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Pseudo-Flatrates: Telekom erwägt DSL-Drosselung
dapd

Was im Mobilfunk die Regel ist, könnte jetzt auf Festnetzanschlüsse übertragen werden: Die Telekom plant angeblich eine Drosselung von DSL-Anschlüssen nach dem Erreichen eines bestimmten Datenvolumens. Dem Konzern scheint das nicht abwegig.

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bantam111 22.03.2013, 15:32
170. Cloud am Ende?

Ewig wird auf die illegalen Downloader abgezielt, es gibt aber viele legale Filmangebote.

Die öffentlich rechtlichen Sender haben alle eine Mediathek, der müßte ich dann wohl weniger/garnicht gucken. Private Sender geht auch nicht. Spiegel-filme läßt man dann auch bestens weg.

Die gerade überall gehypte Cloud kann man dann auch abstellen. Ewiges synchronisieren aller Geräte, (legale) Filme, Musik aus der Cloud abrufen lieber nicht...

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juleswdd 22.03.2013, 15:32
171.

Zitat von AllesAufAnfang
Es wäre das langsame Sterben des illegalen Downloads von ganzen Serienpaketen und diversen Spielfilmen. Selbst bei intensiver Otto-Normal-Nutzung des Internets kommt der Durchschnittsnutzer inklusive zweier Kinder kaum auf 15 bis 20 GB pro Monat Traffic. Um das zu erreichen, müsste man schon seine volle Freizeit am Netz hängen. Wenn eine solche Quotierung genügend "Luft" lässt, die Dauersauger aber zur Kasse bittet, würde ich eine solche Option begrüßen.
Exakt so ist es!

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rkinfo 22.03.2013, 15:33
172. Datenrate DSL-mobil

Zitat von Zaunsfeld
Tja. Künftig werden Sie dann halt nicht mehr auf 6MBit runtergedrosselt, sondern bereits nach spätestens 75GB auf sagenhafte 0,384Mbit. Sie wissen aber schon, dass es dann bei jedem Klick etwa 10 bis 15 Sekunden dauert, bis so eine durchschnittliche SpOn-Website aufgebaut ist? Da kommt dann so richtig das 90er-Jahre-Feeling wieder auf, bei dem man teilweise 30 Sekunden warten musste, bis das MODEM einen einzigen Website-Aufruf komplett durch die Leitung geknüppelt hat.
Wir haben heute immer mehr mobile Geräte die teils auch nur die 0,2 MBit packen. Es ist/wäre eh Aufgabe der Webseiten-Erstellung sparsamer mit Datenvolumen umzugehen.

Die 0,384Mbit sind schon krass niedrig und für heutige Seiten extrem drosselnd- Teils stellen sogar die Server der Gegenseite das senden ein wie man mobil beim Notebook erleben kann.

Wie wäre es mit einer gesetzlichen Grundversorgung 1 Mbit DSL o.ä. und EDGE / UMTS 0,384Mbit bei optional Kompression bei Bildern abseits eines maximal Volumens ?

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hydrocarbon81 22.03.2013, 15:35
173.

Zitat von mantriur
. Beispiel: Radiostream mit 128kbit (stereo, sehr gute Qualitaet)
Vonwegen sehr gut, das ist unteres Ende von akzeptabel. Sehr gut ist 320kbit.

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kh- 22.03.2013, 15:35
174. Die Einführung eines Zwei- oder Mehrklasseninternets verstößt gegen das Grundgesetz

(Artikel 5), das Meinungs- und Informationsfreiheit garantiert: http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html.
Bei einem Ausfall des Internets steht laut einem Urteil des BGH dem Kunden Schadenersatz zu:http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2013&Sort=3&n r=62927&pos=0&anz=14
Laut der Ansicht der Mehrheit der im Europarat für Medienfragen zuständigen Minister betrifft der Internetzugang "Menschenrechte und Grundfreiheiten wie die Ausübung demokratischer Bürgerrechte":http://www.golem.de/0906/67684.html
Die Telekom geht hier eindeutig zu weit.

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montaxx 22.03.2013, 15:35
175. Kommen.

Zitat von sysop
Was im Mobilfunk die Regel ist, könnte jetzt auf Festnetzanschlüsse übertragen werden: Die Telekom plant angeblich eine Drosselung von DSL-Anschlüssen nach dem Erreichen eines bestimmten Datenvolumens. Dem Konzern scheint das nicht abwegig.
Irgendwann muss das ja kommen.Auf Dauer ist das Prinzip "immer mehr Datenmenge zu einem immer günstigeren Preis" nicht durchzuhalten.Im Grunde ist das wie die Pendelbewegung einer Uhr:Schlägt das Pendel zu weit nach links aus,folgt irgendwann die Pendelbewegung in die entgegengesetzte Richtung.

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Augustusrex 22.03.2013, 15:36
176. Da hat Kabel Deutschland wohl schon angefangen

Ich habe 32 MBit/S Internetzugang bei Kabel Deutschland.
Seit zwei Wochen läuft der nur noch mit Tempo 2 - 8 MBit/S.
Es bedurfte mehrerer Anrufe ehe das überhaupt als Störung angenommen wurde und jetzt gibt es als Auskunft nur, dass es bearbeitet wird.

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juleswdd 22.03.2013, 15:37
177.

Zitat von rohfleischesser
Die Netzbetreiber müssen eine zeitgemäße Infrastruktur bereitstellen. Internet in den Anwendungen angemessener Geschwindigkeit ist inzwischen ein Grundbedürfnis, an dem unzählige finanzielle Existenzen hängen.
Genau um dieses "Grundbedürfnis" befriedigen zu können, müssen die Leute, die einen Horror Traffic verursachen eben zur Kasse gebeten werden. Ist doch völlig in Ordnung. Warum soll ich als Normalnutzer (privat und beruflich) denn diese Internet Junkies mitfinanzieren?

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Krakz 22.03.2013, 15:37
178. Provider Wechsel

Richtig ist sicher, dass E-Mail und News Surfer und der Intensivnutzer unterschiedliche Kosten verursachen, derzeit aber nur einen Traif haben. Aber grundsätzlich muss ja kum jemand bei der Telekom bleiben - Kabel Deutschland wird sich freuen

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shine31 22.03.2013, 15:44
179. Re: die neuen Kunden sollen gemelkt

Zitat von mfluch
Sogar auf dem Blog der Telekom wird gesagt, daß es nicht für Bestandskunden gelten soll. Sondern nur Neukunden. ... Nur die neuen Kunden sollen gemelkt und über den Tisch gezogen werden.
Normalerweise sind die Bestandskunden die Dummen! Den für die gelten die meist günstigeren Neutarife nicht. Wenn man als Bestandskunde die günstigeren Tarife will, führt nichts an einer Kündigung und Providerwechsels vorbei. Diesmal proftieren die Bestandskunden. Wie sollte es auch anders sein, denn Verträge bestehen ja bereits ohne Drosselung und können nicht einseitig geändert werden.

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