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Pseudo-Flatrates: Telekom erwägt DSL-Drosselung
dapd

Was im Mobilfunk die Regel ist, könnte jetzt auf Festnetzanschlüsse übertragen werden: Die Telekom plant angeblich eine Drosselung von DSL-Anschlüssen nach dem Erreichen eines bestimmten Datenvolumens. Dem Konzern scheint das nicht abwegig.

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dale_gribble 22.03.2013, 20:12
340.

Zitat von Carlo Nappo
Natürlich ist es für Sie persönlich sehr schön, dass Ihre Familie in der Lage ist, gleichzeitig 4 verschiedene Filme in HD Qualität anzusehen.
Ist sie ja nicht, wie Sie in meinem vorhergehenden Post lesen koennen.

Aber sie sollte es in einem Land das fuer Fortschritt bekannt ist (war...) sein.
Fuer 30 Euro pro monat wie in so gut wie allen anderen (mehr oder weniger entwickelten) Laendern dieser Erde.
Punkt.

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emperor-of-mankind 22.03.2013, 20:14
341. frechheit

die drosslung im mobilenetz ist schon eine frechheit jetzt wollen die das auch noch im dsl einführen wer das versucht wird bezahlen und zwar mit dem geschäftlichen untergang!!!

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intermezzo 22.03.2013, 20:16
342.

Zitat von u.loose
die liebe Solidarität - definiert als andere zahlen für das was ich mir nehme. Ich sehe das vollkommen anders - jeder sollte für das bezahlen was er verbraucht bzw. konsumiert. Darum werden Sie mich z.B. NIE bei irgendeinem Mittagsmenü zum Festpreis sehen. Da stopfen sich üblicherweise immer die gleichen Typen mit drei mal Nachfüllen voll und ich soll es schlicht mitbezahlen. Als nächstes möchten Sie vielleicht noch eine solidarische Stromversorgung? Oder wie wäre es mit einem Wasserzähler pro Hochhaus? Solch eine "Solidarität" kann mir gestohlen bleiben! Auf die bestehen üblicherweise immer nur die, die sich ganz persönliche Vorteile davon versprechen....
Mit dem Maß an Verbitterung das notwendig ist lässt sich sicherlich so argumentieren. Dann müssen Sie aber auch so konsequent sein und es auf alle Bereiche des Lebens anwenden und dann werden Sie feststellen dass unser Leben hierzulande so kaum mehr funktionieren wird wie bisher, weil einfach alles auf dem Solidaritätsprinzip beruht.

Ich glaube das ist aber auch eine Krankheit die man nur hierzulande kennt, sich über solche (eigentlich erstrebenswerten) Prinzipien zu beschweren.

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Maro2 22.03.2013, 20:19
343. So sieht es aus

Zitat von fx33
Die Telekom soll erst mal dafür sorgen, dass überall ausreichend schnelle Leitungen vorhanden sind, bevor sie auf die Idee kommt, Leistungen zu drosseln.
Hatte bis vor 2 Jahren einen DSL 6000 Tarif weil DSL 600 "im nächsten Jahr" bei mir verfügbar sein sollte (das war 2004 oder so). OK, war preislich damals so wie mein alter tarif.

Aaaaaaaber, DSL 6000 gibt es hier immer noch nicht (Rhein.Main-Gebiet, Kreisstadt Ortsteil).

Jetzt bin ich bei Unitymedia, habe ne 64000er Leitung (welche diese Leistung auch IMMER bringt) und zahle in etwa das was die lilanen vorher von mir für etwas bekommen haben was sie nicht liefern konnten.

Mein Rat: zum Kabelanbieter wehseln wenn vorhanden und dann gehts (im Vergleich zu vorher, nicht zum Ausland) auf einmal richtig ab.

Pro Telekom war für mich mal das Argument des guten Service und schneller Hilfe bei Fehlern etc.
Hat sich mittlerweile alles relativiert. Und an den Service meines Kabelbetreibers kommen die schon lange nicht mehr.

Wenn ich die Klagen der Bürobetriebe hier in der Gegend höre die noch nicht einmal DSL 2000 haben, dann schäme ich mich für den "Industriestandort Deutschland".

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nojoe 22.03.2013, 20:22
344. neu?

in dem agb meines VDSL 50 Anschlusses steht explizit, dass sich die Telekom vorbehält, die DSL Leitung nach Erreichen eines Volumens von 250gb im Monat auf die Leistung von dsl 6000 zu beschränken.

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chalchiuhtlicue 22.03.2013, 20:23
345. optional

Ich frage mich, was ich mit einer Bandbreite von 100 Mbit/s oder mehr soll, wenn mir gleichzeitig die "Flatrate" auf 200, 300 oder bestenfalls 400 GB zusammengestrichen wird. Warum immer höhere Bandbreiten, wenn ich darüber bald nichts mehr downloaden kann? --------- An diejenigen gewandt, die sich hier darüber beklagen, daß sie als Wenignutzer die Vielnutzer "mitfinanzeren" würden: Ich kann sie zum Teil verstehen. Ich als Vielnutzer wäre auch durchaus bereit, etwas mehr für ein Flatrate - dann aber eine echte Flatrate! - zu zahlen. Aber auf der anderen Seite gibt es in tausend Bereichen des Lebens gleiche Beiträge/Gebühren für alle, obwohl die Nutzer sehr unterschiedliche Nutzungsintensitäten zeigen. Das fängt bei Monatskarten für Nahverkehrsmittel an und hört bei Jahresbeiträgen für Versicherungen noch immer nicht auf. Da kommt bei mir die Frage auf, warum jemand wie User "u.loose" (drolliges Leetspeak übrigens) sich hier über die Vielnutzer mokiert, sie sogar in die asoziale Ecke zu drängen sucht, aber wahrscheinlich in seinem täglichen Leben hundert mal für diverse Dinge einen Pauschalbetrag bezahlt, ohne das wirklich zu kapieren. Letztlich viel Wind um nichts.

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chalchiuhtlicue 22.03.2013, 20:32
346. Der Telekom geht es nur um Profite

Einige Hobbykreuzritter hier scheinen zu glauben, daß die Telekom mit der Einführung begrenzter "Flatrates" einen Ausgleich von Wenig- und Vielnutzern zugunsten der Wenignutzer machen will. Falsch gedacht, meine Lieben! Für die Wenignutzer bleiben die Kosten gleich, während sie für die Vielnutzer steigen, was letztlich zu mehr Umsatz für die Telekom führt. Das hat nichts mit "Gerechtigkeit" zu tun, sondern nur mit Gewinnerzielungsabsicht der Telekom!

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u.loose 22.03.2013, 20:33
347. Irrtum

Zitat von intermezzo
Mit dem Maß an Verbitterung das notwendig ist lässt sich sicherlich so argumentieren. Dann müssen Sie aber auch so konsequent sein und es auf alle Bereiche des Lebens anwenden und dann werden Sie feststellen dass unser Leben hierzulande so kaum mehr funktionieren wird wie bisher, weil einfach alles auf dem Solidaritätsprinzip beruht. Ich glaube das ist aber auch eine Krankheit die man nur hierzulande kennt, sich über solche (eigentlich erstrebenswerten) Prinzipien zu beschweren.
Solidarität hat nichts mit Versicherungsmathematik zu tun... Aber Sie haben recht - in z.B. der GKV möchte ich nicht sein, mir ist das die PKV in der alle einen kalkulierten Beitrag zahlen lieber... Das was Sie mit Solidarität verbinden, ist weitestgehend nur soziale Umverteilung, aber keine Solidarität auf Gegenseitigkeit.

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xees-s 22.03.2013, 20:33
348.

Es ist doch nicht mein Problem, wenn inzwischen viele sich dem Medium Internet bedienen und täglich sich Filme ziehen sowie täglich noch 10 GB an Spielen (wann spielen die dann noch? Oder werden die Spiele nur runtergeladen weil man sie haben muss?) Also wer viel verbraucht soll auch viel zahlen! Vielleicht kann die Telekom ja ein annehmbares Modell entwickeln für Poweruser oder bei wenignutzern mit Gutschriften für nicht verbrauchten trafik? Ich seh auf jeden Fall nicht ein jeden Monat für ne 32er Leitung zukünftig mehr als 40€ zu zahlen oder noch mehr.
Gut bin eh nicht bei der Telekom, aber wenn die Erfolg haben macht das Schule.

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grafkoks2002 22.03.2013, 20:35
349. Frage in die Runde

Zitat von Maro2
Wenn ich die Klagen der Bürobetriebe hier in der Gegend höre die noch nicht einmal DSL 2000 haben, dann schäme ich mich für den "Industriestandort Deutschland".
Das ist die Frage, die ich mir auch stelle - was bedeutet so eine Drosselung für die Industrie? Ich habe da keine Ahnung von Tarifen, etc, daher wäre das mal eine Frage in die Runde!

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