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Preissenkung und Leistungssteigerung: Apple modernisiert MacBooks
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Das gibt es nur sehr selten: Apple hat eines seiner MacBooks verbessert und gleichzeitig den Preis gesenkt. Ein anderes wurde durch weglassen aufgewertet und ein drittes gleich ganz weggelassen.

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spon_1980133 10.07.2019, 09:44
20. Hipp??

Zitat von schorri
Lächerlich, diese "Offensive" von Apple. Die Dinger, die der Konzern anbietet, sind einfach pervers überteuert. Was den Unterschied ausmacht? Sie sind hip. Mehr nicht.
Schauen Sie einmal in einen x-beliebigen Universitätshörsaal irgendwo auf der Welt. Was entdecken Sie? Hunderte Mac Books. Journalisten, Autoren, Schriftsteller: nahezu jeder hat ein Apple-Gerät. Bei Fotografen gehört heute neben Kamera und Objektiven nahezu zwangsläufig ein MacBook ins Gepäck. Musiker, Film- und Medienschaffende ohne Apple Computer? Kaum! Und glauben Sie wirklich dass alle diese Appel User nicht rechnen können oder blöde sind oder krampfhaft hipp sein willen? Es fällt schon auf, dass die Akzeptanz Apples jenseits der deutschen Grenzen bedeutend höher ist. Aber Deutschland ist ja auch im internationalen Vergleich eher IT-Schusslicht ...

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olli_b 10.07.2019, 09:46
21. früher war mehr Aufrüsten

Zitat von frenchie3
Zumindest bei dem Modell von 2012. Da hab ich das Laufwerk mit 5400 Umdrehungen (diese Kaffeemühle war damals schon out) durch eine 500 GB SSD ersetzt. Für ein Bruchteil der originalen Apfelplatte
Ja, damals. Aber Apple findet, daß Rechner aufrüsten so 2012 ist ;-)

Bei meinem Mac mini konnte ich Ram und die 2,5"-Festplatte tauschen. Ich glaube, man könnte sogar eine zweite einbauen.

Bei der folgenden Generation war der Ram aufgelötet, bei der aktuellen die SSD, mit saftigen Aufpreisen für mehr Kapazität.

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spektakel2 10.07.2019, 10:50
22. Kopfschütteln...

Man kann über die Kunden von Apple nur den Kopf schütteln... Eine recht flotte 2000GB SSD (3GB Read/Sekunde) kostet im freien Handel 190 Euro. Apple verlangt für ein zu 95% identisches Gerät 960 Euro.

Auch der Unwille Apples beschädigte Geräte zu reparieren ist erschreckend, das ist nicht geplante sondern mutwillige Obsolezenz. Jede China-Klitsche ist hier servicefreundlicher (siehe Youtube Linux Tech Tipps Apple REFUSED to Fix our iMac Pro)....

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vormaerz 10.07.2019, 11:05
23. Dass

Apple Verschleißteile wie RAM und Festplatte fest verlötet ist m.E. eine Frechheit, die an Nötigung grenzt. Wer einen bestehenden Workflow von einem selbst aufgerüsteten alten auf ein neues Gerät übertragen muss, darf happigste Aufpreise gegenüber den gängigen Marktpreisen berappen. Ich hoffe daher, dass die Hackintosh-Tüftler mit dem kommenden, noch mehr abgeschotteten OS weiterhin genauso gut zurecht kommen wie bisher. Selbstgebaute MacPro laufen ebenfalls jahrelang zuverlässig, wenn man nicht an den Komponenten spart und kosten trotzdem nur einen Bruchteil einer Käsereibe. Der einzige Vorteil bei Apple sind das OS und der weitaus bessere Datenschutz, wobei die Qualität des OS seit Jahren so kontinuierlich abnimmt, wie Apple versucht, den Benutzer in seinem walled garden zu halten, aber gegenüber Microschuft immer noch im Vorteil ist. Und wer sein Terminal, Fachsimpelei und ständiges Patchen liebt, nimmt sowieso besser Linux.

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kaiosid 10.07.2019, 12:08
24. nicht teuer

Wenn man die Apple Geräte mit den Produkte von Dell, Lenovo etc. vergleicht, dann sind sie nicht teuer.
Ein Dell XPS 13 kostet 200 EUR weniger als ein MacBook Pro mit ähnlicher Ausstattung!
Das ist zu verschmerzen wenn man an die Vorteile denkt. Ein Mac hält einfach sehr lange und sogar noch einen guten Wiederverkaufswert. Die Vergleiche mit den 400 EUR Rechnern (auf einem dieser schreibe ich übrigens) zählen da wohl eher nicht.
Bin kein Fanboy, jedoch ist die Qualität der Produkte für den Preis mehr als in Ordnung.

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zeichenkette 10.07.2019, 13:48
25.

Zitat von vormaerz
Apple Verschleißteile wie RAM und Festplatte fest verlötet ist m.E. eine Frechheit, die an Nötigung grenzt. Wer einen bestehenden Workflow von einem selbst aufgerüsteten alten auf ein neues Gerät übertragen muss, darf happigste Aufpreise gegenüber den gängigen Marktpreisen berappen. Ich hoffe daher, dass die Hackintosh-Tüftler mit dem kommenden, noch mehr abgeschotteten OS weiterhin genauso gut zurecht kommen wie bisher. Selbstgebaute MacPro laufen ebenfalls jahrelang zuverlässig, wenn man nicht an den Komponenten spart und kosten trotzdem nur einen Bruchteil einer Käsereibe. Der einzige Vorteil bei Apple sind das OS und der weitaus bessere Datenschutz, wobei die Qualität des OS seit Jahren so kontinuierlich abnimmt, wie Apple versucht, den Benutzer in seinem walled garden zu halten, aber gegenüber Microschuft immer noch im Vorteil ist. Und wer sein Terminal, Fachsimpelei und ständiges Patchen liebt, nimmt sowieso besser Linux.
Wer tatsächlich glaubt, dass Apple da einfach eine Festplatte festlötet, der glaubt wahrscheinlich auch, dass da "eine Grafikkarte festgelötet ist"... Die Dinger haben keine "Grafikkarte" mehr und auch keine Festplatte. Der SSD-Controller ist im T2-Chip integriert, der sich auch um die Verschlüsselung der Daten und den Fingerabdrucksensor kümmert, ansonsten sind da einfach die nackten Speicherchips auf dem Board eingelötet, auf denen nur noch verschlüsselte Daten landen. Das ist alles vollständig miteinander integriert und ginge mit einer separaten, austauschbaren Festplatte gar nicht (genauso wie bei iPhones übrigens). Das muss einem nicht gefallen, aber das hat durchaus seine Vorteile (wie sichere und transparente Verschlüsselung aller Daten auf der SSD - wer das MacBook klaut oder ein verlorenes MacBook findet, der kommt nicht an die Daten ran, selbst wenn er die Chips auslötet). Dass Apple auch das nutzt, um bei den Preisen bis exakt an die Schmerzgrenze zu gehen, ist natürlich wahr. Macht aber jeder, bloss dass die Schmerzgrenze bei anderen Herstellern halt niedriger liegt (weil man exakt dieselbe Standardware woanders garantiert für 20€ weniger bekommt. Dafür kriegt man aber überall dasselbe).

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