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Piratinnen-Buch "Klick mich": Verloren im Faselmorast
dapd

Das Interessanteste an diesem Buch ist das Vorschusshonorar: 100.000 Euro soll das Piraten-Vorstandsmitglied Julia Schramm für ihr Bekenntniswerk "Klick mich" bekommen haben - mehr als Bettina Wulff für "Jenseits des Protokolls". Warum bloß? Das Buch ist ein Desaster.

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gbk666 17.09.2012, 09:51
1.

Was genau hat dieses Buch jetzt mit der Piratenpartei zu tun, oder warum wird so explizit darauf hingewiesen das die Autorin Vorstand bei der PP ist?

Ich könnte mich nicht erinnern wann das letztemal über die Parteizugehörigkeit eines Autors schon direkt in der Überschrift hingewiesen wurde.

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dontbelievethehype 17.09.2012, 09:55
2. Wird das Piraten-Bashing nicht irgendwann langweilig?

Mit Contentmafia und Kapitalisten haben die Piraten doch recht. Mögen Sie die fetten Säcke der etablierten Parteien endlich verdrängen.
Lieber Spiegel, wir wissen jetzt auf welcher Seite ihr steht und die wiederholten Lügen über die Piratenpartei machen Euch auch nicht glaubwürdiger.
Ist es Ihnen vielleicht schonmal in den Sinn gekommen, das auch Bad Publicity letztendlich Publicity ist?
Es kann auch ein Anreiz sein, diese Partei zu wählen, weil die Mainstream-Medien und die etablierten Parteien dagen sind, dann kann es ja nur gut sein. :)

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Einweckglas 17.09.2012, 09:57
3. Ein Blick in das Gesicht genuegt....

Denn dem Babyspeck ist die noch nicht entronnen. Soll heissen: Was ist da auch anderes zu erwarten? Sollte das Buch vielleicht den Versuch darstellen, den technikresistenten Oltimern unserer Gesellschaft Einblicke in das Waehlerklientel der Piraten zu verschaffen? "Diktatur des Poebels", das beschreibt diese Partei sicherlich am ehesten! Wer jene Einblicke braucht, sollte mal wieder an die Uni und die darumliegenden Kneipen gehen und sich damit das Geld fuer dieses Buch (er-)sparen.

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DarkNose 17.09.2012, 10:02
4. Dann machts doch besser...

Es gibt unzählige Autoren die Bücher schreiben, welche Menschen nicht verstehen... Nur weil Frau Schramm im Piratenvostand sitzt wird das Buch hier kritisiert. Das ist sehr guter investigativer Journalismus, den die Welt brauch. Es gibt in Deutschland ganz andere Probleme, aber natürlich schafft es eine Buchkritik auf die Hauptseite von SPON... Ganz wichtige Nachricht!

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spon-facebook-10000317957 17.09.2012, 10:11
5. optional

Wo kann ich das Buch den runterladen?
Kostenlos natürlich.
Hat mal jemand einen Link?

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Olaf 17.09.2012, 10:11
6.

Zitat von gbk666
Was genau hat dieses Buch jetzt mit der Piratenpartei zu tun, oder warum wird so explizit darauf hingewiesen das die Autorin Vorstand bei der PP ist?
Weil es der einzige Grund ist, warum ihr Werk überhaupt veröffentlicht wurde.

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kumi-ori 17.09.2012, 10:13
7.

Zitat von sysop
Das Interessanteste an diesem Buch ist das Vorschusshonorar: 100.000 Euro soll das Piraten-Vorstandsmitglied Julia Schramm für ihr Bekenntniswerk "Klick mich" bekommen haben - mehr als Bettina Wulff für "Jenseits des Protokolls". Warum bloß? Das Buch ist ein Desaster.
Jeder Parteibonze schreibt heute ein Buch um seine mageren Diäten aufzubessern. Ist nichts Besonderes. Was diese Dame noch nicht weiß: normalerweise hält man sich dazu einen Ghost Writer.

Ich denke mal, dass das Buch ein Bestseller wird. Mütter werden es an Weihnachten ihren Söhnen schenken, weil die mal irgendwas von Internet erzählt haben.

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themistokles 17.09.2012, 10:16
8.

Zitat von dontbelievethehype
Mit Contentmafia und Kapitalisten haben die Piraten doch recht. Mögen Sie die fetten Säcke der etablierten Parteien endlich verdrängen.
Wie schön Sie den SPON- Autor schon in ihren ersten beiden Sätzen bestätigen... Ohne das Buch gelesen zu haben, muss ich dem Spiegel- Online- Artikel rechtgeben und wer sich auch nur ein paar Stunden in der Woche ich Chat-Rooms und Foren auffhält weiß, dass wieviel Wahrheit in diesem kurzen Artkel steht.

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teutoniar 17.09.2012, 10:19
9. Der Balken im Auge

Zitat von gbk666
Was genau hat dieses Buch jetzt mit der Piratenpartei zu tun, oder warum wird so explizit darauf hingewiesen das die Autorin Vorstand bei der PP ist?
Der Umstand, dass Schramm (ebenso übrigens wie Ponader) ihre Bekanntheit als Funktionärin der Piratenpartei für private monetäre Interessen nutzt, ist jetzt nicht nur von der Hand zu weisen, sondern springt einem direkt ins Auge. Bei jeder anderen Partei, mit denen Sie sympathisieren, wäre Ihnen das sicher auch gleich aufgefallen. Warum hier nicht? ;)

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