Forum: Netzwelt
Passwort-Probleme bei Twitter: So schützen Sie Ihren Account besser
Getty Images

Wegen einer internen Sicherheitslücke rät Twitter allen Nutzern, vorsichtshalber ihr Passwort zu ändern. Der Vorfall zeigt: Wer sich nicht allein auf ein Kennwort verlässt, ist klar im Vorteil.

Seite 2 von 2
axel_spon 04.05.2018, 14:39
10.

Zitat von noch_ein_forenposter
Sachbearbeiter sondern einen Passwort-Manager wie z.B. "Keepass". Dort können Sie alle Ihre Passwörter verschlüsselt ablegen und bei Bedarf herauskopieren. Sie brauchen sich nur noch das Passwort für den Passwort-Manager zu merken. Ich selbst habe übrigens keinen Twitter-Account, aber ganz aus dem Internet aussteigen will ich nun auch nicht. Passwörter braucht man im Internet ja an vielen Stellen.
Woher wissen Sie denn, dass der Passwort-Manager Ihr Passwort nicht gleich bei der Eingabe an die Hacker in Nigeria oder sonstwo versendet? Unverschlüsselt?

Passwörter sind immer noch am sichersten allein im Kopf. Da das längst an Grenzen stößt am zweitsichersten auf schnödem Papier. Es sollte nur nicht ein Post-it unter Ihrem Mousepad sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gertner27 04.05.2018, 15:08
11. Kleiner Tipp an die Redaktion

ist ja nett, das Markus Böhm uns die Zwei-Faktor-Identifizierung an seinem eigenen Twitter-account zeigt, aber er sollte dabei darauf achten, das seine privaten Daten im hintergrund nicht sichtbar sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rehde 04.05.2018, 18:12
12. Twitter: "Passwort ändern?"

Nett finde ich von Twitter, dass beim Aufrufen direkt die Frage kommt "Passwort ändern?"
Naja, wenn Leute hier nur im SPIEGEL schreiben wollen, bitteschön. Spiegelleser unter Spiegelschreibern, und nur Deutschleser/-schreiber.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ripley99 05.05.2018, 14:49
13. Au weia

Zitat von axel_spon
Woher wissen Sie denn, dass der Passwort-Manager Ihr Passwort nicht gleich bei der Eingabe an die Hacker in Nigeria oder sonstwo versendet? Unverschlüsselt? Passwörter sind immer noch am sichersten allein im Kopf. Da das längst an Grenzen stößt am zweitsichersten auf schnödem Papier. Es sollte nur nicht ein Post-it unter Ihrem Mousepad sein.
Keepass ist Open Source Software. Da haben also schon ein paar Leute den Code auf Hintertüren abgeklopft. Passwörter im Kopf zu speichern ist einfach nur blöd, denn erstens kann sich ein Normalsterblicher höchstens eine Handvoll merken, und dann auch nur eher schlichte Zeichenkombinationen geringer Länge. Bezüglich Passwortsicherheit gegenüber einem sog. "Brute Force" Angriff (Kombinationen erraten auf Basis von Listen bekannter Passwörter oder stures Durchprobieren) hilft nach derzeitigem Wissensstand in erster Linie reichliche Länge, die gerne empfohlenen Sonderzeichen bringen wenig und und "Leetspeach" (in umgangssprachlichen Wörtern bestimmte Buchstaben durch grafisch ähnliche Sonderzeichen ersetzen, z. B. i -> !, e/E -> 3, o/O -> Null etc.) ist eher ein Gag als eine Steigerung der Sicherheit. Die Finger lassen sollte man auch von immer wieder mal empfohlenen Systemen der Sorte "Standardpasswort plus angehängter Name des Dienstes".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 2