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Recherche der "New York Times": Facebook schloss fragwürdige Daten-Deals mit Tech-Rie
plainpicture/Maskot

Facebook verkauft keine Nutzerdaten, doch neue Recherchen zeigen: Es gibt jede Menge zweifelhafter Abkommen mit Firmen wie Yahoo, Spotify und Netflix. Manche Partner durften sogar auf Privatnachrichten zugreifen.

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reifenexperte 19.12.2018, 11:26
10. Facebook, ein notorisch illegales Unternehmen,

mit dem die deutschen Regierungen und Verwaltungen aber gerne Geschäfte machen. Das ist der eigentliche Skandal. Auch die deutsche Presse schämt sich nicht, mit Facebook Buttons die illegale Datenkrake zu unterstützen.

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sven2016 19.12.2018, 11:26
11. Irgendwie scheint die

Rechtsetzung für sogenannte „soziale Medien“ noch immer nicht dem Anspruch dieser Unternehmen auf Data grabbing angepasst zu sein.

Manche Dinge dürfen doch nicht den AGBs weltweit operierender Konzerne überlassen bleiben. In der EU müssen Datensammlung und -weitergabe streng und restriktiv geregelt werden; das haben die Datenschutzbeauftragten seit langer Zeit gefordert.

Es wird immer erst nach „Skandalen“ reagiert, dann zu spät und halbherzig, durch Lobbies aufgeweicht.

Lasst die Datenkraken nicht auf die Geräte. Sollen sie woanders sammeln.

Es gibt für alle Alternativen.

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d.r.c.b. 19.12.2018, 11:33
12. „Bin nicht bei Facebook“

Immer wieder lustig zu lesen, dass einige wegen Datenschutz usw. nicht bei Facebook sind.
Wenn eure Freunde euch in den Kontakten des Mobiltelefons oder z.B. betroffener Mailprovider haben, dann seid ihr sehr wohl bei Facebook. Und lädt dann auch der ein oder andere ein Bild vom stylishen Café bei Facebook hoch, auf dem ihr ohne es zu wissen abgebildet seid, dann hat das Unternehmen unter Umständen dank Gesichtserkennung sogar ein gutes Bild von euch in der Datenbank.

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Beat Adler 19.12.2018, 11:43
13. Auch wer NICHT bei facebook ist, hinterlaesst dort seine Daten!

Zitat von mantrid
Ich weiß schon, warum ich nicht bei Fratzenbuch bin. Datenschutz und Privatsphäre wird da nur als lästiges Hindernis zum Geldverdienen gesehen. Da damit deutlich gegen deutsche Datsnschutzgesezte verstoßen wurde, erwarte ich ähnliche Strafen, wie sie z.B. VW in Amerika wegen Verstöße gegen dortige Gesetze erhalten. Das dürfte auch den Verlangen von Mr. Trump entsprechen, wo gleiche Bedingungen für alle Unternehmen gelten sollen. Nur würde es dieses Mal US-Konzerne erwischen. Die Milliardenstrafen können wir gut in Bildung und Datenschutz investieren.
Auch wer NICHT bei facebook ist, hinterlaesst dort seine Daten!

Ein Journalist bei BBC verlangte von facebook alle Daten, die dort ueber ihn gespeichert sind. Er bekam eine 600 Mb File und fand darin nicht nur alle daten, die er loeschte, sondern auch sein Telefonbuch, das er auf seinem smartphone speicherte, aber NIE bewusst und absichtlich bei facebook ablud! Wer mit seinem smartphone bei facebook herumgeistert, uebergibt seine Kontatktdaten gleich mit!

Auch ich bin nie bei facebook vorstellig geworden, habe nie ein Apple Produkt, weder hard -noch software angewendet, nie etwas bei Amazon bestellt und bin doch, via meine Suche bei Google, von den GAFA erfasst und habe keinerlei Einfluss auf das Weiterverarbeiten meiner Daten, das Weiterverkaufen meiner Daten, darueber wie meine Daten aufbereitet werden, an wen sie warum verkauft werden.

Heute schnallen sich noch Viele Ueberwachungsgeraete ans Handgelenk, die medizinische Daten auf irgendwelchen Servern abladen. Was passiert danach mit diesen Daten? Installieren zu Hause interaktive TV Geraete und "hallo Alexa", um auch noch Ton und Bild der GAFA frei Haus zu liefern. Sie kehren ihr Inerstes, Intimes nach Aussen. Alles feiwillig, bewusst und absichtlich.

Warum noch Demokratie, wenn Milliarden von Menschen, nach dem sie bei GAFA Daten Strip Tease begingen, auf dem Bildschirm ihres smartphones die Befehle, was sie tun muessen, bekommen?
mfG Beat

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shardan 19.12.2018, 11:44
14. Im Internet ist nichts umsonst!

Wenn du nicht bezahlst, bist du die Ware, die verkauft (und oft genug auch verraten) wird. Wem das bis heute insbesondere bei unseren hochbeliebten Dauerdatensmmlern (Apple, Google, Facebook usw)nicht klar ist, dessen Intelligenzquotient ist nicht mehr zu retten. Facebook ist die Perversion der Idee des Internet. Das Internet ist erfunden worden, um Informationen möglichst einfach zugänglich zu machen. Dazu sammeln Server Daten und stellen sie im Netz zur Verfügung. Facebook sammelt Daten und lässt sie in seinen Datenspeichern verschwinden - sie werden Sortiert, nach Kriterien gefiltert und verkauft. Firmen wie Apple, Google und (wie immer Nachzügler) auch Microsoft handeln ähnlich. Die Suchmaschine Google gibt ein wenig an Daten zurück - die Daten, die aus den Suchen vom User gezogen werden, nebst der kompletten userbezogenen Auswertung aller Zugriffe auf z.B. Maps, jeder per GMAIL verschicken Mail (Jede Mail per GMAIL wird Wort für Wort analysiert) .... alles wird von Google gesammelt. Davon gibt Google aelrdings auch nichts heraus - man kann sich ausrechnen, was mit den Daten passiert. Apple gibt sich sehr bedeckt, was mit den Profildaten (z.B. jede gefahrene/gelaufene Strecke wird registriert...) eigentlich passiert. Merkel hatte da durchaus recht: Daten sind der Rohstoff unseres Jahrhunderts. Das Microsoft und Google nun unisono vor den Gefahren der Gesichtserkennung warnen, wirkt da eher seltsam. Es könnte allerdings daran liegen, dass diese beiden da etwas hinter dem Mitbewerb herhinken....

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Actionscript 19.12.2018, 11:44
15. Auch wenn sie mal bei Facebook waren,...

Zitat von d.r.c.b.
Immer wieder lustig zu lesen, dass einige wegen Datenschutz usw. nicht bei Facebook sind. Wenn eure Freunde euch in den Kontakten des Mobiltelefons oder z.B. betroffener Mailprovider haben, dann seid ihr sehr wohl bei Facebook. Und lädt dann auch der ein oder andere ein Bild vom stylishen Café bei Facebook hoch, auf dem ihr ohne es zu wissen abgebildet seid, dann hat das Unternehmen unter Umständen dank Gesichtserkennung sogar ein gutes Bild von euch in der Datenbank.
...werden sie für immer bei Facebook bleiben. Denn ihr Account und ihre Daten werden nicht gelöscht und ein Knopfdruck, und sie sind wieder eingeloggt. Mich würde interessieren, ob Daten von gelöschten Accounts auch weiter verwendet werden (dürfen).

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swnf 19.12.2018, 11:45
16. Was mir bei diesen "Datenskandal"-Artikeln immer fehlt...

Zitat von ympertrymon
So so ... da hatten diverse Partnerunternehmen also Zugriff auf private Nachrichten inkl. Editier- und Löschfunktion, aber nach Ansicht von Facebook hat das natürlich nichts mit der Privatsphäre der Nutzer zu tun ... ich stelle mir gerade vor, die Post würde anderen Unternehmen erlauben, Briefe zu öffnen und zu verändern oder sogar wegzuwerfen. Die einzige Schlussfolgerung für mich ist, diese kriminelle Vereinigung zu verbieten. Und zwar sofort.
...ist die genaue Erklärung, für was solche, wie von Ihnen hier kritisierte, Zugriffsrechte eigentlich vergeben werden.
Wenn man z.B. auf dem Smartphone eine App installiert, die Fotos bearbeiten kann, dann braucht diese Lese- und Schreibrechte für das Fotoalbum mit den darin gespeicherten Bildern! Eigentlich logisch, aber auch hier beginnt schon bei vielen die Schnappatmung!
Nun, die Spotify-App bringt auch Funktionen mit, wie beispielsweise das Teilen/Informieren der momentan spielenden Musik. Damit man das dann z.B. mit einer Freundesliste bei Facebook teilen kann, braucht die Spotify App Rechte, um im Namen des Nutzers bei FB eine Nachricht zu erstellen.
Leider wird aus dem Artikel jetzt nicht ersichtlich, ob es sich genau um diese Rechte handelte, die zur Vereinfachung generell an Spotify vergeben wurden, oder ob es doch was anderes war!?
Aber wieso sonst sollte Spotify diese Rechte bekommen und vor allem für was nutzen WOLLEN, wenn nicht für das?

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dr_gb 19.12.2018, 11:47
17. die Titel 'Individum 2' bis 'X' sind also bereits vergeben

.. in perfektem Einklang mit dem professionellen Lügner 'Indiduum 1'
Wie lange bereits "schlagen" wir uns mit diesem FB und allgemeiner formuliert : gezielt selbstbereichernden, korrumptiven Machenschaften im Social-Net / IT Kontext herum ?
Es erinnert mich an Doping im Sport. Paradebeispiel hier : Jahre lang Tour de France Querelen, Anfeindungen, Verleumdungen, dreiste Lügen und so verdammt offensichtlicher Betrug live über Stunden hinweg weltweit im TV, dass es dreister nicht mehr realisierbar ist (zB Armstrong, Landis, Rasmussen, u.a.)
Wir sahen es. Klagten es an bzw stellten zumindest in Zweifel und fragten. Aber kaum eine breite Einsicht und Erkenntnis oder wenigstens weitere Recherche-Versuche. Im Gegenteil : als Netzbeschmutzer und kriminelle Ahnungslose und sog. Minderleister, die nicht einsehen wollen, wie sich das fortschrittliche Rad nunmal dreht wurden Jahre lang Die beschimpft und diffamiert, die auf offensichtliche Indizien verwiesen, nachfragten und Zweifel anmeldeten.
Als Lance Armstrong dann endlich bei Ophra auf der Talk-Couch sass und ein selbstbverliebtes mello Mea-Culpa inszenierte, da hatten es dann natürlich alle schon immer gewusst.

Ist eine gewisse Isolierung und Distanzierung von 'Individuum 1' scheinbar auf auf diversen Ebenen zu spüren, wie WP, NYT, BBC, CNS, NBC, CNN, usw konstatieren, wird sich dagegen solch eine Gegenbewegung gegen FB und dergleichen vermutlich nicht so manifestieren, dass endlich, endlich, endlich die Zuckerboys an gesetzlich bindende Regeln sich halten werden. Warum denn auch ? Denn Betrug, gleich wie fett dreist und dumm praktiziert, scheint kardinale Geschäftsphilosophie zu sein. So wie Mr. T wohl -- wie es Viele belegen und publizieren heute, rückblickend -- nie selbst daran glaubte, seine Wahl gewinnen zu können und eben deshalb auch keine Regeln beachtete, fahrlässig und kriminell so agierte, wie er eben agiert hat : denn wer nicht gewinnt, für dessen betrügerisches Tun interessiert sich nach verlorener Wahl keiner, wie es laut Rupert Murdoch der dämliche Möchtegern-ist-aber-nicht-Milliardär Mr. T es selbst zusammengefasst hat.
Ähnlich scheinen sich die Zuckerboys arrogant sicher zu fühlen, dass sie sich selbst ihrem eigenhändig inszenierten IT-Watergate nie stellen müssen, auch wenn sie sich weniger als Verlierer sondern augenfällig selbstgerecht als unantastbar unersetzbare Überflieger sehen, die alles verdient haben -- nur keine Kritik, erst recht keine regulierenden Gesetze, die für die genauso wenig gelten, wie für 'Individum 1'. Es wäre gut zu sehen und nachvollziehen zu können, dass dem eben exakt nicht so ist : Nobody is above the Law

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schehksbier 19.12.2018, 11:47
18.

Statt Google nutze ich Startpage, für meinen eMail-Account zahle ich und bin somit nicht auf einen "Umsonst-Anbieter" angewiesen, außerdem lebe ich ohne facebook - trotzdem bin ich überzeugt, daß ich wesentlich "transparenter" bin als man so denkt. Wer aber Twitter, Whatsapp, facebook usw. nutzt und glaubt, seine Daten seien da gut und sicher aufgehoben, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen!

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Beat Adler 19.12.2018, 12:01
19.

Loesung: Da bei facebook publiziert wird, sollen die gleichen Rechte wie fuer die Medien gelten!

Wenn SPON, Der Spiegel, BBC, CNN, etc. etc. Illegales verbreiten, landen sie vor Gericht!

Wenn facebook Illegales verbreitet, landet Mark Zuckerberg NICHT vor Gericht! Warum eigentlich? Warum gelten fuer ihn andere Gesetze? Warum ist er vor Gesetz "gleicher" wie SPON?
mfG Beat

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