersten beiden genannten Geräte quasi mindestens eine Woche im Standby bzw. ausgeschaltetetem Zustand. Hosentaschenrouter und Tab brauchen bei normaler Nutzung natürlich die tägliche Steckdose. Die Qualität der Fotos aus der Rx100 wird von keinem Smartphone erreicht.
Der Hosentaschenrouter ermöglicht das Platzieren an funktechnisch günstigen Stellen (Fenster, Balkon etc.), so daß auch unter weniger günstigen Umständen noch eine UMTS/LTE Verbindung klappt, ohne daß ich deswegen mit dem Smartphone auf den Baum klettern müßte.

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Romiman 14.02.2017, 11:33
91. Nokia C5

Zitat von asleep_moak
...verstehe nicht warum Nokia den hype nicht genutzt hat um etwas rauszubringen was im Gegensatz zu älteren Geräten kein Witz ist... Nokia C5 zum Beispiel hatte GPS mit kostenlosen offline Karten, 3G, WhatsApp, und hatte dennoch eine gute Woche Akku... Leider hat das damals kaum jemand wahrgenommen wie gut das Teil war...
Ich hatte es. Bezüglich Kamera, Bildschirm, Musik, Benutzeroberfläche mit Tasten hatte ich absolut nichts zu bemäkeln.
Aaaaber der OVI-Store war eine Quälerei. Die Kamera machte manchmal nur halbe Bilder, das Navi verweigerte sich auch unter sonnenklarem Himmel hartnäckig dem GPS-Empfang.
Somit war das mein letzes Nokia und ich bin bei Samsung gelandet.

Dem schlanken Formfaktor des C5 trauere ich heute noch nach!

Nochmal zum aggressiven Ton der Smartphoneverweigerer: Ich denke auch, dass die Ursache hierin in der extremen Abhängigkeit der Smartphone-User zu suchen ist, ohne jede Übertreibung wirklich PERMANENT auf den Bildschirm schauen zu müssen, was eben zu gewissen Folgen auch für alle Übrigen führt, wie nicht zuletzt schweren Verkehrsunfällen...

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tims2212 14.02.2017, 11:37
92. Das waren nicht die Blaupausen,

die in der Schublade lagen, sondern die letzten alten Handys, die noch produziert wurden und palettenweise in der Ecke standen (so seit ca. 8 Jahren). Einfach neue Software drauf und verkaufen.
Wirklich blöd find ich es nicht und z.B. als Baustellen Handy perfekt.

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foerster.chriss 14.02.2017, 11:53
93. Kauft man sich halt ein Gebrauchtes.

Warum sollte man neuen Elektroschrott produzieren, wenn man sich auch einfach ein gebrauchtes Handy kaufen kann? Unnötigste Neuerscheinung des Jahres.

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yepp 14.02.2017, 12:14
94. Der richtige Einsatz macht's

Zitat von karin_mainz
Mein Vater ist 76 und hat Spaß mit seinem Smartphone, zwar weniger zum Spielen (ok, Schach und Dame) aber dafür zum Surfen (und sei es "nur" den Fahrplan von Bus&Bahn) und Lernen (Englisch und ein paar Brocken Chinesisch). Auch das Aufladen ist kein problem, einfach Abends ans Netz und gut ist, keine wirklich große Sache.
Alle von Ihnen genannten Anwendungen lassen sich mit einem kleinen Tablet besser erledigen als mit einem großen Telefon. Wenn man viel, auch in strukturschwächeren Gegenden, unterwegs ist, kann das Aufladen schon mal ein Problem sein. Die so hoch wichtige ständige Erreichbarkeit auf's Spiel setzen, weil man seine Geräte nicht funktional spezifizieren kann, wäre die Konsequenz für die Smartphone-Braucher. Hmm, ob das intelligent ist?

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yepp 14.02.2017, 12:15
95. Echt, ausprobiert?

Zitat von zeichenkette
nix macht als ab und zu eine kurze SMS zu schreiben und ansonsten darauf zu warten, dass man angerufen wird, (und WLAN, LTE, GPS etc. ausgeschaltet lässt) hält der Akku auch mehr als eine Woche. Macht nur keiner.
Auf mehr als 5 Tage bin ich nicht gekommen.

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porlox 14.02.2017, 12:26
96. Smartphones werden völlig überschätz

Er hat eins, weil er eins hat. Und hat eins weil man damit wichtig rüber kommt. Brauchen tut ein Smartphone nur selten jemand wirklich. Da wir uns alle aber sehr wichtig nehmen und immer und überall erreichbar sein müssen (hust) ist wohl jeder wichtig. Der Trend geht wohl wieder zum zum guten alten Handy.

Und bzgl. Kamera im Handy: Es ist und bleibt ein Handy. Würde man tatsächlich alle Smartphones abwerten, nur weil Apple seinem iPhone einen Rückenkratzer mit einbaut?

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master-of-davinci 14.02.2017, 12:47
97. Kritik wo sie hingehört

Ich möchte hier mehrere Kritikpunkte anschneiden. Zum einen über die Kommentare, zum Anderen über den "Test".

Liebe Smartphonegemeinde, warum fühlt ihr euch genötigt in einem Bericht über ein Telefon lauthals zu erklären warum ein Smartphone die einzige Wahl sein kann und warum muss man Menschen denen ein derartiges Telefon genau in ihr Nutzungsbild passt versuchen lächerlich zu machen? Sorry, ganz billiger Stil.

Zum Artikel, ich möchte das wirklich nicht "Test" nennen. Lieber Hr. Kremp, es steht ihnen natürlich frei eine Meinung zu solch einem Gerät zu haben, aber dann bitte formulieren sie diese auch so. Ein "Test" und als solchen Titulieren sie diesen Artikel, sollte professionell und Vorurteilsfrei gemacht werden, das verlangt die journalistische Sorgfaltspflicht. Dazu gehört natürlich, dass man ein Gerät seinem gedachten Zweck nach beurteilt. Diesen Zweck haben sie aber nicht einmal Ansatzweise versucht zu klären. Für wen ist dieses Telefon gedacht? Da sie es sich offensichtlich nicht erklären können, hätte ich da einen revolutionären Vorschlag: Einfach mal den Hersteller fragen, für welche Zielgruppe dieses Gerät gedacht ist. Und anhand dieser Zielgruppe klärt ein Test dann ob und wie gut es dazu passt.

So unwahrscheinlich es ihnen vorkommen mag (und so manchem Foristen) so scheint es doch eine Zielgruppe zu geben (die substanzlose Meinung einiger, dass da Leute am Werk sind die keine Ahnung von nichts haben ist beleidigent). Die dürfte dann wahrscheinlich interessieren, wie es mit Sende- und Empfangsleistungen aussieht, wie die Sprachqualität ist, tatsächliche Akkulaufzeiten, Gehäuserobustheit, Netzabdeckung (gerade im Hinblick auf die zu erwartende Einstellung des GSM Betriebes) , vlt. auch ob es Halterungen für Off-Roadfahrzeuge gibt? (da bspw. braucht man ein robustes Telefon, kein hypersensibles Smartphone).
Nun, wie auch immer die Zielgruppe aussieht, erfüllt das Telefon deren Anspruch? Das wäre ein Test. Ihr "Kommentar" sollte als solcher gekennzeichnet sein, denn wer nicht in der Lage ist ein technisches Gerät seinem Zweck nach zu testen, sollte keine technischen Reviews schreiben.

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karin_mainz 14.02.2017, 13:12
98.

Zitat von yepp
Alle von Ihnen genannten Anwendungen lassen sich mit einem kleinen Tablet besser erledigen als mit einem großen Telefon. Wenn man viel, auch in strukturschwächeren Gegenden, unterwegs ist, kann das Aufladen schon mal ein Problem sein. Die so hoch wichtige ständige Erreichbarkeit auf's Spiel setzen, weil man seine Geräte nicht funktional spezifizieren kann, wäre die Konsequenz für die Smartphone-Braucher. Hmm, ob das intelligent ist?
Ein Smartphone ist allerdings erheblich kleiner und passt in die Hosen- oder Jackentasche und z.B. auf Städtetrips wird mein Vater (und ich auch nicht) kaum sein Tablet mitschleppen. Das bleibt im Hotel oder zuhause.

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xineohp 14.02.2017, 13:29
99. Die Negativpunkte ...

... würde ich als absolute Positivpunkte werten. Die Spionagefunktionen sind reduziert, für Photos gibt es nicht am Netz befindliche Kameras und zum Musikhören gibt es einen nicht-spionierenden MP3-Player. Entnetzt Euch - das macht stark und Privat ;-)))

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