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Proteste in der Türkei: Regierung fordert direkteren Zugriff auf Twitter
DPA

Die türkische Regierung will härter gegen "irreführende" Äußerungen bei Twitter vorgehen - und fordert dafür die Unterstützung der Betreiber. Über den Kurznachrichtendienst organisieren sich viele regierungskritische Demonstranten.

michaelmk 26.06.2013, 23:08
1. und

mit dem sollen neue beitrittsgespräche geführt werden? na gute nacht!

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ambulans 26.06.2013, 23:29
2. keine social media mehr?

glaubt r.t.e. eigentlich an das, was er da gerade verkünden lässt? im nachbarland s. mehr oder weniger ungestraft, so wie er es sich jedenfalls vorzustellen scheint, krieg zu führen bzw. eine bestimmte ausrichtung dieser innersyrischen auseinandersetzung maßgeblich zu forcieren, zuhause jegliches problem (was auch immer, wer auch immer, wo auch immer) notfalls gewaltsam abräumen zu lassen, dazu kontrolle über alles im land (also "social media" - welcher art auch immer - perdu)? wer das glaubt/glauben mag, dürfte - so jedenfalls der volksmund - eher "mit dem klammerbeutel gepudert" sein ...

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.freedom. 27.06.2013, 02:28
3. So ein Land will in die EU?

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Wie soll das funktionieren? Vielleicht soll später auch noch in der ganzen EU Twitter verboten werden. Ein EU-Beitritt sollte erst möglich sein nachdem es Pressefreiheit gibt, die Journalisten bei Kritik nicht eingesperrt werden und Meinungs-Redefreiheit herrscht.
Es ist schade für die aufgeschlossenen Menschen die auf die Strasse gehen aber unter diesen Bedingungungen ist ein Beitritt absolut abzulehnen.

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carranza 27.06.2013, 07:23
4. Direkter Zugriff auf Twitter?

Zitat von sysop
"Wenn wir Informationen haben wollen, wollen wir, dass es jemanden in der Türkei gibt, der uns das liefern kann."
Na das könnte denen so passen! Zeigen wir uns doch heute mal von der toleranten Seite: Ganoven Ede hätte gewiss auch gerne den Schlüssel für den nächsten Geldautomaten. ;)

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meinung2013 27.06.2013, 08:16
5. Vorbild

für die zukünftige EU. Deshalb müssen Beitrittsverhandlungen geführt werden. Es fehlt anscheinend in der EU noch ein Beispielland, bei dem sich die Eurokraten was abschauen können. Dann können die Eurokraten auch ungestört unser Trinkwasser verkaufen, Fracking zulassen und all die schönen Schweinereien der Lobbyisten machen und niemand kann mehr protestieren, weils keiner mehr weiß. Weil: kein freier Zugang zu den Medien für das Fußvolk mehr möglich ist. Schlöne neue Welt.

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oannes 27.06.2013, 08:52
6. Was will so einer in der EU?

Das hat uns gerade noch gefehlt : Ein türkischer "Demokrat", der dem Rest der Welt sagt, was zu tun und zu lassen ist.

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thomas.b 27.06.2013, 09:53
7. optional

"Der Dienst müsse - ebenso wie andere soziale Medien - ein Büro in der Türkei einrichten" - ja nee, ist klar. Liebe türkische Regierung, bevor ihr Dependance von Social Media in eurem Land wünscht, solltet ihr erstmal die Filialen der Menschenrechtsorganisationen besuchen.

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jinngo73 27.06.2013, 12:31
8. Kein Beitritt

Das Volk will gar nicht in die EU...
Das will nur Erdogan damit seine kleinen Geschäftchen, wie zb. Immobilien-Investoren Gelder leichter einstecken, besser laufen...
Aber Mutti schüttelt ja alles und jedem die Hand...

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Thyphon 27.06.2013, 15:40
9. Erdogans Attitüde

Irgendwer solle Erdogan mal erklären, das er als demokratisch gewählter Regierungschef ein Diener ist. Nämlich ein diener des Volkes welches ihn gewählt hat. Als solcher sollte er schleunigst seine Attitüde ablegen, sich wie ein Kalif zu verhalten der Ärger mit dem Bauernpöbel hat und stattdessen seinem Volk mehr respekt entgegenbringen.

Dieses Verhalten Erdogans ist Ursache dafür, dass aus einer relativ kleinen Demonstration für den Erhalt eines Stadtparks ein Kampf um Freiheit und Demokratie geworden ist.

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