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Politiker-Fans: Warum selbst Deutsche Trump lieben
AFP

Auch in Deutschland gibt es Menschen, die Donald Trump glühend verteidigen. Wer ihre Argumentation in den sozialen Netzwerken analysiert, erkennt schnell Parallelen zu einer hiesigen Bewegung.

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Sonder ermittler 12.10.2016, 16:08
30.

Zitat von Tschirio
...halten Sie Frau Clinton für unwählbar. Selbst wenn ich mal alles Negative bei Ihr zusammensammle was ich so im Hinterkopf habe, dann ist sie allenfalls eine schlechte Präsidentschaftskandidatin. Trump dagegen ist ein weltweites Risiko. Die Einschätzung des Spiegel-Kommentars teile ich dabei. Also, warum glauben Sie, dass Trump weniger schlecht ist als Clinton?
Nun, jeder weiß, das es Clinton von ihren Hintermännern (die man nicht beim Namen nennen darf) beauftragt ist, den Dritten Weltkrieg gegen Rußland zu beginnen. Obama hält sich damit zurück und auch Trump wird es nicht tun. Aber da nun im letzten Duell die Vergewaltiger-Campagne gegen Clinton eröffnet wurde, sehe ich beste Chancen das Trump doch noch gewinnt und wir alle noch ein paar Jahre weiterleben können. Aueßerdem hat sich Trump klar gegen den Islam ausgesprochen, womit er Hunderte Millionen Europäer hinter sich hat!

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Leser161 12.10.2016, 16:08
31. Missverständnis

"...aber doch flächendeckendes Missverständnis vor, was genau Demokratie ausmacht. Und das sind nicht nur Wahlen, sondern eben auch Gespräche und Verhandlungen mit Interessengruppen."

Ich glaube das Missverständnis ist Ihrerseits, denn wenn Verhandlungen mit Interessengruppen ein Kennzeichen von Demokratie sind, dann war selbst Pharao Cheops ein Demokrat, denn der musste immer die Priesterkaste bei Laune halten.

Verhandlungen mit Interessengruppen sind auch nicht undemokratisch, undemokratisch wird es dann wenn geschickt Volkswille und Volksintresse ignoriert werden (Wenn sich z.B. Politik und Wirtschaft zusammentun um zum Nachteil des Bürgers Vorteile für sich zu generieren).

Ansonsten, ja es gibt Idioten bei den Trumpfans, es gibt überall Idioten, egal ob es sich um Flüchtlinge oder Trumpfans handelt.

In diesem Sinne.

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freekmason 12.10.2016, 16:10
32.

Zitat von muellerthomas
Weshalb nun ist Clinton Ihrer Meinung nach gefährlicher als Hitler, Stalin, Mao, Pol Pot,...?
den äußerungen von trump-fans zufolge, weil sie ihre emails nicht bei AOL gehostet hat und weil sie jungen männern nicht einfach in die hose greift oder so. die wissen das aber selbst nicht so genau.

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Olaf Köhler 12.10.2016, 16:10
33. Beängstigend

Wie minderwertig müssen sich solche Männer fühlen, wie wenig Selbstbewusstsein müssen die haben! Wie sie ihre Not herausschreien, nach dem angeblich "starken Mann" rufen, der "ehrlich" und gegen "Poltical Correctness" ist. So einer wären sie wohl selber gerne - aber dazu hat´s - aus welchen Gründen auch immer - nicht gereicht. Nun können sich sich austoben im Netz und finden wohl zum ersten Mal in ihrem Leben etwas Beachtung.
Man könnte Mitleid mit denen haben, wären es nicht so viele und schlummert nicht auch eine Gefahr in denen? Vermutlich würden die erst aufwachen,wenn es überall auf der Welt mehr "starke Männer" gebe, die sich gegenseitig mit Atombomben bewerfen.

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charlybird 12.10.2016, 16:10
34. Toller Kommentar,

absolut zutreffend und schon fast überfällig. Er analysiert nämlich nicht zum soundsovielten Male die miserable Performance und die Plattheiten von Trump, sondern vor allem die Unfähigkeit der deutschen Trump-Claqueure sich ernsthaft mit Politik auseinanderzusetzen, weil sie sich nur selbstbestätigend an seiner großen Klappe, aber nicht an den Inhalten orientieren. Dazu sei aber entschuldigend gesagt : Wie auch, wenn da keine sind.

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haifasuper 12.10.2016, 16:11
35. Clinton/Bush

Noch schlimmer als Clinton wäre kein Trump, sondern ein Bush. Ich bin froh das die Kriegsverbrecher Bande dieses Mal keine Chance hat.

Ich denke allerdings dass die Kriege unter Clinton wieder zunehmen werden, und die wenigen guten Sachen von Obama so wieder revidiert werden. Leider hängen Krieg und gute Wirtschaft in den USA sehr dicht beieinander.

Aber wie man es dreht und wendet; es gibt nur schlechte Kandidaten.

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muellerthomas 12.10.2016, 16:12
36.

Zitat von DJ Doena
Frau Clinton hat schon angekündigt, den Russen endlich mal zu zeigen, wo der Hammer in Syrien hängt. Sie will da weitermachen, wo Bush jr. angefangen und auch Obama defacto nicht aufgehört hat: Gott spielen mit Regime Change von Außen.
Haben Sie dazu auch einen Beleg?
Es war doch Trump, der Clinton vorgeworfen hat, das US-Militär zu vernachlässigen, der die Militärausgaben massiv erhöhen möchte und offenbar gerne die Atomwaffen auch einsetzen will.


Sie finden es also gut, wenn Diktatoren aufkommende Demokratiebewegungen niederschiessen und dabei von Russland unterstützt werden?

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jungletiger9 12.10.2016, 16:12
37. Welcher Trump?

Zitat von spon-facebook-10000107609
Trump bemüht sich um die Beziehungen zu Russland, möchte sich auf sein eigenes Land konzentrieren, anstatt den sogenannten "Weltpolizisten" zu spielen...ob Sexist oder nicht, dass ist das nen billiger Nebenkriegsschauplatz der davon ablenken soll, dass Hillary fürs amerikanische Imperium steht.
Der Trump, der Clinton vorwirft, eine Kriegstreiberin zu sein? Oder der Trump, der im naechsten Satz die Ausgaben fuers Militaer massiv erhoehen will und Clinton und Trump vorwirft, militaerisch viel zu weich zu sein? Der Mann ist ein viel, viel groesseres Kriegsspielrisiko als es selbst Bush 43 mitsamt Rumsfeld und Cheney je war.

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kayato_kasaki 12.10.2016, 16:13
38.

Zitat von muellerthomas
Seltsamerweise sind in der Zeit als die Imperialistin Hillary Clinton Außenministerin war die Rüstungsausgaben der USA gefallen, während die Russland seit Jahren um durchschnittlich 15% pro Jahr steigen.....
Genau, deshalb hat Russland ja auch mittlerweile schon 10 % des
US - Rüstungsetats erreicht.
Weiter so Russland in 250 Jahren habt ihr die USA überholt.

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f50cm2 12.10.2016, 16:13
39.

"Nicht nur Trump selbst scheint eine bewundernde Nähe zu Wladimir Putin zu pflegen, "
Herrn Lobo`s Problem ist, daß er sich - mitsamt der in den USA und Deutschland (mit)-regierenden (Sozial)-Demokraten mehr rechts befindet als der Kanddat der Republikaner. Hätte er jemals die Standpunkte von Trump gelesen, abseits der Verkürzungen im Boulevard, hätte er bemerkt, daß ihm mit seinen bisherigen Aussagen ein Trump näher steht als Clinton. Ich finde jedenfalls versentliche Mitschnitte von zugegenerweise sehr dummen frauenfendlichen Dialogen nicht so schlimm wie eine seit Jahrzehnten käufliche US-Poiitk, und nicht nur durch die US-Rüstungsindustrie, sondern durch Saudi-Arabien. Dies ist beim Studium der Wikileaks-mails jedem offensichtlich. Was täglich an Skandalen in Hillary`s mails auftaucht, würde jeden anderen Politiker ans Kreuz liefern.

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