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Passwort-Diebstahl: Wie Sie das Schlimmste verhindern können
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Mehr als 1,2 Milliarden Login-Daten sollen Kriminelle erbeutet haben. Wer ein paar Grundregeln beachtet, kann sich vor all zu großem Schaden schützen.

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epic_fail 06.08.2014, 15:32
1.

Zitat von sysop
Mehr als 1,2 Milliarden Login-Daten sollen Kriminelle erbeutet haben. Wer ein paar Grundregeln beachtet, kann sich vor all zu großem Schaden schützen.
Es gibt bis jetzt überhaupt keinen Beweis für den Diebstahl. Diese Geschichte basiert auf der Aussage eine us-amerikanischen Unternehmens, welches nun Geld verlangt, wenn man wissen will, ob man auf der angeblichen Diebstahlsliste steht. SPON täte gut daran, sich auf solchen Nonsens garnicht erst einzulassen! Erst beweist man den Diebstahl - dann kann man Ratschläge erteilen. So erweckt es aber den Eindruck, dass der SPIEGEL jetzt mitmacht, beim großen Bullshitbingo. Das finde ich sehr schade!

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GrinderFX 06.08.2014, 15:32
2.

Der halbe Artikel beschreibt wie man sicherer Passwörter wählen kann und die restliche Hälfte erklärt mir, dass ich eh nichts gegen machen kann.
Irgendwie schizophren.
Da mittlerweile kaum bis gar keiner mehr Bruteforce Attacken macht, ist man als Benutzer total chancenlos. Da kann ich mein Passwort noch so lang und noch so kompliziert machen, das wird nichts ändern. Höchstens das regelmäßige Ändern des Passworts mag helfen, da die Leute dann mit den erbeuteten Daten wenig anfangen können, nur wie soll das gehen, da man ja mittlerweile für jede Seite irgendeinen Account braucht, auch wenn man nur irgendwas downloaden möchte. Würde ich also wöchentlich meine 20 - 30 Passwörter ändern, wie soll ich mir das dann bitte merken?
Passwortmanager sind ja noch schlimmer. Kriegt jemand dazu Zugriff ist der Schaden ja noch größer.

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maco 06.08.2014, 15:39
3. Unsinn

Zitat von epic_fail
SPON täte gut daran, sich auf solchen Nonsens garnicht erst einzulassen! Erst beweist man den Diebstahl - dann kann man Ratschläge erteilen. So erweckt es aber den Eindruck, dass der SPIEGEL jetzt mitmacht, beim großen Bullshitbingo. Das finde ich sehr schade!
Die Tipps im Artikel sind doch unabhängig vom Diebstahlfall grundlegende Weisheiten der Passwortsicherheit:

- Starke (lange!) Passwörter verwenden.
- Unterschiedliche Passwörter für unterschiedliche Logins.
- Passwörter ab und an wechseln.
- Alternativen wie Zweifaktorauthentifizierung verwenden.
- Sicheres Recoveryverfahren verwenden.

Diese Ratschläge gibt es schon jahrelang (jahrzehntelang) ganz unabhängig von IT und Internet.

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glen13 06.08.2014, 15:42
4.

Zitat von sysop
Mehr als 1,2 Milliarden Login-Daten sollen Kriminelle erbeutet haben. Wer ein paar Grundregeln beachtet, kann sich vor all zu großem Schaden schützen.
Es ist doch ganz einfach. Wechseln Sie Ihre aus mindestens 4 Kleinbuchstaben, 4 Großbuchstaben, 8 Zahlen und 16 Sonderzeichen bestehenden Passwörter einmal täglich für Ihre 76 Zugänge. Nach einer Woche besuchen sie Ihren Psychotherapeuten und lassen sich krank schreiben.

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felisconcolor 06.08.2014, 15:46
5. das ist doch grad der

Erinnerungsservice.
Alle paar Monate einen Artikel über Passwortklau und schon stürzen wie der alle an den Computer und ändern ihr Passwort. Das ist eine sehr noble Geste von SPON

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Finsternis 06.08.2014, 15:54
6. Bitte KEINE Passwörter ÄNDERN!

Laut Aussage des US-Unternehmens ist ein Großteil der betroffenen Webseiten immer noch anfällig.

Wer jetzt sein Passwort ändert riskiert damit, dass die "Diebe" an neue Passwörter gelangen und somit auch verifizieren, welche Daten von aktiven Nutzern stammen (gerade für den Versand für Spam sehr lukrativ).

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Jay's 06.08.2014, 16:03
7. Kommt jetzt alle 2 Monate

eine Schreckensnachricht, dass Passwoerter gestohlen worden sind? Dabei ist nicht einmal bekannt, welche Firmen betroffen sind. Solange dies nicht bekannt ist, werde ich nicht mein Passwort aendern.

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bluesfreak47 06.08.2014, 16:04
8. Meine Bank empfiehlt...

..ein sicheres Passwort mit mindestens 8 Zeichen, zwei Sonderzeichen und zwei Zahlen und zwei Großbuchstaben. Um mich in mein Online-Banking einzuloggen, stehen mir 5 (in Worten:fünf!) Stellen zur Verfügung. Finde ich irgendwie logisch, denn mein Gedächtnis ist nicht mehr das beste. Aber ich habe ja neben meinem Computer noch einen Taschenkaklender, da schreibe ich alle meine PINs und Geheimzahlen rein. Oh Gott, ich habe den gerade in der Bank oder auf dem Wochenmarkt verloren!

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bk69 06.08.2014, 16:04
9. Mein Handy

"Denn Ihr Handy, an das die Codes geschickt werden, haben ja noch immer Sie selbst."
Ja genau, und es gibt gaaar keine Möglichkeit eine SMS abzufangen. Wie naiv sind die Experten denn hier? Wo ich Ihnen aber recht gebe: Lange Passwörter benutzen, denn ein g5%6haz4! ist deutlich schwieriger zu klauen als ein 12345 :-) ... einfach zu geil die Tipps

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