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Preissenkung und Leistungssteigerung: Apple modernisiert MacBooks
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Das gibt es nur sehr selten: Apple hat eines seiner MacBooks verbessert und gleichzeitig den Preis gesenkt. Ein anderes wurde durch weglassen aufgewertet und ein drittes gleich ganz weggelassen.

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zeichenkette 09.07.2019, 16:22
1. Aufräumaktion...

Das MacBook Pro mit Funktionstasten war noch das unveränderte Modell von 2017, dem u.a. die Silikonabdichtung der Tastatur in den 2018er Modellen fehlte. Das 12"-MacBook war auch seit dem Modelljahr 2017 unverändert und seit dem MacBook Air von 2018 eigentlich überflüssig. Beide waren ganz offensichtlich Auslaufmodelle, die Apple wohl nur noch abverkauft hat, solange die Vorräte bzw. die Verträge mit Komponentenzulieferern und Fertigungsfirmen reichten (Apple macht da immer Verträge für hohen Stückzahlen, um Kosten zu sparen und die Dinger haben sich offensichtlich nicht so schnell verkauft wie erhofft). Beiden fehlten auch einige Features (wie der T2-Chip für die Verschlüsselung und der Fingerabdrucksensor), auf die Apple offensichtlich für die Zukunft baut. Kurz: Es ist nicht überraschend, dass Apple hier die Produktpalette strafft, es war eher überraschend, dass sie das nicht schon letztes Jahr getan haben. Hauptgrund dürfte der unerwartet niedrige Absatz gewesen sein und dafür war wohl das Fiasko mit den unzuverlässigen Tastaturen verantwortlich. (Wobei ich seit Januar ein MacBook Air auf der Arbeit benutze und bisher keinerlei Probleme mit der Tastatur hatte - wenn das so bleibt, ist das ein sehr schöner kleiner Rechner.)

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spon_5112961 09.07.2019, 18:37
2. Ein MacBook das Kaffee trinkt...

sollte aber AppleCare versichert sein!

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Prokrastes 09.07.2019, 19:04
3. Das ist keine Aufwertung

> Zeitgleich hat Apple das Einstiegsmodell des MacBook Pro aufgewertet,
> indem künftig die Funktionstasten weggelassen werden.

Das ist keine Aufwertung, das ist eine massive Verschlechterung für alle, die so ein Gerät mit der Tastatur bedienen wollen. Eine nicht blind bedienbare Tastatur ist ein Super-GAU für ein User-Interface.

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brutus972 09.07.2019, 19:14
4. Bin mal gespannt,

welche Anschlüsse das Gerät hat. Das letzte MacbookPro-Modell von 2019 habe ich gleich weitergereicht. Ist unangenehm, wenn es auf den Knien liegt (Scharfe Kanten). Außerdem braucht man einen Adapterklotz, um noch vorhandenen Geräte zu nutzen. Weiter so, dann schafft Apple sich selber ab.

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Schnellleser 09.07.2019, 19:24
5. 128 GB ist einfach lachhaft

Wir haben vor paar Tagen für ein Kind ein Notebook gekauft.
Sicher nicht so hübsch und der Prozessor ist auch langsamer, aber für die typischen Schulaufgaben aktuell ausreichend.
128 GB hätten wir aber sicher nicht genommen. Da muss man über kurz oder lang aufrüsten. Bei Apple vermutlich nicht Mal möglich.
Wir haben uns dann für ein Gerät mit 512 GB entschieden. Preis übrigens weniger als 400 EUR. Nur so zum Vergleich.

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Sensør 09.07.2019, 20:11
6. Da fehlt wieder das wichtigste

Neuere Apple Laptops sollten eigentlich alle mit einem Fach ausgerüstet werden, in das die ganzen Apapterdongles kommen, die man jeden Tag wegen der fehlenden Schnittstellen so braucht. Oder, Apple baut einfach die nötigen Schnittstellen wieder ein, und dazu gleich eine vernünftige Tastatur. Der Tatschbar ist auch für viele Anwender ein NoGo, und solte optional bleiben ...

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Paddel2 09.07.2019, 21:20
7. Ein Macbook rechnet sich

Der Preis für die Geräte klingt erst mal verrückt, aber Apple Macbooks sind derart nachhaltig, dass sich das Investment lohnt. Mein 7 Jahre altes Macbook läuft perfekt wie am ersten Tag ohne jeden Defekt und meine Geschichte ist nicht einzigartig. Die Geräte sind zudem pflegeleicht. Weder muss man regelmäßig ausmisten, noch sind Formatierungen o.ä. nötig. Hinzu kommt, dass sämtliche Updates von MacOS kostenlos sind. Man bekommt also auch Jahre später noch ein aktuelles Betriebssystem ohne zusätzliche Kosten. Das durchdachte Backupsystem macht Macbooks zudem für berufliche Nutzer interessant. Und wenn man das Gerät irgendwann doch nicht mehr möchte, profitiert man von der hohen Wertstabilität. Natürlich gibt es leistungsfähige Laptops für 400 Euro, aber ich gehe jede Wette ein dass die keine 5 Jahre halten und das edle Nutzererlebnis eines Macbooks bieten die auch nicht.

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frenchie3 09.07.2019, 22:04
8. @5 Festplatte aufrüsten geht

Zumindest bei dem Modell von 2012. Da hab ich das Laufwerk mit 5400 Umdrehungen (diese Kaffeemühle war damals schon out) durch eine 500 GB SSD ersetzt. Für ein Bruchteil der originalen Apfelplatte

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herjemine 10.07.2019, 06:01
9. Ja und nein

In der Tat ist 2019 ein Laptop mit (@francjie) heutzutage nicht mehr auswechselbarer Festplatte von 128GB jenseits von allem. Das reicht für nix. 256, besser 512 sollten es auch bei Einstiegsgeräten sein.
Da bei meinem Macbook 2012 die Grafikkarte sich verabschiedet hatte, kaufte ich mir 2018 ein neues. Und ja: die ersten zwei Wochen verbrachte ich mit “Adapterklotz”, dann kaufte ich günstig die Kabel für meine bestehenden Geräte nach. Da neue Geräte dann ohnehin mit USB-C kommen, kein weiterer Beinbruch.
Beim alten Macbook konnte ich dann doch noch die Grafikkarte wechseln lassen, es läuft jetzt bei mir im Laden. Tadellos. Mit aktuellem OS. Ja, ist teuer der Kram, aber läuft und läuft und läuft. Aber klar, irgendwann mal kauf ich mir noch einen Laptop für Linux. Denk mal zu meinem Sechszigsten, um nicht zu verkalken...

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