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Pöbeleien im Web: Netzhass ist gratis

Digitaler Hass ist anders. Der Hassende muss dem Gehassten nicht von Angesicht zu Angesicht begegnen. Das führt zu entfesselten Kommentaren und Tränen vor dem Monitor. Wir brauchen eine digitale Herzensbildung.

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thomas_gk 04.12.2012, 12:46
1.

"Wer noch nie in einem digitalen Hasssturm war, ahnt kaum, wie es sich anfühlt, wie tief es geht, wenn man dem ungeschützt ausgesetzt ist."
Ungeschützt? Rechner ausschalten, Buch lesen, an die frische Luft gehen...
Wer nicht durch einen gesetzlich bestellten Vormund in seinem Handeln bestimmt wird, ist doch selbst schuld, wenn er sich derartigem Quatsch aussetzt.

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zephyros 04.12.2012, 12:48
2. netzhass

naja, etwas ausufernd der Artikel und schon seltsam, dass der Autor mit keinem Wort erwähnt, warum viele ihrem Hass im Netz freien Lauf lassen: weil sie anonym bleiben bzw. sich hinter einem Pseudonym verstecken können?!

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sandboxer 04.12.2012, 12:52
3. 12 Punkte

Sascha, das war die volle Punktzahl.
Ich hätte mir allerdings auch noch den Bezug zu kostenlosen Downloads gewünscht. Auch dort greift der gleiche Mechanismus. Zwar kein digitale Hass eher ein digitales Scheißegal. Die Unmittelbarkeit ist nicht immer gut.

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natschos83 04.12.2012, 13:02
4. Gegenmaßname:

Zitat von sysop
Digitaler Hass ist anders. Der Hassende muss dem Gehassten nicht von Angesicht zu Angesicht begegnen. Das führt zu entfesselten Kommentaren und Tränen vor dem Monitor. Wir brauchen eine digitale Herzensbildung.
Bei Quadtrillionen Menschen im Internet gibt es immer ein paar verzweifelte Prozent die Aufmerksamkeit durch rumpöbeln erzwecken wollen.

Gegenmaßnahme: Ignorieren - E-Mail Filter, Nachrichtenfilter und Kontaktlisten säubern. Vor allem: Nichts persönlich nehmen.

Ganz einfach. Schon ist man Netz-Zertifziert!

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monzaman 04.12.2012, 13:12
5.

Zitat von thomas_gk
"Wer noch nie in einem digitalen Hasssturm war, ahnt kaum, wie es sich anfühlt, wie tief es geht, wenn man dem ungeschützt ausgesetzt ist." Ungeschützt? Rechner ausschalten, Buch lesen, an die frische Luft gehen... Wer nicht durch einen gesetzlich bestellten Vormund in seinem Handeln bestimmt wird, ist doch selbst schuld, wenn er sich derartigem Quatsch aussetzt.
Dadurch geht der Haß aber nicht weg.

Er bleibt nur so lange weg, wie der Aus-Knopf ausgeschaltet ist!

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strixaluco 04.12.2012, 13:13
6. Wer sich komplett im Ton vergreift...

... der disqualifiziert sich in meinen Augen für jede Diskussion, ganz egal, ob das Im Netz oder im "realen Leben" statt findet. Ich glaube, das kann eine großer Bestandteil der "Hornhaut" sein. - Ich habe das Gefühl, dass viele Leute das Internet als "Ersatzmülleimer" für Frust an anderen Stellen benutzen - anonym "kann man sich das leisten", es leidet nur der nickname, nicht der reale Name... Manchmal hift gute Moderation von Foren gegen Übergriffe, aber wenn die zu weit geht, geht auch die ungebremste Meinungsfreiheit verloren, die viel am Internet so schätzen. Insofern: Ein gewisses Außmaß an ungefilterten Gedanken zu ertragen und ein dickes Fell dafür zu entwickeln, muss zu den Spielregeln gehören, wenn wir die Freiheit nicht aufgeben wollen.

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Onkel Uwe 04.12.2012, 13:15
7.

Zitat von zephyros
naja, etwas ausufernd der Artikel und schon seltsam, dass der Autor mit keinem Wort erwähnt, warum viele ihrem Hass im Netz freien Lauf lassen: weil sie anonym bleiben bzw. sich hinter einem Pseudonym verstecken können?!
Falsch. Er hat vielmehr sogar ein Beipsiel genannt, wo Leute selbst mit Klarnamen und Foto ihrem Netzhass freien Lauf liessen.

Alles in allem ein sehr wahrer Artikel, der auch wieder bestätigt, welcher Meinung ich schonlange bin: Ein großer Teil der Menschheit hinkt moralisch Jahrhunderte bis Jahrtausende hinter der technischen Entwicklung her.

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Frau Strate 04.12.2012, 13:15
9. Oft gegen Frauen

Frauen, die im Netz selbstbewusst auftreten, kriegen unfassbar viele Anfeindungen von Männern zu spüren. Da ist ein unglaublicher Hass gegen die selbstbewusste Frau. Im Netz kann Mann das alles raus lassen. Gruselig.

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