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Online-Attacke auf Sony Pictures: "Die Hacker arbeiteten schlampig"
AP

FBI-Angaben zufolge hat Nordkorea beim Online-Angriff auf Sony Pictures eindeutige Spuren hinterlassen. US-Geheimdienstdirektor James Clapper berichtet zudem von Pöbeleien eines nordkoreanischen Generals gegen die USA.

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MrBuddyCasino 08.01.2015, 12:11
1.

Niemand aus der Szene glaubt die Geschichte mit Nord Korea. Wenn wirklich NK dahinter stünde, hätten sie damit angegeben. Hier wurden einfach schlecht gesicherte Server genutzt, und das kommt gerade sehr gelegen. Zudem braucht es nur einen core router ohne egress-filter, damit man IPs spoofen kann. Um das zu beurteilen bräuchten wir aber mehr Details.

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hschmitter 08.01.2015, 12:12
2.

Ehrlich gesagt, würden mich Berichte über Geheimdienstaktivitäten Rußlands, Chinas, der USA und GB im Bereich des Hackens und Ausspionierens mehr interessieren als das dauerhafte Berichten über diese Aktion, die schlichtweg nur einen mittelmäßigen bis schlechten Film verhindern wollte - man könnte das unter künstlerischem Aspekt fast als Wohltat preisen,

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kulinux 08.01.2015, 12:14
3. Denen glaub ich doch alles!

Clapper? War das nicht der Mann, der dreist den Kongressausschuss belogen hat? Und dem soll man noch irgendetwas glauben, was er nicht unter "verschärften Verhörmethoden" geäußert hat? Wohl kaum.

Und eine Frage, die Comey gar nicht erst versucht zu beantworten, ist: Wieso sollten ausgerechnet die Nordkoreaner ein Interesse daran gehabt haben, den Film nach dem "Einbruch" bei Sony über Netzwerke zu verbreiten? Wieso interessierten sie sich für die Gehaltslisten und stellten diese ins Netz?
Und: Wenn die IP-Adressen auf Server in Nordkorea verweisen: Woher will das FBI wissen, dass diese nicht wiederum nur zum "Umleiten" der ursprünglichen Angrife benutzt wurden? Normalerweise erfolgen solche Angriffe zur Verschleierung der Herkunft über mehrere "gehackte" Rechner bzw. unter "gespooften", also gefälschten IP-Adressen. Hat das FBI die Möglichkeit, in die betreffenden koreanischen Server einzudringen und dort nachzuschauen, ob die Angriffe direkt von dort kamen? Ich glaube kaum …

Sorry, aber das Ganze ist dermaßen unglaubwürdig.

Ganz abgesehen davon, dass Sony sich spätestens mit der Installation von Rootkits als "Kopierschutz" erheblich viele "Freunde" gemacht hat und zugleich seine eigenen Sicherheitsvorkehrungen notorisch nachlässig waren …

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managerbraut 08.01.2015, 12:18
4. Was die US Geheimdienste

zur Internetnutzung Nordkoreas vermelden ist nichts neues und lange öffentlich bekannt!
Selbst die 1024 IP Adressen welche ganz Nordkorea über chinesische Provider zur Verfügung stehen sind öffentlich bekannt und kann jeder im Netz einsehen.
Neben Provider aus China stehen Nordkorea noch Zugänge über russische Provider zur Verfügung.
Bei der geringen Zahl von 1024 IP Adressen welche Nordkorea zur Verfügung stehen stellt sich der Westen und deren Geheimdienste ein Armutszeugnis aus Cyberangriffe aus Nordkorea nicht überwachend abzuwehen.

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Funni 08.01.2015, 13:15
6. In Nordkorea gibt es keine Proxys?

Ich setze in 10 Minuten einen Proxy auf, von dessen Existenz die USA auch nichts wissen.
Nehmen wir einmal an, dass die Hacker aus Russland kamen, sich die ganze Zeit mit Chinesischen Proxyservern verbunden haben, und plötzlich einen Nordkoreanischen Proxy, in dem sie angeblich unverschleiert im Netz waren, um den Verdacht auf Nordkorea zu lenken, da die Hacker ganz genau wissen, dass es in den USA eine Null von möchtegern Sicherheitsexperte die eben den Verdacht auf Nordkorea lenkt.
Ich bin auch nicht zufrieden mit Nordkoreas Politik, aber der Verdacht aufgrund Nordkoreanischen Verbindungsprotokollen ist nun wirklich zu weit hergeholt. Ich Klaue Daten bei Sony und vergesse meine IP zu verschleiern. Das passt irgendwie nicht ganz zusammen.

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silenced 08.01.2015, 13:48
7.

Wer den USA spätestens seit den 90'ern noch IRGENDWAS glaubt, was Anschuldigungen angeht, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Es wird Zeit dieses Land ins Abseits zu stellen und zu ignorieren. Der Rest der Welt kommt sehr gut ohne die USA aus.

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cor 08.01.2015, 14:15
8. Motiv?

Die Frage ist doch nach wie vor, was denn Nordkorea davon hätte? Eine Vermutung ist, dass es um den Film "The Interview" geht, in dem ein ein Attentat auf Kim Jong-un geplant wird.

Aber selbst dann verstehe ich es nicht. Wie genau würde denn Nordkorea die Veröffentlich dieses Filmes verhindern, wenn Sie sich bei Sony einhacken?

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GrinderFX 08.01.2015, 14:36
9.

Zitat von MrBuddyCasino
Niemand aus der Szene glaubt die Geschichte mit Nord Korea. Wenn wirklich NK dahinter stünde, hätten sie damit angegeben. Hier wurden einfach schlecht gesicherte Server genutzt, und das kommt gerade sehr gelegen. Zudem braucht es nur einen core router ohne egress-filter, damit man IPs spoofen kann. Um das zu beurteilen bräuchten wir aber mehr Details.
Was wollen sie uns mit dieser sinnlosen aneinanderreihung von Fachbegriffen sagen?
Dass sie diese 3 Begriffen kennen oder gibt es einen tieferen Sinn dahinter?
Mit dem Thema haben diese Begriffe leider wenig zutun.

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