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Politiker-Fans: Warum selbst Deutsche Trump lieben
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Auch in Deutschland gibt es Menschen, die Donald Trump glühend verteidigen. Wer ihre Argumentation in den sozialen Netzwerken analysiert, erkennt schnell Parallelen zu einer hiesigen Bewegung.

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xxgreenkeeperxx 12.10.2016, 21:09
220. Frau Clinton gut beschrieben?

"When you're a star, they let you do it". Ich frage mich ob Herr Trump damit nicht auch Frau Clinton beschreibt. Ich meine sie hat sich von ihrem Mann ja nicht nur privat mit einer "Praktikantin" betrügen lassen, nein sie wurde auch noch als Frau, die ihren man nicht "befriedigen" kann damit durch alle Medien dieses Planeten gejagt und dem öffentlichen Spott preisgegeben. Und sie hat das mit sich "machen" lassen ohne öffentlich auch nur mit der Wimper zu zucken und ihrem Mann danach diesen Spießrutenlauf auch noch verziehen. Aus welchem Grund? Abgöttische Liebe wäre sicher eine mögliche Ursache. Die andere könnte in meinen Augen aber genau so gut sein, dass in diesem Fall ihr Mann Bill der Star war und sie genau wusste dass sie wohl nur mit ihm an ihrer Seite ihr Lebensziel, erste US-Präsidentin zu werden, erreichen kann. Werden wir wohl erst erfahren wenn sie ihr Ziel erreicht hat und dann ihren Emotionen freien Lauf lassen kann.

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Schnixus 12.10.2016, 21:12
221. Mal was Neues...

"Chemtrails", "Aluhüte", "VTler",etc. pp. Wird Ihnen die alte Leier eigentlich irgendwann mal langweilig und peinlich?! Bloß weil Sie Herr Lobo's Meinung teilen und damit alle abweichenden Meinungen kategorisch als falsch betrachten, heißt das noch lange nicht, dass nun ausgerechnet Sie ein ausgesprochenes Positivbeispiel der Evolution darstellen. Übrigens: Könnten Sie mir doch bitte freundlicherweise die Original-Dokumente in Kopie auf postalischem Wege zukommen lassen? Das dürfte auf Ihren speziellen Wegen der Informations- und Wissensbeschaffung ja kein Problem darstellen, da Sie Google in Kombination mit der Nutzung des eigenen Gehirns nicht als Wissensquelle anerkennen. Ich übernehme auch gerne das Porto.

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Hatch 12.10.2016, 21:20
222.

Zitat von tallinn1960
Das würde alles eine Rolle spielen, wenn Clintons Gegner ebenfalls eine diskutierbar konkrete politische Haltung hätte, und nicht bloß eine wolkig-allgemeine Absichtserklärung, die auf eine Baseball-Cap passt und obendrein angesichts der Situation der USA rätselhaft erscheint. Wenn die USA zur Zeit nicht "great" sind, wie sehen denn dann die USA aus, die "great" sind? So haben aber Amerikaner vernünftigerweise überhaupt keine Wahl und was immer man an Clinton kritisieren kann, wird obsolet - jedenfalls für die Wahlentscheidung.
Wenn die Leute keine Wahl haben, dann ist es keine Demokratie.

Ich fände es schwierig mich zwischen einem ungehobelten Populisten, Rassisten und Sexisten und einer völlig korrupten Lügnerin und Kriegstreiberin zu entscheiden.

Wenn man die desaströsen Ergebnisse z.B. in Lybien sieht und sich die Videos anschaut, in denen Hillary über die Ermordung eines Staatschefs eines souveränen Landes lacht, dann muss man anfangen zu reden.

Wenn man sich nur Trump anschaut, dann ja, muss man Clinton wählen, aber wenn man sich nur Clinton anschaut muss man Trump wählen. Ich würde tatsächlich Jill Stein oder Garry Johnson wählen, das ist zwar nicht strategisch, aber die einzige Möglichkeit ein halbwegs gutes Gewissen zu bewahren.

Nur mal als Denkansatz: welche Auswirkungen hat eine Flugverbotszone in Syrien gegen den Willen von Russland ? Sie hat auch im 2. TV Duell wieder gesagt, dass sie das machen will. Für mich unglaublich gefährliche Kriegstreiberei und, wie gesagt, sie wollte unbedingt den Einsatz in Lybien und sie war auch für den Irakkrieg. Beide Regionen sind schlimmer als vorher und sie hat ganz offensichtlich nicht daraus gelernt. Ich wäre vorsichtig diese Frau als alternativlos darzustellen.

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snoopye 12.10.2016, 21:25
223. Danke!

Herrlich, dieser Beitrag, Sascha Lobo. Er trifft das Phänomen auf den Punkt und entlarvt genau die Schwachheit jener Menschen, die nach irgendeinem vermeintlich Starken suchen, hinter dem sie sich dann verstecken können.

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ufta3.6 12.10.2016, 21:26
224.

Mich würde mal interessieren wer denn hier aktuell für die Clinton stimmen würde und was für mich noch entscheidender wäre, weshalb man sie wählen möchte. Auf die Erklärungen vermeintlichen Trump Wähler würde ich dabei gerne mal verzichten weil ich meine zu wissen das dies eh mindestens 90% davon nur Protestwähler sind weil man Hillary genauso wenig will und er der einzige ist der diese Frau noch verhindern kann. Es sei denn jemand ist wirklich positiven Glaubens bei seiner Entscheidung dann sollte er das auch dementsprechend so formulieren. Wenns geht mal ohne beleidigende Äußerungen. Aber das sollte ja damit umgangen werden das nicht jeder der für Trump's Fettnäpfchen Erklärungen finden möchte auch gleichzeitig aus Überzeugung seiner Fähigkeiten ihn wählen würde und dann hier hingestellt und als Bürger dritter Klasse abgestempelt wird. Das würde garantiert auch für einige Verwunderung und mächtig Gesprächsstoff sorgen, bis dann alle die gar keine Meinung haben sich die beste der anderen raus zu suchen damit sie nicht so dumm da stehen. Genau so kommt das nämlich rüber. Nur weil sie die vermeintlich vernünftigere Lösung von beiden wäre heißt es nicht gleichzeitig das es auch eine gute ist. Eine Frau mit so vielen Schwächen soll so ein mächtiges Land regieren und plötzlich nur noch stark sein und viel mehr richtig entscheiden als sie es bisher in ihrem Leben hin bekommen hat? Das wage ich zu bezweifeln. Den einzigen denen sie alles recht machen wird sind die Lobbyisten und ihre fragwürdigen Berater die schon immer meinen immer die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben. Vor allem ja wenn es bekanntlich um das Wohl der eigenen Bevölkerung geht ;)

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joerg.braenner 12.10.2016, 21:31
225. Endzeit der Demokratie

Nachdem ich hier eine große Zahl an Beiträgen über die Wahl zwischen Pest (Clinton) und Cholera (Trump) gelesen habe, muss ich mal eine ganz grundlegende Frage aufwerfen: Was ist das für eine Demokratie, in der es kategorisch nur zwei Parteien mit zwei Kandidaten geben darf? Es gibt zwar noch ein paar alternative Kandidaten, aber diese werden von vornherein als Spinner abgetan. Warum schaffen es die USA eigentlich nicht, mal aus diesem absurden Zwei-Parteien-System auszubrechen? Wenn die beiden Kandidaten Mist sind, sollte sich vielleicht mal ein Dritter anbieten, der kein Kriegstreiber oder Größenwahnsinniger ist. Warum laufen die Amerikaner denn zwanghaft einer der beiden großen Parteien nach?

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m a x l i 12.10.2016, 21:31
226. Das russische Weltimperium

Zitat von muellerthomas
Rüstungsausgaben Russland: 5,4% des BIPs Rüstungsausgaben USA: 3,2% des BIPs Bleiben wire doch bei den Fakten
Mit Hilfe Ihrer Fakten versteht man doch gleich, warum die Russen außerhalb ihres Landes, über die ganze Welt verstreut knapp 1.000 Militärbasen unterhalten und die USA nur drei oder so...Moment mal...oder war es anders herum?

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opus_111 12.10.2016, 21:33
227. Eine Gruppe von Trump Befürworter haben Sie übersehen....

Ich sage Gruppe weil ich hoffe hier nicht alleine zu stehen, wenn es sein muss mach ich es aber trotzdem.....
und zwar die Gruppe, die der Meinung ist, dass Trump weniger schädlich für Europa ist als Clinton. Clinton 1 (genauer, seine Administration) ist in den EU Helsinki Gipfel einmarschiert um dafür mit Erfolg zu sorgen, das der Euro unter seine Möglichkeiten bleibt und keine Konkurrenz zum Dollar bildet. Ausserdem, dass es keine engere militärische Kooperation auf EU Ebene gibt. Zur Strafe überhaupt an diesen Zielen gedacht zu haben mussten die folgsame EU Politiker dann auch noch diese schwachsinnige Aufnahmegespräche mit der Türkei führen. Ich bin mir sicher Clinton 2. wird in den selben Horn blasen (im Blasen sind die Clintons bekanntlich recht souverän). Also hoffe ich, dass Trump haushoch gewinnt. Dann hätte Europa eine Chance endlich erwachsen zu werden. Ich bin mir auch sicher, dass eine Lösung für Syrien eher mit Putin gefunden wird als gegen ihn. z.B. eine freie Stadt/freies Gebiet unter vorübergehende EU Verwaltung wo die Flüchtlinge dort vor Ort betreut werden können.

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die-metapha 12.10.2016, 21:36
228.

Zitat von Spiegelkritikus
Ob Trump die in ihn gesetzten Hoffnungen auch zu erfüllen vermag, ist natürlich fraglich. Aber er bringt als Antipode des Establishments auf jeden Fall eine Veränderung und allein schon das genügt vielen US-Bürgern, um ihn zu wählen.
Mein Gott, sie nehmen - wie so viele - Trump tatsächlich diese Show ab.
Vom Tellerwäscher, rechtschaffend und durch eigene Hände Arbeit zum Milliardär.... Ein echter Menschenfreund und Kumpel, selbsternannter Milliardär der seine Steuererklärung allerdings nicht veröffentlicht - trotz eigener Ankündigung. Der dummdreist gegen ein Establishment rotzt, dessen Kopf er doch selbst bildet.
Fahrig daherschwurbelt und mit inbrünstiger Überzeugung eine Behauptung nach der anderen in den Raum stellt, deren Wahrheitsgehalt gen null geht. Sich dadurch im Jubel seiner Gefolgschaft selbstverliebt sonnt. Eine tragische Figur die Homer nicht hätte besser beschreiben können...
Sie nennen ihn "Korruptionsresistent" - selten so gelacht! Ein Mann, der Staatsanwälten - welche gegen ihn ermitteln - mit gönnerischen spenden beisteht. Aus reiner Nächstenliebe und aus reiner Nächstenliebe.
O.k. - wer seinen Intellekt, seine eigenen Augen und Ohren nicht nutzt um diesen übergeschnappten Protz erkennen zu wollen, der hat ihn wohl einfach auch verdient.

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movfaltin 12.10.2016, 21:37
229. Lobo lügt

Zitat von
Es lässt sich objektiv feststellen, dass Donald J. Trump lügt wie niemand sonst in der politischen Öffentlichkeit.
Damit ist, sprachlich etwas verwirrend ausgedrückt, wohl gemeint: Es ist erwiesen, dass...
Und es ist zwar eindeutig erwiesen, dass Trump ein Lügner ist, der seinesgleichen sucht - aber dass er der Rekordhalter überhaupt ist, ist weder nachgewiesen noch ohne weiteres nachweisbar. Eine solche dreiste Lüge von Lobo lässt darauf schließen, dass es neben Trump noch weitere Personen gibt, deren intellektuelle Beschränktheit zu Falschaussagen führt - und macht damit ironischerweise die "krude These" Lobos noch einmal unwahrscheinlicher.

Es wäre einmal an der Zeit, dass Intellektuelle sich zum Weltgeschehen äußern in den Medien. Keine Typen wie Trump oder Lobo.

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