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Projekt Abacus: So will Google das Passwort abschaffen
AFP

Ist ein Passwort auf Android-Telefonen bald überflüssig? Google will, dass sich Nutzer durch ihr Verhalten, ihre Bewegungsmuster und ihre Stimme identifizieren - die Tests beginnen im Juni.

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optifekt 25.05.2016, 09:06
10. Wie gläsern kann man den Kunden noch machen ?

Es genügt den Konzernen offenbar nicht mehr nur das Surfverhalten ihrer Kunden auszuwerten aber in diesem Fall geht es ja "nur" um die Sicherheit und nicht darum noch mehr Daten zu erhalten die sich teuer verkaufen lassen.

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Gewinnwarnung 25.05.2016, 09:13
11.

Das Problem beginnt doch schon an dem Punkt, an dem man sein Smartphone zur Schaltzentrale seines Lebens macht.

Aber gut, manch einer will es eben so.

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januario 25.05.2016, 09:13
12. xprivacy

klar, dass sich Google immer raffiniertere Methoden ausdenkt, um an die Daten der Smartfon-Nutzer zu kommen.

Aber der Nutzer kann was dagegen tun. Gerät rooten und xprivacy installieren. Ist nicht wirklich schwierig.

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mr.andersson 25.05.2016, 09:35
13.

Zitat von d15
Das ist dann wohl das Zeichen Android endgültig den Rücken zu kehren.
Alle anderen werden das Feature bald übernehmen.

Das Problem ist nicht die Software, sondern die Hardware. Die ist mittlerweile so sensibel, dass genügend Daten erfasst werden können um eine Person eindeutig zu identifizieren. Und nur darum geht es. Eine Begründung zu haben, noch mehr Daten über den Nutzer auswerten zu können.

Um Sicherheit geht es natürlich nicht. Da wie beschrieben am Ende, wenn einen das System doch nicht erkennt, dann wieder das Passwort steht, muss ein Angreifer nach wie vor exakt das gleiche Passwort "raten", "klauen" oder sonstwas, dass andere System kann er ignorieren.

Es geht auch nicht um Komfort. Komfortabler als seinen Finger auf den Fingerabruckscanner zu legen der in einen Button integriert ist den man eh nutzt, wird es nicht mehr.

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rst2010 25.05.2016, 09:40
14. hallelujah

dann wird googles biometrische datensammlung größer als die aller geheimdienste auf dieser welt.

natürlich müssen die geheimdienste für den dienst bezahlen.

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mam71 25.05.2016, 09:40
15.

Zitat von no-phone
Also zur Google Technik könnte ich im Artikel nichts finden, aber bei Apple ist es so, dass Touch ID das Passwort nicht ersetzt, sondern dessen Eingabe erspart. Aus dem präzisen Kennwort wird nämlich der Filesystemschlüssel erzeugt. Vergleichbares lässt sich mit "unscharfen" biometrischen Mitteln nicht erreichen.
Das ist bei Android auch so.

Mal abgesehen von den Privacy-Aspekten halte ich das ganze auch für wesentlich unsicherer (und unpraktikabler) als Passwort/ Fingerabdruck. Das "Zusammenspiel mehrerer Sensoren" schliesst doch keine Sicherheitslücken, sondern macht wahrscheinlich etliche neue auf (keep it simple!).
Wer heute mit "location-based" Anwendungen hantiert weiss auch, wie ungenau Ortsbestimmungen sind. Funkzellen können Kilometer-Durchmesser haben, GPS frisst Strom und funktioniert nur outdoor und WLAN ist nicht überall und wenn in der Firma ein neues installiert wird, dann sperrt mich das Handy aus, oder wie? Spracheingabe ist auch vielerorts unpraktikabel (sowohl in sehr lauten wie auch sehr leisen Umgebungen).
Und wie schnell erkennt die Software dann die sonstigen Verhaltens-Muster? Hoffentlich schnell genug, denn USB angeschlossen und alle Daten runterziehen geht schnell und ohne Tippen.
Ehrlichgesagt finde ich die Kombination aus Passwort und Fingerabdruck-Sensor auch so gut und einfach (in die Hand nimmt man das Gerät ja eh und in dem Moment ist es dann auch schon per Fingerabdruck entsperrt), dass ich mich frage, ob man hier mit Riesenaufwand eine (fragwürdige) Lösung herstellt für ein Problem, dass es gar nicht gibt.

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mam71 25.05.2016, 09:41
16.

Zitat von Gewinnwarnung
Das Problem beginnt doch schon an dem Punkt, an dem man sein Smartphone zur Schaltzentrale seines Lebens macht. Aber gut, manch einer will es eben so.
Weder beginnt das Problem dort, noch hat das etwas mit dem Thema zu tun.

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mam71 25.05.2016, 09:42
17.

Zitat von januario
klar, dass sich Google immer raffiniertere Methoden ausdenkt, um an die Daten der Smartfon-Nutzer zu kommen. Aber der Nutzer kann was dagegen tun. Gerät rooten und xprivacy installieren. Ist nicht wirklich schwierig.
Man sollte allerdings wissen, dass man damit die Update-Versorgung durch den Hersteller beendet (sofern man denn mit Updates versorgt wird...).

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scottbreed 25.05.2016, 09:57
18. Das wars dann mit Android

ein solches Stasi Handy brauch ich nicht.. Ich kauf mir keins mehr und die Modelle die noch habe werden solange genutzt wie nix mehr zu machen ist..

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arnok1955 25.05.2016, 09:57
19. es gibt

auch noch Leute (und das sind nicht wenige!), die keine Smartphones haben und auch nicht haben wollen! Dazu gehören auch jüngere Leute! Ich selbst habe zwar ein Smart, werde mich aber nicht der Technik vollkommen ausliefern.

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