Forum: Netzwelt
"Ready Player One" im Kino: Spielbergs Rückfall in die Achtziger
Courtesy of Warner Bros. Picture

Mit "Ready Player One" hat Regisseur Steven Spielberg einen Stoff verfilmt, der bei Nerds Kultstatus hat. Der Film ist ein Fest für Gamer - und für alle, die in den Achtzigern groß geworden sind.

Seite 1 von 4
PremiumB 22.03.2018, 07:48
1. Das wollte ich lesen

"Vom gesellschaftskritischen Ansatz der Buchvorlage bleibt bei diesem Gewimmel nicht viel übrig. Zwar geht es auch im Film um den Kampf der kleinen Menschen gegen die übermächtigen Großkonzerne, aber im Vergleich zum Roman bleibt die Verfilmung flach. Statt Tiefgang gibt es Action, und das nicht zu knapp. Langweilig wird einem ganz sicher nicht - perfektes Popcorn-Kino eben."
Also kann man den Film gucken. Werde ich tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geomorph 22.03.2018, 08:06
2. Danke für den Rat zum Schluss...

...ich habe das Buch angefangen und bin nicht über die ersten extrem hölzernen 50 Seiten gekommen.
Vielleicht habe ich nach dem Film mehr Motivation drauf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
123Valentino 22.03.2018, 08:55
3. Einfach traurig.,,

dass Herr Spielberg diesen Film nur für Gamer und/oder Menschen gemacht hat die in den Achtzigern groß geworden sind .
Ich bin weder das Eine, noch das Andere.
Was passiert mir wenn ich diesen Film anschauen möchte??
Woher nimmt der Autor des Artikels seine Weisheiten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
henson999 22.03.2018, 09:02
4. Ich habe Angst

Das Buch ist wirklich großartig für alle Leute, die ihre Jugend zwischen 76 und 85 hatten. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man das sinnvoll in einen Film bekommt, der den Massen gefällt. Ich hatte eher auf eine Miniserie bei Netflix gehofft, die stark am Original hängt. Aber rein gehe ich natürlich auch. Der Film hat mich die letzten sechs Monate mehr gehyped als Avengers 3. :)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MartinS. 22.03.2018, 09:30
5. ...

Zitat von 123Valentino
dass Herr Spielberg diesen Film nur für Gamer und/oder Menschen gemacht hat die in den Achtzigern groß geworden sind . Ich bin weder das Eine, noch das Andere. Was passiert mir wenn ich diesen Film anschauen möchte?? Woher nimmt der Autor des Artikels seine Weisheiten?
Was soll denn so ein Kommentar?
Ist es nicht so, dass jeder Film (jedes Buch, jedes Theaterstück, jedes Konzert... oder was auch immer) ein Zielpublikum hat?
Ob man sich selbst dann dazuzählen möchte, bleibt einem ja selbst überlassen. Wenn sie sich einen Film ansehen wollen, dann gehören sie offensichtlich zum Zielpublikum.... aus welchen Gründen auch immer.
Man kann auch schon krampfhaft IRGENDWAS zum Meckern suchen. Und wenns nur die blödsinnige Idee sein könnte, dass der Verfasser eines vollkommen belanglosen Artikels eventuell irgendwelche Vorurteile hat und vielleicht irgendwo missverständlich ausgedrückt haben könnte, dass der Operettenliebhaber mit 4 Hunden als Haustieren und einer Vorliebe für Sachertorte eigentlich nicht unbedingt als Zielpublikum für einen Film gilt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MartinS. 22.03.2018, 09:40
6. ...

Zitat von henson999
Das Buch ist wirklich großartig für alle Leute, die ihre Jugend zwischen 76 und 85 hatten. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man das sinnvoll in einen Film bekommt, der den Massen gefällt. Ich hatte eher auf eine Miniserie bei Netflix gehofft, die stark am Original hängt. Aber rein gehe ich natürlich auch. Der Film hat mich die letzten sechs Monate mehr gehyped als Avengers 3. :)
Ich möchte ihnen da nicht den Mut nehmen.... aber ich erwarte nicht unbedingt etwas wirklich brauchbares. Der einzig wirklich große Punkt, der da für mich Hoffnungen weckt, ist eben Spielberg.
Die Buchvorlage fand ich eher... naja... ganz nett, aber auch mit mehr als genug Makeln versehen. Das Storytelling war eher mau, die Charaktere flach und unscheinbar - also so wirklich vom Hocker gerissen hatte es mich nicht.
Eine Verfilmung hat notgedrungen damit zu kämpfen, dass die ganze Darstellung der virtuellen Welt als Effektspektakel verdammt ist. Die realen Schauspieler treten in den Hintergrund, dafür hat man etwas, was das große Risiko in sich birgt, dass es viel zu schnell und bunt und... belanglos wird, als dass man damit wirklich noch eine Geschichte erzählt.
Mal sehen - ich bin skeptisch, aber auf der anderen Seite halt auch ein Kind der 80er. Ich liebe die Musik und viele der Anspielungen.... aber ein Film, in dem man sich über eine virtuelle Welt in der Zukunft nur irgendwie zwanghaft an die 80er erinnern will, das ist eine eher schlechte Basis (und ist meiner Meinung nach auch im Buch nicht wirklich gelungen).
Da freue ich mich lieber vorausschauend schon auf eine weitere Staffel von Stranger Things.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
benmartin70 22.03.2018, 09:41
7.

Zitat von 123Valentino
dass Herr Spielberg diesen Film nur für Gamer und/oder Menschen gemacht hat die in den Achtzigern groß geworden sind . Ich bin weder das Eine, noch das Andere. Was passiert mir wenn ich diesen Film anschauen möchte?? Woher nimmt der Autor des Artikels seine Weisheiten?
Sie dürfen sich den Film anschauen.
Ob er Ihnen gefällt ist natürlich die Frage.
Ich würde mir auch nie das Wunder von Bern anschauen, weil mich Fussball nicht interessiert, aber deshalb beklage ich mich doch nicht...?
Woher der Autor seine Weisheiten nimmt? Da es um die Spielkultur und um zahllose Referenzen aus den 80zigern geht, dürfte der Film logischerweise Menschen die mit beiden Themen nichts am Hut haben weniger zusagen, ganz einfach.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
melpomene42 22.03.2018, 09:41
8. Kalkül, nicht Kult

Ich möchte der Behauptung widersprechen, dass dieses kalkuliert auf eine Verfilmung ausgelegte Buch bei "Nerds" "Kultstatus" habe. Vielmehr greift es (in einer zugegebenermaßen spannend geschriebenen Geschichte) den leicht durchschaubaren 80er Trend auf, der z.B. mit Stranger Things und Guradians of the Galaxy auf die Sympathien der nun zahlungskräftigen Klientel abzielt, die in dieser Zeit Kind war. Ein "Kult" um dieses 2010 erschienene Buch ist in Sci-Fi-Fankreisen nicht wahrnehmbar, es bedient alle wohlbekannten Klischees, liefert keinen kreativen Beitrag zum Genre und verbeugt sich in so anbiedernder Weise vor Steven Spielberg, dass es diesem peinlich sein sollte, es zu verfilmen. Wenn ein Marketingkonzept aufgeht, schafft man einen Bestseller; "Kult" hat dieser dafür noch lange nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
benmartin70 22.03.2018, 09:43
9.

Zitat von henson999
Aber rein gehe ich natürlich auch. Der Film hat mich die letzten sechs Monate mehr gehyped als Avengers 3. :)
Avengers 3? Wo gab es den schon zu sehen?
Ich hab die ersten Seiten von Ready Player One gelesen- ich muss sagen das ist eine üble Quälerei. Und Logiklöcher größer ein T-rex.......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4