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Protest gegen Liveberichte aus San Bernardino: Amerikas Muslime twittern Bilder ihrer
Twitter/ Victor Blackwell

Auf der Jagd nach Bildern stürmen TV-Reporter das Apartment der Attentäter von San Bernardino. Kollegen sind schockiert, Muslime verärgert. Als Protest schicken sie nun Bilder ihrer eigenen Wohnungen an die Sender.

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nachtmacher 05.12.2015, 16:02
10. Das ewige Beleidigtsein...

die Pressemeute ist zu kritisieren und scharf zu verurteilen. Aber dass sich jetzt sofort wieder viele Anhänger einer bestimmten Religion auf´s beleidigt sein verlegen langweilt schön langsam. Ursächlich war also nicht, dass ein scheinbar gut integriertes Pärchen plötzlich loszog und hinterhältig in einem Sozialzentrum ein Massaker veranstaltet hat, eben im Namen dieser Religion. Das scheint irgendwie nicht so wichtig zu sein. Es scheint den Muslimen auch keine Veranlassung dafür zu geben sich mit diversen Strömungen in ihrer Regligion zu beschäftigen. Und zwar mit dem Teil, der gewalttätig, mittelalterlich und gefährlich ist. Diverse Auslegungsvarianten des Islam kommen eher wie eine faschistoide Ideologie daher, aber Schuld hat immer der böse Westen. Ist das religiöse Solidarität? Oder im stillen Kämmerlein Zustimmung? Oder haben die vielen friedlichen Muslime einfach Angst als unislamisch zu gelten, wenn sie etwas an der Religion kritisieren?

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M. Heibach 05.12.2015, 16:07
11. Die werden doch jetzt hoffentlich alle dafür verknackt, oder?

Bei uns hier zumindest wäre das doch jetzt so!?

Die ticken ja nicht mehr ganz sauber.

War die Polizei vor diesem Vorfall in der Wohnung?

Sonst hätte da ja sonst was passieren können ...

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shran 05.12.2015, 16:10
12.

Die allerniederste menschliche Form von Terrorismus ist es wenn man in einem Heim mit körperlich behinderten rum ballert !
Ja, das war hier ein journalistischer Fehler den man benennen muss. Man sollte das aber nicht gegenüber der eigentlichen Tat überhöhen.
Warum sind Reporter eigentlich immer so dermaßen aufdringlich und nervig ?! Ist es da nicht endlich mal Zeit für ein Umdenken beim Journalismus bzgl. angemessenem Benehmen in der Öffentlichkeit ?
Wenn man sich das Verhalten von Reporter Rudeln teilweise anschaut meint man manchmal man ist im Kindergarten oder im Affengehege.

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maxi.koch99 05.12.2015, 16:12
13. @Afrojüdischer_Sozi-Sinti

Das Betriebsystem möcht ich sehen dass bilder ohne kamera machen kann??

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kyon 05.12.2015, 16:15
14. Beängstigend

Zitat von nachtmacher
die Pressemeute ist zu kritisieren und scharf zu verurteilen. Aber dass sich jetzt sofort wieder viele Anhänger einer bestimmten Religion auf´s beleidigt sein verlegen langweilt schön langsam.
Nein, es langweilt nicht, sondern es macht Angst.

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CafeAuLait 05.12.2015, 16:19
15. Gute Reaktion

'Schockierte Muslime' ist eine etwas sehr zuspitzende Aussage. Auf diese Presseaktion mit einer entsprechenden Twitteraktion zu reagieren finde ich der Sache angemessen und sehr passend.

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jontev 05.12.2015, 16:25
16. Das ist nur der Anfang,

danach wird die Wohnung der Großeltern gestürmt und das Kind vor die Kamera gezerrt.
Damit das Volk einen Pranger hat, an den die Hinterbliebenen der Täter gezerrt werden können.
Das ist Mittelalter im Sinne der radikalen Islamisten mit ihrem bekloppten Märtyrerglauben, nicht der assimilierten Muslime.
Oder Kuchen und Spiele fürs Volk, wie zu Cäsars Zeiten.

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nojoe 05.12.2015, 16:27
17. Falsche Reaktion

Diese Reaktion zeigt, dass sich anscheinend Leute mit den Attentätern identifizieren, da ja von den Demonstranten selber eine Verbindung zwischen sich und den Attentätern gezogen wird.
Wir sollten uns bewusst sein, dass dieses ständige Betroffenheitsgefühl mit Verschwörungstheorien gegen die eigene Religion oder Weltvorstellung nicht nur die treibende Kraft hinter Pegida ist, sondern auch hinter dem weltweiten Islamismus. Immer fühlt man sich als Opfer und das eigene Versagen wird auf Unterdrückung zurückgeführt.

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geando 05.12.2015, 16:47
18. Einflussnahme auf die Gesellschaften der westlichen Länder

Die grosse Frage ist doch die, ob der Keim für den Terror in irgendeiner Weise generell schon im Islam oder der Kultur der islamischen Länder steckt. Ich denke, das ist teilweise schon so- vor allem dort wo der Islam eine politische Dimension bekommt, z.B. im den westlichen Ländern, in denen einige Muslime versuchen, auf die Gesellschaften und ihre Regeln massiv Einfluss zu nehmen. Natürlich distanziert sich der überwiegende Teil der Muslime deutlich von den Terroristen, aber auf der anderen Seite distanzieren sich viele auch deutlich vom "Westen" und seiner Lebensart. Eine breite Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums aus dem Jahre 2007 hat da durchaus verstörende Zahlen hervorgebracht ("Muslime in Deutschland" IfI 2007). So zeigte sich, das die Religiösität der Muslime in Deutschland tendenziell eher steigt, als sinkt und z.B. die Befürwortung vom Kopftuch (47%) auch steigend ist. 40% halten "die Anwendung von Gewalt als Reaktion auf die Bedrohung des Islam durch den Westen" für legitim. 40% der islamischen Wohnbevölkerung in Deutschland sieht sich als "fundamental Religiös". Fast die Hälfte der befragten sieht Demokratie und den Koran als unvereinbar an. Diese Zahlen zeigen durchaus das der islamische Extremismus mehr ist, als das Werk einzelnder radikalisierter Fanatiker, sondern durchaus (in weit schwächerer Form), eine gewisse Basis in der breiten Masse der Muslime hat. Diese Studie ist im Internet einsehbar und hat, wie gesagt nichts mit rechtsradikalen Meinungsmachern etc. zu tun. Ich gehe davon aus, das dieser Beitrag trotzdem nicht veröffentlicht wird.

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jakam 05.12.2015, 16:50
19.

Religionen sind zwar eindeutig Mist, die dem Machterhalt und der Deutungshoheit unterliegen - aber genauso sinnlos, wie der Islam, sind die "christlichen" Ableger, deren Fans zuweilen Doktoren in Abtreibungskliniken erschiessen. Diese messen mit zweierlei Maß ist unerträglich. Daß man jetzt wieder alle Muslime in Sippenhaft nimmt, ist pure Einfalt und Demagogie für schlecht informierte Republikaner.
Jeder, der für "seinen Gott" tötet, macht per se alles falsch - denn glauben die Anhänger ihrer jeweiligen "unsichtbaren Männchen in irgendeinem Himmel/Paradie/wasauchimmer" wirklich, daß ihr Gott so schwach wäre, die Hilfe menschlicher Wesen zu benötigen - wenn es ihn/sie/es denn gäbe? Alleine das ist doch eine Beleidigung für ihr eigenes auserkorenes Fabelwesen.

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