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Produktionsende des Galaxy Note7: Zurück zur Werkseinstellung
REUTERS

Es war die richtige Entscheidung von Samsung, das problembehaftete Galaxy Note7 endgültig aus dem Verkehr zu ziehen. Doch wie schmerzhaft werden die Folgen für den Konzern und seine Kunden?

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Pinin 11.10.2016, 18:07
1. Marketing

Ist doch lediglich Marketing, dass man das Note 7 ohne Batteriefehler dann unter einem neuen Namen auf den Markt bringen wird.

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harryhorst 11.10.2016, 18:16
2. Kein Mitleid mit Samsung

Das ganze Problem hätte sich mit einem Federstrich lösen lassen, wenn Samsung nicht auch auf den Apple-Zug mit den fest verbauten Akkus gesprungen wäre. Mit einem simplen Akkuwechsel hätte jeder Benutzer wieder ein hervorragendes Gerät gehabt. Hoffentlich lernt Samsung daraus und kehrt wieder zu wechselbaren Akkus zurück.

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reneh 11.10.2016, 18:16
3. ja was mach ich jetzt

wollte mir ja das Note 7 kaufen, eben wegen des Stiftes. Alternative? Keine in Sicht...vielleicht sollte Samsung das "alte" Note 5 ordentlich Softwareseitig updaten und doch noch zu einem vernünftigen Preis weltweit anbieten. Ich würds mir dann zulegen...

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sosume 11.10.2016, 18:20
4. Wie kam es dazu?

Es wäre sehr interessant in Zukunft darüber zu lesen, wie genau es zu diesem Desaster kam, allerdings gibt die wenig transparente Vergangenheit des Konzerns da wenig Anlass zu Hoffnungen.
Die Probleme entstehen wohl strukturell aus der mangelnden Kontrolle des Gesamtsystems einerseits und dem gleichzeitigen Versuch Apples Weg der immer dünner werdenden Smartphones (den man auch kritisch sehen kann) mitzugehen. Während Apple allerdings alle Aspekte von der Hardware bis zur Software kontrolliert und damit enorm energieeffiziente Systeme baut, die mit wesentlich kleineren und damit wohl die Technikgrenzen nicht so ausreizenden Akkus auskommen können, muss Samsung um Spitzenakkulaufzeiten zu erreichen, hier ans die maximal möglichen Grenzen (oder vielleicht darüber hinaus) gehen. Inwieweit Differenzierungsmerkmale wie Schnellladen und kabelloses Laden, die man den iPhones voraus hat, hier zusätzlich eine Rolle spielen, wäre ebenfalls interessant. Häme ist eigentlich nicht angebracht (auch wenn die vergleichende, sich als Underdog gerierende Werbung nun die Südkoreaner einholt: hottest phone on the planet etc.), andere Hersteller werden dies allerdings hoffentlich als Warnung sehen und Sicherheit an erste Stelle setzen vor Marketing etc.
Wechselakkus halte ich nicht unbedingt für eine Lösung, zu einfach greift der Kunde zu ebenfalls unsicheren Billiglösungen und die alten Akkus landen im Müll.

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klausbacker 11.10.2016, 18:22
5. Samsung könnte lernen.

Jetzt wird klar, wie dumm Samsungs Weg weg vom Wechselakku war. Der Konzern hätte jetzt direkt mehrere Milliarden Dollar gespart und er hätte mich als Kunden behalten. Ich habe mir nach mehreren Samsung-Smartphones mit wechselbarem Akku nämlich ein LG-Gerät gekauft, was diesen unschätzbaren Vorteil hat.

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hjc 11.10.2016, 18:34
6. Ein großes Rätsel bleibt

Warum sind wenige Akkus in Brand geraten und Millionen funktionieren einwandfrei. Das Beunruhigende ist, dass die Ursache dieses Phänomens noch gar nicht gefunden wurde.

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zyndstoff 11.10.2016, 18:34
7. Den S Pen ...

... sollten aber nur Leute benutzen, die die deutsche Rechtschreibung beherrschen. "So macht man daß" ist ein eher beschämender Beispielsatz für ein renommiertes Magazin.

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hanfiey 11.10.2016, 18:41
8.

Zitat von reneh
wollte mir ja das Note 7 kaufen, eben wegen des Stiftes. Alternative? Keine in Sicht...vielleicht sollte Samsung das "alte" Note 5 ordentlich Softwareseitig updaten und doch noch zu einem vernünftigen Preis weltweit anbieten. Ich würds mir dann zulegen...
Das wird nichts wegen dem zugenageltem Prozessor mit der Ansteuerung die super-geheim ist bzw. kein offener Standard. Alles muss an das alte Kernelmodul angepasst werden und das geht nicht so einfach

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biensur 11.10.2016, 18:51
9. Tja dann habe ich wohl noch das aktuelle Modell...

... habe seit 2014 ein Note4 und bin auch noch sehr zufrieden damit - bekommt sogar offizielle inzwischen fast monatliche Updates von Samsung. Startete mal mit Android 4.4.4 und ist jetzt offiziell zumindest auf 6.0.1 - finde ich ok hinsichtlich Support. Kann damit gut arbeiten.
Note5 hätte ich wegen zu geringer Unterschiede nicht gekauft. Das Note7 wäre für einen Ersatz interessant gewesen, aber so richtig schlimm finde ich ein weiteres Mal aussetzen auch nicht. Wasserdichtigkeit brauche ich nicht, gelegentlichen Regen etc. hat es bislang klaglos überstanden. Hat dafür einen Wechselakku - den ich noch nie wechselte trotz oder wegen Schnellladung. Der Bildschirm ist auch schon super (1440 x 2560 Pixel reichen mir). Kamera war damals mit die beste, tut es auch heute noch ordentlich und hat schon einen optischen Stabilisator.
Zum Artikel: Herr Kremp unterschätzt die Vergesslichkeit der Massen. Auch ich würde mir ein Note8 wegen des einmaligen Stifts und meiner guten Erfahrungen mit dem Note4 ansehen und bei Gefallen und Bedarf auch kaufen. Dass es ein brennendes Note7 gab, ist ja logisch kein Problem des Note8. Herbeireden lässt sich natürlich viel - angedeutet wird ja im Artikel auch, dass ein Auslassen der Nr 6 einen Zeitverlust für arme Note4-Eigner wie mich bedeute. Unsinn.
Meinetwegen braucht Samsung einen Neustart. Neustarts schaden nicht. Auch Apple würde ein Neustart sicher mal gut tun ;)

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