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Recherche der "New York Times": Facebook schloss fragwürdige Daten-Deals mit Tech-Rie
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Facebook verkauft keine Nutzerdaten, doch neue Recherchen zeigen: Es gibt jede Menge zweifelhafter Abkommen mit Firmen wie Yahoo, Spotify und Netflix. Manche Partner durften sogar auf Privatnachrichten zugreifen.

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ptb29 19.12.2018, 13:43
30. Ich habe weder Twitter noch Facebook Account

Und ich lebe. Es scheint aber Vielen egal zu sein, was mit den Daten im Netz passiert. Immerhin bekommen sie personalisierte Werbung, ihre Bilder werden im Netz sortiert und Personengruppen zugewiesen. Und für Vorhersagen des Nutzer- (Kauf-)verhaltens ist eine große Datenbasis Voraussetzung. Da spielen auch familiäre Verhältnisse eine große Rolle. Woher nehmen, wenn nicht von Facebook oder Twitter.

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swnf 19.12.2018, 14:14
31. ...

Zitat von Beat Adler
Ein Name unter dem man/frau bei Google nichts findet, ist nur schwer vorstellbar. Glueck wer Thomas Mu (u mit den zwei Puenktchen drauf) ller heisst. Ueber den findet sich bei Google auch nichts;-) Wie wollen Sie dem Handelsregister befehlen, dass ihr Name NICHT erscheint und deswegen von Google NICHT abgeschoeft werden kann? Schaffen das nur Internetignoranten? Hier bei SPON schreibe ich selbstverstaendlich unter meinem richtigen Namen, bin schleisslich kein Feigling, der sich hinter einem Pseudonym versteckt. Deswegen kann ich die Google Ergebnisse Ihres Namens auch nicht finden;-) mfG Beat
Erstens: natürlich finden Sie mit meinem richtigen Namen bei Google Einträge - keiner davon hat jedoch mit mir zu tun, sondern nur mit Namensvettern.
Zweitens: Google ist es egal, ob Sie den Thomas Müller mit "ü" oder "ue" schreiben - die kennen das und unterscheiden es bei den Suchergebnissen nicht. Ich weiß...darum ging es Ihnen nicht, aber auch wenn man einen Allerweltsnamen hat, wird man bei Google gefunden. Das Filtern nach den "richtigen" Einträgen wird nur schwieriger!
Ich habe übrigens keinen Allerweltsnamen. Den gibt es in Deutschland 3x! Alle Einträge bei Google sind von den anderen beiden (und dem Rest aus der Welt), obwohl ich das Internet seit 1994 mit Spuren meinerseits belastet habe!
Drittens: keine Ahnung, ob man dem Handelsregister das untersagen kann. Das würde den Eintrag dort doch ab-absurdum führen, finden Sie nicht? Der Eintrag ist doch dafür da, veröffentlicht zu werden!?
Viertens: wer das Internet anonymisiert verwendet, ist also ein Feigling? Andererseits beschweren Sie ich, dass das Internet Ihren Namen kennt? Ja, was denn jetzt?
Sollten Sie der "Beat Adler" sein, der bei einer Raiffeisenbank arbeitet (Info von XING), dann können Sie übrigens diesen Google-Eintrag XING untersagen! Das müssen Sie immer bei den Diensten tun, wo Sie Ihre Daten veröffentlichen und nicht bei einer Suchmaschine, die öffentliche Daten auffindbar macht - das wäre auch komplett absurd!

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swnf 19.12.2018, 14:46
32. Apropos Feigling

Zitat von swnf
Sollten Sie der "Beat Adler" sein, der bei einer Raiffeisenbank arbeitet (Info von XING), dann können Sie übrigens diesen Google-Eintrag XING untersagen! Das müssen Sie immer bei den Diensten tun, wo Sie Ihre Daten veröffentlichen und nicht bei einer Suchmaschine, die öffentliche Daten auffindbar macht - das wäre auch komplett absurd!
Ok, dass Sie nicht der Beat Adler der Raiffeisenbank sind, konnte ich inzwischen auch so herausfinden, da Sie sich ja sonst bei Heise nicht "oldman123" nennen würden - dafür ist der Raiffeisen-Beat zu jung! ;)

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Hoeni Saubermann Uleß 19.12.2018, 15:07
33. Ach

Zitat von Beat Adler
Geben Sie ihren Namen bei Google ein und dann sehen Sie nach, was die Krake ueber Sie gespeichert hat und jedem andern Menschen auf dieser Welt zur Verfuegung stellt. mfG Beat
Das habe ich schon so oft gemacht, nie kam was dabei heraus was annähernd gestimmt hätte. Erstens benutze ich Startpage statt Google, zweitens verhalte ich mich seit Anbeginn des Internets sehr unaufällig darin, bin kein zwanghafter Selbstdarsteller und auch noch nicht kompleet der Bequemlichkeit verfallen, zu Lasten der Datensicherheit.

Dann sollte man nicht immer die Wahrheit sagen, wenn man sich irgendwo anmelden soll im Internet, aus welchem Grund und wo auch immer. Ich bin dann abwechselnd mal Mann, mal Frau, immer wechselnde Namen, Geburtstdaten etc. Ich hatte nie das Bedürfniss persönliche Daten oder Videos/Bilder von mir im Netz zu verbreiten, das zahlt sich jetzt alles aus. Suche ich meinen echten Namen im Web, nichts.

Der Internetanbieter weiss aber zumindest alles von mir. Alles was mich interessiert, was ich lese, welche Dokus ich gerne schauen, welche Spiele ich spiele, welchen Film- oder Seriengeschmack ich habe, usw. Das ist schon schlimm genug, den Rest kann man weitestgehend unterbinden wenn man es denn wirklich möchte und sich nicht zu bequem ist.

Beim mir wird alles geblockt, Facebook, Twitter, all der Social Media Kram. Und die Leute wundern sich dann immer warum meine Aufrufe an meinem Rechner alle so sauber sind und alles so schnell und flüssig aufploppt, ohne Facebook-Daumen etc.

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Actionscript 19.12.2018, 17:10
34. @Hoeni Saubermann Uleß Heute, 15:07

Wenn sie wirklich "sauber" bleiben wollen, dann empfehle ich ihnen, sofort das SPON Konto aufzulösen. Ach, das tut mir leid, das ist schon zu spät. Denn ihre Daten und Kommentare sind schon irgendwo gespeichert. Auch haben sie gerade mit ihrem Kommentar viel über sich erzählt. Und man kann noch mehr über sie erfahren, wenn man ihre früheren Kommentare liest, die frei zugänglich sind. Ich nehme mal an, das stimmt alles.

Nun, sie geben schon zu, dass der Internet Provider viel über sie weiss. Dann weiss auch der BND und vielleicht sogar NSA und GCHQ einiges. Wenn es also darauf ankommt, können sie sich nicht verstellen oder verstecken. Ihre wahre Identität wird immer zu finden sein für bestimmte Kreise. Also werfen sie ihr Mobilphone, Computer, was auch immer Internet ausstrahlen kann, weg. Dann können sie sich, wenn sie Glück haben, verstecken. Au weh, das Einwohnermeldeamt hat sie im Computer gespeichert.

Frohe Feiertage

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wolfabc 19.12.2018, 18:09
35.

Zu facebook und Amazon: Wer noch auf facebook ist, dieser Datenkrage, der in Europa zunehmend die Nutzer davonlaufen, dem ist nicht mehr zu helfen. Also auch nicht „spiegelonline“, wo seit Jahr und Tag kritische Berichte und Kommentare erscheinen, aber keine Konsequenzen gezogen werden. „Man“ bleibt facebook treu! Wer kann denn Ihre Seite noch ernst nehmen?
Wer kauft denn immer noch bei Amazon, einer Firma, die ihre Mitarbeiter ausbeutet und Firmen, die ihre Waren und Dienstleistungen über diese Plattform anbieten, gezielt ruiniert, um selbst in deren lukrativen Geschäfte einzusteigen? Und wenn diese miesen Konzerne sich auch noch miteinander verbünden, sollte spätestens dann der Augenblick gekommen sein, sie durch einen Verzicht ihrer „Angebote“ zu betrafen.

Nebenbei bemerkt: Auch Markus Böhm folgt leider der Mode zu dealen. Auf "spiegelonline" wird gedealt, was das Zeig hält. Alles ist nur noch ein deal, weggefallen sind dafür Begriffe wie Verträge, Abkommen, Vereinbarung, Übereinkunft - oder in diesem Fall halbseidene oder gar kriminelle Machenschaften - und was es noch alles an treffenderen Ausdücken so gäbe. Furchtbar, was man dem Leser mit einer derartig platten Denke so antut. Ist denn niemand da, der sich gegen dieses ewige „dealen“ stellt? Keiner da, der nicht mit den Wölfen heult? Oder merkt das niemand mehr?

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ayee 19.12.2018, 18:45
36. Nutzer bekommen doch sowieso nichts mit

Natürlich bekamen die Nutzer davon nichts mit. Und jetzt darüber beklagen dürfen sie sich auch nicht, wenn sie keine persönlichen Konsequenzen ziehen. Wer zentrale, geschlossenen, werbefinanzierten Kommunikationsplattformen Daten anbietet, braucht sich nicht wundern, wenn diese auch benutzt werden, um die Plattform zu finanzieren.... und natürlich die Shareholder.

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floydpink 19.12.2018, 18:58
37. Na ja,

Zitat von shardan
Wenn du nicht bezahlst, bist du die Ware, die verkauft (und oft genug auch verraten) wird.
und wenn man bezahlt, dann auch.
Alles Andere ist doch naiv.

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Anandamid 19.12.2018, 19:23
38. Bei einer z.B. Debian-Installation

...brauche ich immer ca. 2 Stunden und ca. 20 Reboots bis ich die Sicherheits-Einstellungen soweit heruntergeschraubt habe, bis es halbwegs benutzbar wird. Wobei Debian nicht mein Lieblings-Linux ist.
Welches das ist, werde ich hier nicht sagen.

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