Forum: Netzwelt
PageRank und Sponsored Storys: Facebook nutzt Google-Trick zum Geldverdienen

Viele Facebook-Nutzer ärgern sich über das Filterregime des sozialen Netzwerks - welche Inhalte bekommt man zu sehen, welche nicht? Jetzt nimmt Facebook auch noch Geld dafür, Einträge sichtbar zu machen. Das Modell ähnelt dem von Google. Die Börse ist erfreut, die Nutzer weniger.

Seite 4 von 4
dershamane 16.11.2012, 19:28
30. optional

[Quote: Der Vergleich mit Google hinkt auch gewaltig. Würde Google wie Facebook agieren, würde Google die Ergebnisliste künstlich verkürzen und dann Webseiten dafür bezahlen lassen, um überhaupt im Index aufzutauchen. Das ist aber nicht der Fall - Google muss nur logischerweise eine sinnvolle Reihenfolge der Ergebnisse ermitteln. Google entfernt aber niemanden von Platz 1 der regulären Suche und bietet dann an für ein paar tausend Dollar wieder dort gelistet zu werden.]
Doch genau das macht Google! Oder ist dir nicht aufgefallen, dass die Suchergebnisse in den letzten Jahren immer schlechter (kommerzieller) geworden sind.
ich denke schon seit einiger Zeit, dass sich FB (so wie unglaubliche viele andere Internetphänomene (StudiVZ....) selbst richten wird. Und zwar unabhänig von der Firmenpolitik, da es einfach ab einer Gewissen Anzahl an Nutzern ein verstärktes Interesse des Einzelnen an seiner Privatsphäre hervorruft und seine Daten eben nicht mit "jedem" zu teilen. Und man sich daher in immer kleinere Kreise zurückzieht und dadurch das Prizip FB per se ad absurdum geführt wird

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zila 16.11.2012, 23:20
31. Einfach blocken

Zitat von OlLö
Ich selbst stelle in letzter Zeit auch fest, dass ich in meinem Newsfeed fast nur noch Posts von Unternehmen zu sehen bekomme und immer weniger von meinen Freunden. Auch wenn ich selbst Statusmeldungen poste, erreiche ich kaum noch jemand. Waren es früher ruck-zuck 10-12 Likes, so sind es heute noch maximal 2-3. Wenn Facebook die Werbenden - also Zahlenden - nun so sehr bevorzugt und man bald nur noch bezahlte Postings zu sehen bekommt, gebe ich dem Netzwerk noch ein paar Jahre, bis sich niemand mehr dafür interessiert. Und an alle, die bisher nicht bei Facebook sind: Ja ... wir wissen es langsam, dass ihr zu besseren Gattung Mensch gehört.
Sie koennen doch einzelne Nutzer rausfiltern, warum also nicht auf die Firmen? Oder ein "unlike"? Ich hab da noch nie irgendwas sinnvolles an Werbebotschaft gesehen, ausser vielleicht bei so originellen kleinen Klitschen die noch so ein halbes Hobby sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dutchinnz 17.11.2012, 05:09
32. Zahlen....

Zitat von ichbinswieder100
..aber welcher private Nutzer wird Geld dafür ausgeben, daß seine Nachrichten gelesen werden?
Ich will wetten, daß es genügend Egostreichler gibt, denen es eine Bezahlung wert is, daß bei ihren Hunderten von "Freunden" die Nachricht erscheint, daß sie sich einen Song von Simple Rock anhören. Die Anzahl der Leute, die immer noch facebook benützen, sagt ja genug über das generelle Intelligenzniveau.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sonntags 17.11.2012, 08:51
33. Werbeaktionen auf Facebook

sind auch jetzt schon teuer (Apps programmieren...) und bringen meist eine geringe Response. Wenn FB jetzt zusätzlich Geld für Reichweite will, wird dieser Kanal für viele Werbetreibende noch ineffizienter. Obendrein verliert FB den Charme des "Besonderen" und macht sich vergleichbarer mit anderen Media-Kanälen. Könnte nach hinten losgehen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TheBear 17.11.2012, 17:30
34. Entfernung ist

Zitat von OlLö
Seltsam nur, dass die ersten Nutzer Studenten von Elite-Universitäten waren (und immer noch sind) ... scheint also nicht zu stimmen, was Sie behaupten. Ich für meinen Teil halte mich immer mit Aussagen zu Themen zurück, die ich nur aus der Entfernung kenne.
Entfernung ist manchmal gut um Dinge besser beurteilen zu können. Wenn die ersten Nutzer noch intelligent waren (die Idee als solche ist ja gut), hält sich die Intelligenz aber sehr in Grenzen, wenn man trotz dieser Methoden noch dabei bleibt. Wie gesagt, es sei denn man profitiert selbst davon.

Ist ein bisschen wie bei der Werbung: Die, die Werbung machen sind ja meist hochintelligent, was man von denen, die darauf reinfallen eben nicht sagen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
whocaresbutyou 18.11.2012, 15:18
35. Möglicherweise...

Zitat von OlLö
... Auch wenn ich selbst Statusmeldungen poste, erreiche ich kaum noch jemand. Waren es früher ruck-zuck 10-12 Likes, so sind es heute noch maximal 2-3. ...
... haben Ihre Freunde (/Buddys/Bekannte/Followers/...) auch einfach nicht mehr genügend Zeit, oder schlichtweg die Lust daran verloren, den stetig wachsenden Strom belanglosen Alltagsspam`s ihrer immer zahlreicher werdenden Freunde (/Bekannte/...) zu kommentieren.

Oder ein ausbleibendes [like] ist mangels alternativer Möglichkeiten ([dislike], [boring], [whatever], ...) einfach nur der Ausdruck nicht vorhandener Zustimmung.

Wenn ich so alle ein, zwei Wochen mal zum Telefon greife, oder Besuch bekomme, kann ich stundenlang quatschen, ohne ständig "ja, hab ich bereits (mehrfach) gelesen" denken zu müssen. Ich kann mich auf meine Arbeit oder meinen Gegenüber konzentrieren und werde nicht 24/7 von irgendwelchen "News" abgelenkt.

Und nein, Menschen ohne Facebook-Newsfeed sind nicht besser als andere. Die haben nur mehr Zeit ;o)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-1543525531 19.11.2012, 10:00
36. Sponsored Stories

Der Autor hat auch nicht ganz aufgepasst. "Sponsored Stories" existieren schon lange. Facebook bezeichnet alle Anzeigen, die mit dem Namen und der Interaktion eines Freundes auftauchen als "sponsored story" - egal ob im Newsfeed oder rechts in der Spalte mit der Werbung.
Dass Newsfeed-Meldungen jetzt gegen Geld prominenter und bei mehr Fans angezeigt werden, wird als "promoted Post" bezeichnet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bugchecker 19.11.2012, 13:11
37. Sehr blauäugig von Ihnen

Zitat von hyperlord
Ja klar, aber wenn jemand dafür Geld bezahlt, dann ist das kein SPAM mehr, oder wie ? Der Vergleich mit Google hinkt auch gewaltig. Würde Google wie Facebook agieren, würde Google die Ergebnisliste künstlich verkürzen und dann Webseiten dafür bezahlen lassen, um überhaupt im Index aufzutauchen. Das ist aber nicht der Fall - Google muss nur logischerweise eine sinnvolle Reihenfolge der Ergebnisse ermitteln. Google entfernt aber niemanden von Platz 1 der regulären Suche und bietet dann an für ein paar tausend Dollar wieder dort gelistet zu werden.
Da haben Sie aber reichlich wenig Ahnung von dem, was Sie da erzählen. Ihre Ausage beruht auf einer reinen Vermutung - die jedoch falsch ist. Google lässt sich sehr wohl die Toppositionierung in der Ergebnisliste bezahlen - und das nicht zu wenig. Man kann eine Position zwar auch mit anderen Mitteln begünstigen, dennoch erscheint ganz oben in der Liste, wer zahlt. Und das kostet schnell einige tauschend Euro. Meine Ex-Firma kann da ein Lied davon singen. Da haben sich mehrere Firmen einer Branche gegenseitig mit den Preisen hochgepusht bei Google, damit immer wieder der andere Wettbeewerber weiter oben steht.

Google muss auch nicht zwingend befürchten, dass User auf einen anderen Suchdienst ausweichen, weil die Bequemlichkeit der User Google mittlerweile soviel Marktmacht gegeben haben, dass die sich so Einiges erlauben können.

Was glauben Sie, wieviele Leute nicht mal wissen, was eine Adressleiste im Browser ist - wo sie doch immer HauMichWeg in das Suchfeld bei Google eingeben - und zwar grundsätzlich!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
simba1 11.12.2012, 13:19
38. Die Aufteilung von Social Media

Social Media wird für Unternehmen zukünftig nicht mehr weg zu denken sein. Unternehmen sollten den Social Media Einsatz klar differenzieren: neben social networks stehen microblogging Dienste wie twitter, Dokumenten Netzwerke wie youtube, pinterest oder slideshare, und social bookmark Verzeichnisse wie delicious, diigo oder linkmerken zur Verfügung. Viele Möglichkeiten für Interessenten, Fans und
Follower. Ich empfehle folgenden Link für weitere Informationen:
http://www.inar.de/studie-online-pr-ist-fur-86-prozent-der-unternehmen-das-wichtigste-kommunikationsinstrument-der-zukunft-2/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kodama 12.03.2013, 14:06
39.

Diese Aspekte sind ohne Frage ärgerlich und kritisch zu betrachten. Die unerträgliche Arroganz mit welcher "Nicht-Facebook-Nutzer" hier bisweilen auftreten ist ebenso kritisch zu betrachten. Da wird von niedrigem IQ etc. geredet. Welch Nonsense. Ich nutze Facebook bewusst, weil mein Freundes- und Bekanntenkreis international ist und für mich schlicht keine Alternative besteht diesen derart erfolgreich zu pflegen und zu erhalten. Und für die Schlaumeier, welche damit kommen "früher ging's doch auch", früher, als ich Teenager war, wohnte auch alle quasi in der gleichen Stadt. Heute wohnen meine Freunde in der ganzen Welt. Facebook erlaubt mir, an ihrem Leben teilzuhaben, als wären sie "nebenan", und umgekehrt. Eine wirklich vergleichbare Alternative gibt es leider bisher nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 4