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Persönliche Daten: Google will alles über dich wissen

Die Suchmaschine verkauft es als Super-Service, Datenschützer sind skeptisch. Google will alle persönlichen Nutzerdaten verknüpfen und zu einem neuen Dienst kombinieren. Das Unternehmen soll zum Assistenten des Users werden, dem man sich ganz und gar anvertraut.

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rolandmuck 25.01.2012, 13:11
40. Datenschützer

Diese Datenschützer gehen mir gewaltig auf den Senkel, die sollten sich darauf konzentrieren, meine Daten in Hinblick auf die Staatskrake zu schützen.
Wenn z.B. die Schlapphüte und die Polizei zu tausenden Handys orten, oder wenn jeder Polizeihauptmeister auf der Gartenparty zum Besten gibt, was er vor wenigen Stunden noch im Polizeisystem nachgeguckt hat.

Nix ist sicher, sei es die angeblich so tolle Steuernummer, bzw. Datenbank, deren Einführung wegen miserabler Arbeit zum x-ten mal verschoben wurde, sei es die Versichertenkarte. Google oder Facebook und Andere wären schon längst pleite würden sie so einen Schrott abliefern.

Ein weites Feld für die Landes- und Bundesdatenschützer.
Mit google und Co. komm ich schon selbst klar.

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Cephalotus 25.01.2012, 13:13
41. .

Zitat von Waldesmeister
* google kennt ...
- darüber hinaus Euer Bewegungsprofil (Android smartphones mit GPS)
- Eure Adresse und ist in der Lage, beliebige Bilder im Internet mit GPS Information in den EXIF Daten dieser Adresse zuzuordnen (wenn also irgendwer irgendwo ein Bild hoch lädt, dass er bei Euch in der Wohung geschossen hat mit GPS Daten, dann weiß google das)
- darüber hinaus dann vermutlich Euer Gesicht und verfügt über Software, dieses gesicht in allen Bildern im Internet zu suchen
- Euer Schreibprofil, also gerne verwendete Wortkombinationen, typische Tipp- und Rechtschreibfehler und ist damit in der Lage, Texte von Euch zu erkennen.
- alle Daten, die ihr über google Dienste zu Verfügung stellt. (die eigene Festplatte ist ja unmordern, heute speichert man ja auf der Cload)

Und wer jetzt glaubt, das würde google auch künftig nicht nutzen der muss hochgradig naiv sein

Übrigens schon mal nachgedacht, dass in jedem smartphone ein Mikrophon, meistens gleich zwei recht hoch auflösende Kameras, GPS, Beschleunigungssensor u.v.m stecken.
Dass man das Ding dann zur Kommunikation und Nachrichtenübermittlung benutzt macht es auch nicht besser.
Früher mussten die Geheimdienste noch Wanzen in der Wohnung anbringen, heute ist man da eigentlich nur noch ganz wenige kleine Schritte entfernt.

mfg

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jObserver 25.01.2012, 13:16
42. Paranoia, ick hör dir trapsen.

Zitat von Waldesmeister
* google kennt alle Eure Freunde, Eure Bekannten, Eure E-Mails und andere Kommunikation (aus google+) * google weiß, welches Sex-Spielzeug Ihr Euch kauft, welche Porno-Websites Ihr Euch anschaut und was Ihr sonst noch so für Schweinereien treibt (google-Suche und die Google-Tracker auf fast allen Webseiten, die genau nachvollziehen können, welche Webseiten Ihr so alles besucht ---> komplettes Bewegungsprofil im Internet)
Du armer... So ein Paranoia!
Google will lediglich die Daten (noch mehr) zusammenführen - mehr wissen tun sie auchdanach nicht. Und was deine Spionage-Phantasien betrifft: "fast jede" Webseite hat nicht Google Analytics - kannst du ganz einfach testen, ob nämlich deine Lieblings-Porno-Seite den GA-Code enthält. Vermutlich nicht.

Also: du bist safe.
Abgesehen davon: wenn Google doch bekanntermaßen millionen, zigmillionen Datensätze über jeden von uns hat (oder haben könnte), wer glaubt denn dann bittesehr noch, dass die die händisch "missbrauchen"???? Mehr als Algorithmen werden nie mit den Daten zu tun zu bekommen, dazu sind das viel zu viele Informationen für gerade mal 30.000 Mitarbeiter.....

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BkyThatcher 25.01.2012, 13:16
43. Arpanet

Google will alles über dich und dich und dich wissen. Endlich ist das Internet bei seiner Zweckbestimmung angekommen. Es wurde als militärisches Netzwerk in den 60ern konzipiert. Nun ist das militärische Ziel - die Fernsteuerung - auch im zivilen Bereich angekommen. Stellt sich die Frage, warum immer alles nach demselben Muster ablaufen muss? Der Mensch hat eben keine richtige Fantasie!

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der_pfau 25.01.2012, 13:17
44. Der gläserne Kunde oder nackt im Internet.

Zitat von sysop
Die Suchmaschine verkauft es als Super-Service, Datenschützer sind skeptisch. Google will alle persönlichen Nutzerdaten verknüpfen und zu einem neuen Dienst kombinieren. Das Unternehmen soll zum Assistenten des Users werden, dem man sich ganz und gar anvertraut.
Es ist erschreckend, wie naiv mancher hier auf diese Meldung reagiert. Wer seine Daten im Netz allen zugänglich machen möchte, bitte sehr.
Sie machen damit Internetpiraten glücklich. Fakt ist, wer meine Daten zugänglich machen will, der muss mich fragen. Für all diejenigen, welche darauf vertrauen, dass nicht passiert, ist der Film "Der Staatsfeind Nr.1" empfehlenswert. Sicher, nur ein Film. Aber wer garantiert mir, dass meine Daten nicht in die falschen Hände gelangen, sich jemand für mich ausgibt, unter meinem Namen Bestellungen aufgibt oder mich auf wiederlichste Art diffamiert und fertig macht? Und schon mal vorab. Ich möchte auch kein Einzelfall sein, falls jemand mit diesem Totschlagargument kommen will. Bald gibts dann auch noch Bankdaten, "Vorlieben" und häufig Bestelltes im Internet. Dann weiß auch jeder, ob es bei mir etwas zu holen gibt. Soll heißen, ob sich ein Einbruch lohnt. Vertrauen ist gut ....

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FraSoer 25.01.2012, 13:18
45.

Genau das selbe macht das Facebook aber auch und dort hat man nicht die Möglichkeit, jene "Spionage Funktionen" zu umgehen.

Es gibt einige einfache Maßnahmen, damit Google kein Profil von mir gestalten kann:


1. Entweder Firefox benutzen oder statt Chrome, Iron (entspricht Chrome ohne die Spionagefunktionen)
2. Adblocker im Browser installieren und Google Analytics und G+ blocken
3. Nur via Proxy auf Google suchen
4. Aus Google (YouTube, GMail etc.) ausloggen wenn ich es nicht brauche
5. Android mit einem anderem Google Konto benutzen als auf meinem Desktop

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der_pfau 25.01.2012, 13:26
46. Gut gebrüllt...

Zitat von rolandmuck
Diese Datenschützer gehen mir gewaltig auf den Senkel, die sollten sich darauf konzentrieren, meine Daten in Hinblick auf die Staatskrake zu schützen. Wenn z.B. die Schlapphüte und die Polizei zu tausenden Handys orten, oder wenn jeder Polizeihauptmeister auf der Gartenparty zum Besten gibt, was er vor wenigen....
...aber auch die Polizei kann Google nutzen. Quasi als Ergänzung der eigenen Daten. :-)

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Deepthought42.0815 25.01.2012, 13:39
47.

Zitat von sysop
Die Suchmaschine verkauft es als Super-Service, Datenschützer sind skeptisch. Google will alle persönlichen Nutzerdaten verknüpfen und zu einem neuen Dienst kombinieren. Das Unternehmen soll zum Assistenten des Users werden, dem man sich ganz und gar anvertraut.
Das kommt ja völlig überraschend. Danke für die Info!

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Agentsnake 25.01.2012, 13:40
48. Ich kann es nicht mehr hoehre

Zitat von sysop
Die Suchmaschine verkauft es als Super-Service, Datenschützer sind skeptisch. Google will alle persönlichen Nutzerdaten verknüpfen und zu einem neuen Dienst kombinieren. Das Unternehmen soll zum Assistenten des Users werden, dem man sich ganz und gar anvertraut.
Dieses Datenschutzgebrabbel wem es nicht passt muss sich dort nicht anmelden es wird keiner gezwungen Google zu nutzen wenn ich so einen scheiss schon iweder lese .... Wo ist das problem seit Ihr alle so wichtig das Ihr glaubt Eure daten sind wichtig .... alles nur meketing bullshit nix weiter.

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das_dunkle_Orakel 25.01.2012, 13:45
49. Titel

Zitat von jObserver
Du armer... So ein Paranoia! Google will lediglich die Daten (noch mehr) zusammenführen - mehr wissen tun sie auchdanach nicht. Und was deine Spionage-Phantasien betrifft: "fast jede" Webseite hat nicht Google Analytics - kannst du ganz einfach testen, ob nämlich deine Lieblings-Porno-Seite den GA-Code enthält. Vermutlich nicht. Also: du bist safe. Abgesehen davon: wenn Google doch bekanntermaßen millionen, zigmillionen Datensätze über jeden von uns hat (oder haben könnte), wer glaubt denn dann bittesehr noch, dass die die händisch "missbrauchen"???? Mehr als Algorithmen werden nie mit den Daten zu tun zu bekommen, dazu sind das viel zu viele Informationen für gerade mal 30.000 Mitarbeiter.....
Genau diese Nutzer sind erwünscht.
Was ich mir nicht vorstellen kann, der geht auch nicht.
Sie haben leider keine Ahnung von den derzeitigen Möglichkeiten analytischer Software plus entsprechender Rechnerhardware.
UND
Das ist erst der Anfang. Das ganze ist ein Milliardengeschäft. Ganz zu schweigen von dem Zugriff durch staatliche Institutionen.

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