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Pranger im Internet: Feuert die Idioten nicht!
Screenshot Facebook Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen

In den sozialen Medien regiert die sofortige Empörung - da kann ein einziger dummer Satz schnell den Job kosten. Dabei sollten Arbeitgeber mit Augenmaß strafen und gelassen abwarten, bis der Shitstorm vorüberzieht.

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info121 07.08.2015, 14:55
160.

Zitat von olli_b
Wen meinen Sie damit? Den, der es gut fände, wenn man ein Kind verbrennt oder die, die diese Äußerung nicht gut finden?
Man kann eine Äußerung auch nicht gut finden ohne gleich beleidigend zu werden. Es soll sogar Menschen geben, die sich in andere hineinversetzen können und so vielleicht verstehen, dass man mit 17 eben auch mal Unsinn von sich gibt.

Aber gut unter dem Deckmantel der Anonymität kann man die eigenen Fehler natürlich wunderbar verbergen und kann sich als strahlender Retter der armen Kinder darstellen.
Ich will gerne mal die Person sehen, die in ihrer Jugend noch nie etwas saudummes angestellt hat.

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southpole76 07.08.2015, 14:57
161. danke

das durften sie ja wohl noch mal sagen...

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ekel-alfred 07.08.2015, 15:00
162.

Zitat von Wheredoyouwanttogotoday?
Wer soll denn mit so einem Menschen zusammenarbeiten müssen? Wer soll etwas kaufen, das er .....
Ich stelle mir gerade eine Welt vor, in der Sie die Gerechtigkeit sind. In der möchte ich nicht leben.

Wenn Sie den Jungen für seinen Fehler mit Verbannung bestrafen und an den Rand der Gesellschaft drängen, was wird passieren?
Dann wird er erst recht radikal. Wollen wir das? Oder hat jeder eine 2. Chance verdient?

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salsabiker 07.08.2015, 15:02
163. Keine Ahnung, aber davon viel...

Zitat von ich_bins
Auch für Empörungsaktivisten gilt der Satz von Hoffmann von Fallersleben: "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant."
so siehts aus mit Ihrem Zitierversuch.
Hier passt er leider überhaupt nicht, nicht mal der Zusammenhang, denn der 17 jährige Azubi hat seinen hirnverbrannten menschenfeindlichen Spruch auf einer öffentlichen Radioseite (Facebook) gepostet.

Das war Hetze und keine Meinungsäusserung.
Mein Respekt gehört den Verantwortlichen Mitarbeitern von Porsche, die dafür gesorgt haben, das der "Junge" dort hinkommt wo Leute wie er hingehören, nämlich auf die Straße.

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ekel-alfred 07.08.2015, 15:02
164. Was würdest Du sagen?

Zitat von Sozenjäger
Ich arbeite bei einem internationalen Telekommunikations-Konzern, der alleine in Deutschland 12000 Menschen aus 70 Ländern beschäftigt. Ich wäre entsetzt, wenn das Unternehmen einen Azubi in den eigenen Reihen dulden würde, der offen ausländerfeindlich ist.
Was würden Sie sagen, wenn Ihr Arbeitgeber einen Vorbestraften beschäftigen würde und das eventuell Ihr bester Kollege ist?

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filot 07.08.2015, 15:03
165. Es gibt in DE ein Rechtssystem

Wenn man Mist baut, entscheiden ausgebildete Richter über die Tat und legen das Strafmaß fest. Was mit diesen Azubi passiert ist war die Aufforderung zur lynchjustiz die der Arbeitgeber ausgeführt hat. Klar hat der Azubi mit seiner rassistischen Äußerung dies provoziert und sollte auch bestraft werden. Aber bitte mit mehr Verstand als es die Denunzianten mit ihren kleigeistigen Anzeigen erwarten. Und ziemlich feige von Porsche sich so aus der Verantwortung zu nehmen.

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ka117 07.08.2015, 15:10
166.

Zitat von ekel-alfred
Wenn Sie den Jungen für seinen Fehler mit Verbannung bestrafen und an den Rand der Gesellschaft drängen, was wird passieren? Dann wird er erst recht radikal. Wollen wir das? Oder hat jeder eine 2. Chance verdient?
1. Verlust der Lehrstelle ist weder eine "Verbannung" noch "an den Rand der Gesellschaft drängen".
2. Der junge Mann hat sich mit seinen Äußerungen selbst an den Rand der Gesellschaft gestellt.
3. In einem der reichsten Länder der Welt hat er immer noch Chancen, um die er von den meisten, die er verbrennen wollte, beneidet wird.
4. Solchen Menschen aus Angst vor eventueller "Radikaliesierung" nachzugeben, würde nur die Nachfolger ermuntern.

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Vex 07.08.2015, 15:24
167.

Zitat von ekel-alfred
Ich stelle mir gerade eine Welt vor, in der Sie die Gerechtigkeit sind. In der möchte ich nicht leben. Wenn Sie den Jungen für seinen Fehler mit Verbannung bestrafen und an den Rand der Gesellschaft drängen, was wird passieren? Dann wird er erst recht radikal. Wollen wir das? Oder hat jeder eine 2. Chance verdient?
Der hat doch eine zweite Chance ... neuen Job suchen etc ....

Zweite Chance heisst doch nicht das man ungestraft davonkommt ... sondern nachdem man die Verantwortung für sein Verhalten getragen hat die Möglichkeit zu zeigen das man gelernt hat.

Ich fand das schon immer merkwürdig das Menschen als zweite Chance den Erlaß der Strafe sehen statt die Möglichkeit nach der Strafe zu beweisen das es ein Ausrutscher war.

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no_title 07.08.2015, 15:27
168.

Zitat von filot
Wenn man Mist baut, entscheiden ausgebildete Richter über die Tat und legen das Strafmaß fest. Was mit diesen Azubi passiert ist war die Aufforderung zur lynchjustiz die der Arbeitgeber ausgeführt hat. Klar hat der Azubi mit seiner rassistischen Äußerung dies provoziert und sollte auch bestraft werden. Aber bitte mit mehr Verstand als es die Denunzianten mit ihren kleigeistigen Anzeigen erwarten. Und ziemlich feige von Porsche sich so aus der Verantwortung zu nehmen.
Wer hier öffentlich zu etwas (nämlich den Gebrauch eines Flammenwerfers gegen Menschen) 'aufgerufen' hat, war dieser Azubi.
Machen Sie sich evtl. mal kundig, was man üblicherweise unter "Lynchjustiz" versteht.

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klogschieter 07.08.2015, 15:29
169. Zu Lektion Nummer 3

Ihre, Herr Reinbold, finden Sie zuhauf gleich unterhalb Ihres Kommentars. Herzlichen Glückwunsch.

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