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Razzia in der Ukraine: Mitarbeiter schürften Bitcoins im Atomkraftwerk
Sergey Dolzhenko/ DPA

In der Ukraine haben Mitarbeiter eines Atomkraftwerks das interne Netzwerk ans Internet angeschlossen - um Bitcoins zu schürfen. Sie sind nicht die Ersten, die so die Sicherheit gefährdeter Anlagen aufs Spiel setzten.

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jockyx 24.08.2019, 15:07
10. hat...

.. .es sich wenigstens gelohnt?

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fred_m 24.08.2019, 15:11
11. Mögliche katastrophale folgen

Zitat von schorsch_69
Ist doch absolut menschlich und niemand, absolut niemand, wurde nachweislich auch nur ansatzweise gefährdet!
Die Antwort ist recht einfach: Häcker oder ausländische Geheimdienste könnten das Kraftwerk in kürzester Zeit lahmlegen.

Die Folge: ein großflächiger "Blackout". Ist Ihnen dieser Begriff bekannt ? Wenn das mehr als einige Stunden dauert, können die Folgen katastrophal sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stromausfall

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pethof 24.08.2019, 15:18
12.

Lieber Schorsch, Sie haben offensichtlich nicht mitgekriegt, dass sich der Vorfall in der Ukraine ereignet hat. Rubel ist die Währung in der Russischen Föderation. In der Ukraine hingegen wird mit Hrywnja bezahlt.

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ziehenimbein 24.08.2019, 15:22
13. Wieso war die Sicherheit gefährdet?

Im Artikel steht nicht, dass die IT des Kraftwerks genutzt wurde. Das Teuerste beim Minen ist der Strom und herkömmliche Rechner sind in der Regel viel zu ineffizient. Dass die Jungs wohl auch den Internetzugang genutzt haben, war nicht per se gefährlich.

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ghdstz 24.08.2019, 16:00
14. @Schorsch_69: Sicherheitsrelevanz

Zitat von schorsch_69
Wurde leider einmal mehr nicht dargelegt, worin die angebliche Sicherheitsgefährdung besteht. Die nach hiesigem eindeutig und auch dortigem Verständnis eher gering entlohnten Mitarbeiter/innen haben versucht ein paar Rubel nebenbei zu "generieren" - so what!? Ist doch absolut menschlich und niemand, absolut niemand, wurde nachweislich auch nur ansatzweise gefährdet!
Ergänzend zu den bereits erfolgten Antworten auf Ihren "Kommentar" hier noch die gefährlichste Auswirkung des heimlichen Bitcoin-Minings per Schadsoftware: Es stiehlt jede Menge Rechenleistung, die dann für die eigentliche Anwendung natürlich nicht mehr zur Verfügung steht. Diese wird somit ausgebremst, und es besteht die Gefahr dass kritische Sensormeldungen nicht rechtzeitig und schnell genug behandelt werden oder gar ganz verloren gehen. Dies ist in einem Atomreaktor in allerhöchstem Maß sicherheitsrelevant, ein weiteres Tschernobyl-Desaster kann wohl keiner gebrauchen !!!

Ob von den verantwortungslosen Halunken tatsächlich eine Online-Anbindung ans Internet hergestellt wurde oder ob sie eventuell auch nur offline Bitcoins geschürft haben ist dabei gar nicht so entscheidend. Schlimm ist jedoch, dass heutzutage aus Kostengründen für kritische Anwendungen zumeist keine spezielle IT-Infrastruktur mehr verwendet wird. Überall wird jetzt nur mehr der weitgehend gleiche unsichere Einheitsbrei - zwar hochmodern, aber basierend auf überholter PC-Technologie aus den 80er Jahren - eingesetzt, auf dem IT-Sicherheit von der Architektur her nicht vorgesehen und praktisch alle gängige Schadsoftware lauffähig ist. Die IT wird immer unsicherer - das ist ein Riesenthema, an welches sich leider keiner heranwagt.

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johannisbeere 24.08.2019, 16:16
15. Übertragbarkeit ?

Ich möchte nur ein technisches Detail anmerken, bevor der Artikel dazu verwendet wird, einen sofortigen Atomaustieg in Deutschland zu fordern.
Die Sicherheitstechnisch relevanten (zur Störfallbeherrschung benötigten) Systeme in den deutschen KKWs „hängen nicht am Netz“. Eine wie auch immer geartete Manipulation von außen „übers Netz“ ist nicht möglich.

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Frida_Gold 24.08.2019, 16:22
16.

Zitat von schorsch_69
Wurde leider einmal mehr nicht dargelegt, worin die angebliche Sicherheitsgefährdung besteht. Die nach hiesigem eindeutig und auch dortigem Verständnis eher gering entlohnten Mitarbeiter/innen haben versucht ein paar Rubel nebenbei zu "generieren" - so what!? Ist doch absolut menschlich und niemand, absolut niemand, wurde nachweislich auch nur ansatzweise gefährdet!
Kritische Infrastruktur hat nicht von außen erreichbar zu sein. Wenn Sie das nicht verstehen, schulen Sie sich dringendst in Punkto Internetsicherheit nach! Wenn ein Reaktor aus dem Internet erreichbar ist, ist er für Manipulationen erreichbar. Daher gehören solche Einrichtungen komplett nicht ans Internet.

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Frida_Gold 24.08.2019, 16:23
17.

Zitat von ziehenimbein
Im Artikel steht nicht, dass die IT des Kraftwerks genutzt wurde. Das Teuerste beim Minen ist der Strom und herkömmliche Rechner sind in der Regel viel zu ineffizient. Dass die Jungs wohl auch den Internetzugang genutzt haben, war nicht per se gefährlich.
Dass überhaupt ein Internetzugang bestand, war gefährlich. Darum geht es. Kritische Einrichtungen haben nicht ans Internet angebunden zu sein!

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Wolfilein 24.08.2019, 16:31
18. schnelle Rechner

Ich frage mich wie schnell wohl einer der heutigen Supercomputer Bitcoins schürfen würde? (legale und finanzielle Themen mal ignoriert)

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pteranodon 24.08.2019, 16:49
19. Bitcoin ist der Fluch der Wrlt

Gehört verboten, oder, wenn das nicht geht, wünsche ich mir Aktivisten, die es sich auf die Fahnen schreiben, diese Rechenzentren gezielt zu zerstören.

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