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Priester und Social Media: "Besser andere Dinge weglassen"
Oliver Berg/ DPA

Priester sollten sich auch mit Instagram und YouTube auseinandersetzen, meint das Erzbistum Köln - und lädt zum "Smart Camp". Die Hoffnung: Die Teilnehmer könnten Influencer werden.

shardan 10.05.2019, 13:53
1. nun ja.

Priester vor Ort ist ja schwierig. Ein Priester, der im sozialen Brennpunkt aktiv wird? Eine setene Ausnahme bei beiden Amtskirchen - das Feld haben die Kirchen längst den Salafisten und Imamen einerseits, den hasspredigern der Rechten andererseits überlassen - kampflos. das kostet Manpower, die man nicht hat, das kostet Geld, das man sehr wohl hat, aber lieber behalten möchte. Es ist ja viel "cooler", mit dem Handy gefilmte Youtubes als "Influencing" zu verkaufen. Es ist auch billiger, Das macht Pristerlein ja für ein "Vergelt's Gott". Billiger als Vor Ort zu arbeiten ist es allemal, einen Prister vor den PC zu setzen und traktätchen ins Facebook zu tippen. Villeicht solltet ihr, liebe Würgenträger, mal wieder die Bibel lesen. Den Jesus ging zu den Menschen... Die Amtskirchen haben das Thema Neuzeit verfehlt und in der Interpretation versagt - Setzen, sechs! Nichts wäre heute so wichtig wie der persönliche Kontakt. Statt dessen auf der Modewelle, neudeutsch: Hype mitzuschwimmen ist billig. Buchstäblich...

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jocmet67 11.05.2019, 10:02
2. Teufelszeug

Soziale Medien sind sehr wohl Teufelszeug. Sie verhindern vernünftige Kommunikation. Man kann sie bestenfalls dazu nutzen, die Leute zu einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht zu bringen. Beratung funktioniert nicht, die Auseinandersetzung mit sich und seiner Umwelt funktioniert so auch nicht. Die Menschen hängen sowieso viel zu viel vor dem Computer rum. Und das reale Leben fehlt.

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